Hutestein

Historischer Hutestein von 1787 auf der Gipfelregion des Schwengebergs in den Langenbergen westlich von Baunatal
Informationstafel am Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg-Mariendorf an der Straße Am Ahlberg beim Ahlberg am Westrand des Reinhardswaldes

Ein Hutestein ist Teil einer Grenzmarkierung im Hutewald, einem als Waldweide genutzten Wald. Das Vieh wurde früher regelmäßig in den Wald geführt, um dort Futter zu finden, da das zugewiesene Ackerland für die Versorgung nicht ausreichend war.

Durch die gemeinsame Nutzung der Huteflächen gab es häufiger Streitigkeiten. Diese wurden bei Bedarf durch festgelegte Grenzen innerhalb der Huteflächen beigelegt. Hutesteine markierten die Grenzverläufe. Sie hatten fortlaufende Nummern und je nach Bezirk unterschiedliche Beschriftungen, wie zum Beispiel Buchstabenkürzel, sowie eine Jahreszahl.

Da bisher nur in Nord- und Mittelhessen Hutesteine gefunden bzw. erwähnt wurden, könnten sich diese um eine regionale Besonderheit handeln. Fundorte gibt es unter anderem dort:

Einzelnachweise

  1. ↑ Hutestein, Infoseite des Eco Pfad Kulturgeschichte Ahlberg-Mariendorf, auf eco-pfade.de
  2. ↑ Ein Hutestein … im Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf … (Memento des Originals vom 10. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Pressemitteilung Nr. 281/2013 vom 31. Juli 2013, auf marburg-biedenkopf.de