| Film | |
| Titel | I Agries Meres Mas Οι άγριες μέρες μας |
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| Produktionsland | Griechenland, Frankreich |
| Originalsprache | Griechisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 104 Minuten |
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| Regie | Vasilis Kekatos |
| Drehbuch | Vasilis Kekatos |
| Produktion | Eleni Kossyfidou, Delphine Schmit, Guillaume Dreyfus |
| Musik | Kostis Maraveyas |
| Kamera | Giorgos Valsamis |
| Schnitt | Lambis Charalambidis |
| Besetzung | |
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I Agries Meres Mas (griechisch Οι άγριες μέρες μας, ; internationaler Titel: Our Wildest Days) ist ein griechisch-französischer Roadmovie von Vasilis Kekatos aus dem Jahr 2025.
Die 20-jährige Chloi verlässt ihre dysfunktionale Familie nach einem Streit mit ihrem Bruder, der sie dazu zwingen will zu arbeiten, statt sich mit Diebstählen zu finanzieren. Sie verlässt ihre Heimatstadt. Als eine Gruppe Jugendlicher sie aus einer bedrohlichen Situation rettet, schließt sie sich ihnen an, angeblich um nach Nordgriechenland zu ihrer Schwester zu reisen. Die jungen Leute reisen mit einem Wohnmobil durch die griechische Provinz und helfen anderen, die in Hütten leben, indem sie deren Wäsche waschen. Die Clique finanziert sich durch das Ausrauben von Pfandhäusern. Teile ihrer Beute geben sie an die verarmten Hüttenbewohner zurück, die in ihrer aussichtslosen finanziellen Situation Dinge verpfänden mussten. Chloi und ihre Freunde führen ein unkonventionelles Leben, fast rebellisch und versuchen, gute Taten zu vollbringen.
Chloi trifft ihre Schwester an deren Arbeitsplatz im Supermarkt. Aber die Schwester verlangt, dass sie nach Hause zurückkehrt. Sie droht Chloi, sie wegen Diebstahls festnehmen zu lassen, wenn sie sich nicht fügt. Chloi flüchtet und es kommt mit den anderen Gruppenmitgliedern zu einem Konflikt, als diese merken, dass Chlois Bruder Polizist ist. Da aber alle aus problematischen Familienverhältnissen kommen und vor irgendetwas fliehen, darf sie weiterhin mitreisen. Chloi wird einerseits, von einem Gruppenmitglied in die Enge gedrängt, auch aggressiv und dann andererseits wieder sehr einfühlsam, als sie einem kleinen Mädchen ihr Fahrrad schenkt oder ihre Mutter heimlich von einem Kartentelefon aus anruft, um deren Stimme zu hören. Obwohl sie sich einmal Aris, dem Fahrer des Wohnmobils, gegenüber öffnet und die beiden ein paar idyllische Stunden zu zweit verbringen, lässt sie keine weiteren Zärtlichkeiten von ihm zu, da er ihr nicht vorbehaltlos glaubt.
Am Ende der Reise stellt sich die Frage, ob Zärtlichkeit der ultimative Akt von Rebellion ist.
Die Weltpremiere von I Agries Meres Mas, Vasilis Kekatos’ Debütfilm, erfolgte im Februar 2025 im Rahmen der 75. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Dort wurde das Werk in die Jugendsektion Generation K14plus aufgenommen.
Der Roadmovie blieb mehreren griechischen Kritikern zufolge hinter den Erwartungen, die man an den ersten Spielfilm des mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Vasilis Kekatos stellte, zurück. Gelobt wurde jedoch das schauspielerische Talent der Hauptdarstellerin Daphne Patakia.