
Ida Elisabeth Matton (geboren 24. Februar 1863 in Gävle; gestorben 7. Juli 1940 ebenda) war eine schwedische Bildhauerin.
Matton studierte von 1982 bis 1886 an der Königlichen Technischen Hochschule in Stockholm. Anschließend reiste sie nach Paris und besuchte dort die Académie Colarossi und die Académie Julian.
Im Jahr 1888 stellte sie im Salon de Paris aus. Sie stellte ihre Werke weiterhin in Europa aus: 1896 bei der Société des Artistes Français in Paris, auf der Stockholmer Ausstellung 1897, auf der Weltausstellung Paris 1900 und 1901 auf der Kunstausstellung in Gävle.
Außerdem stellte sie ihre Werke im Palace of Fine Arts auf der World’s Columbian Exposition 1893 in Chicago aus.
Ida Matton war auch Landschaftsmalerin. 1927 stellte sie ihre Gemälde aus Lappland aus.
Ein berühmtes Werk von Matton ist die Skulptur Lokis Strafe, die 1905 aus Marmor gefertigt und 1909 auf dem Pariser Salon ausgestellt wurde. Im Jahr 1963 organisierte das Bezirksmuseum Gävleborg eine Gedenkausstellung zu Ehren von Matton mit rund 60 ihrer Werke. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen in Frankreich und Italien und wurde 1927 mit dem Litteris et Artibus-Preis für Bildhauerei geehrt.
Die Werke von Matton befinden sich unter anderem in den Sammlungen des schwedischen Nationalmuseums in Stockholm und des Bezirksmuseums Gävleborg in Gävle.
1914, mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs, kehrte Matton nach Schweden zurück. Nach dem Krieg zog sie wieder nach Paris und kehrte dann 1932 in ihre Heimatstadt Gävle zurück.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Matton, Ida |
| ALTERNATIVNAMEN | Matton, Ida Elisabeth (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedische Bildhauerin |
| GEBURTSDATUM | 24. Februar 1863 |
| GEBURTSORT | Gävle |
| STERBEDATUM | 7. Juli 1940 |
| STERBEORT | Gävle |