Idensen

Idensen
Stadt Wunstorf
Wappen von Idensen
Koordinaten: 52° 24′ N, 9° 21′ OKoordinaten: 52° 24′ 0″ N, 9° 21′ 19″ O
Höhe: 50 m ü. NHN
Einwohner: 998 (15. März 2022)
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31515
Vorwahlen: 05031, 05723
Idensen (Niedersachsen)
Idensen (Niedersachsen)
Lage von Idensen in Niedersachsen
Blick auf Kalihalde
Blick auf Kalihalde

Das Dorf Idensen ist eine Ortschaft der Mittelstadt Wunstorf in der niedersächsischen Region Hannover. Die Ortschaft liegt südwestlich der Kernstadt am Mittellandkanal.

Geschichte

In einer zwischen 1120 und 1129 entstandenen Urkunde des Bischofs Sigward von Minden ist Idensen als „Ydanhusen“ erwähnt.

Grabmale der Familie von Idensen im Minoritenkloster von Hannover sind nicht erhalten.

1546 wurden im „Landsteuer- und Schatzregister“ 32 Stellenbesitzer ausgewiesen, woraus sich etwa 300 Einwohner zu dieser Zeit in Idensen ableiten lassen.

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Idensen und Idensermoor-Niengraben in die Stadt Wunstorf eingegliedert und bilden seitdem eine Ortschaft. Idensermoor-Niengraben hatte bis dahin zum Landkreis Grafschaft Schaumburg gehört. Die Kreis- und Gemeindegrenze verlief auf der heutigen Straße „Branddrift“. Aufgrund dieser früheren Zweiteilung hat Idensen bis heute im Telefonnetz zwei verschiedene Vorwahlnummern.

Politik

Ortsrat

Nach der Kommunalwahl 2021 entfallen von den fünf Sitzen des Ortsrates von Idensen drei auf die SPD (Rolf Herrmann, Tom-Luis Hattendorf und Christian Bauer) und zwei auf die CDU (Tabea Bauch und Thomas Kempf).

Ortsbürgermeister

Am 27. Januar 2026 wurde Tom-Luis Hattendorf zum Ortsbürgermeister gewählt.

Wappen

Anlässlich der 850-Jahr-Feier von Idensen wurde im Jahre 1980 das Wappen des Ortes entworfen, das die berühmte romanische Sigwardskirche in der oberen Hälfte des zweigeteilten Wappens darstellt. In der unteren Wappenhälfte symbolisiert ein Pflug Idensens landwirtschaftliche Prägung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Sigwardskirche
Neugotische Kirche

Baudenkmäler

Vereine

In Idensen sind ansässig:

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

Für die vorschulische Erziehung ist ein städtischer Kindergarten vorhanden. Die Grundschüler besuchen die Grundschule in Bokeloh. Weiterführende Schulen befinden sich in Wunstorf und im Schulzentrum Steinhude.

Verkehr

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen

Literatur (Auswahl)

Commons: Idensen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Zahlen Daten Fakten (Wunstorf). (PDF; 332 KB) Abgerufen am 22. Januar 2023.
  2. ↑ Arnold Nöldeke: Minoritenkloster, in: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover Bd. 1, H. 2, Teil 1, Hannover, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulzes Buchhandlung, 1932 (Neudruck Verlag Wenner, Osnabrück 1979, ISBN 3-87898-151-1), S. 215–220.
  3. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 198 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  4. ↑ Ortsrat Idensen, Details
  5. ↑ Offizielle Webseite des Freundeskreises Sigwardskirche