
Ilja Arnoldowitsch Ilf (russisch Илья Арнольдович Ильф, eigentlich Iechiel Leib Fainsilberg (russisch Иехиел Лейб Файнзильберг); * 3. Oktoberjul. / 15. Oktober 1897greg. in Odessa; † 13. April 1937 in Moskau) war ein ukrainisch-sowjetischer Schriftsteller. Sein Künstlername Ilf ist von seinem bürgerlichen Namen Iechiel Leib Fainsilberg abgeleitet.
Ilja Ilf wurde 1897 in eine jüdische Familie in Odessa geboren. Nach der Russischen Revolution 1917 begann er als Journalist zu arbeiten und zog 1923 nach Moskau. Gemeinsam mit Jewgeni Petrow (1903–1942) war er seit 1927 Mitarbeiter für satirische Zeitungen, darunter für Krokodil. Beide wurden berühmt durch ihre als Ilf und Petrow gemeinsam verfassten Romane „Zwölf Stühle“ und „Das goldene Kalb“, in denen der listenreiche Betrüger Ostap Bender die Hauptfigur ist. Wie Petrow später in seinen „Erinnerungen an Ilf“ schilderte, erzählte ihm Ilja Ilf während eines gemeinsamen Friedhofsbesuches auf ihrer USA-Reise von seiner Tuberkulose, an der er 1937 in Moskau verstarb.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ilf, Ilja Arnoldowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Ильф, Илья Арнольдович (russisch); Fainsilberg, Iechiel Leib (wirklicher Name); Файнзильбе́рг, Иехие́л Ле́йб (wirklicher Name, russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | russisch-sowjetischer humoristischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 15. Oktober 1897 |
| GEBURTSORT | Odessa |
| STERBEDATUM | 13. April 1937 |
| STERBEORT | Moskau |