
Ilse Collignon (* 12. August 1913 in Elbing, Westpreußen; † 5. Dezember 2003 in München), geboren als Ilse Margarete Rehtmeyer, auch Ilse Margarete Riefenstahl, war eine deutsche Journalistin, Literaturagentin und Autorin. Sie war die Schwägerin von Leni Riefenstahl.
Ilse Rehtmeyer wurde als Tochter eines Lehrers geboren. 1935 heiratete sie den seinerzeit als „Traumpartie“ geltenden Ingenieur Heinz Riefenstahl, den jüngeren Bruder der Schauspielerin und Regisseurin Leni Riefenstahl. Mit ihm hatte sie zwei Kinder, Eckart und Uta. Am 19. Dezember 1942 wurde das Ehepaar geschieden. 1943 heiratete Ilse Riefenstahl den Kameramann, Fotografen und Kriegsberichterstatter Klaus Collignon. Die Ehe wurde nach dem Krieg geschieden.
Ilse Collignon veröffentlichte über eine Zeitspanne von rund drei Jahrzehnten mehrere Romane. Ihr letztes Werk setzt sich kritisch mit ihrer Schwägerin Leni Riefenstahl und deren Rolle während der Zeit des Nationalsozialismus auseinander.
Einzelne Titel erschienen auch in französischer, niederländischer und tschechischer Sprache.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Collignon, Ilse |
| ALTERNATIVNAMEN | Rehtmeyer, Ilse Margarete (Geburtsname); Riefenstahl, Ilse Margarete |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Journalistin und Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 12. August 1913 |
| GEBURTSORT | Elbing, Westpreußen |
| STERBEDATUM | 5. Dezember 2003 |
| STERBEORT | München |