Ilse Jahn

Ilse Jahn (* 2. Februar 1922 in Chemnitz, geborene Trommer; † 8. Mai 2010 in Berlin) war eine deutsche Biologin und Museologin.

Leben

Ilse Trommer studierte von 1941 bis 1942 Biologie. 1942 heiratete sie Wilhelm Jahn; 1943 wurde Tochter Isolde geboren. Ihr Mann starb im April 1945 in Russland.

Nach der Geburt ihrer Tochter arbeitete sie zunächst als Kunstmalerin in Chemnitz. Von 1952 bis 1956 führte sie an der Universität Jena ihr Biologiestudium fort und schloss es mit dem Diplom ab. Danach arbeitete sie als Assistentin am Ernst-Haeckel-Haus in Jena. 1963 wurde sie in Jena promoviert. Von 1962 bis 1967 arbeitete sie an der Alexander-von-Humboldt-Briefedition der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Von 1967 bis 1982 war sie Kustos am Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin; dort habilitierte sie sich 1979 und wurde 1980 Dozentin für Museologie. 1986 wurde sie in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.

Jahns Hauptarbeitsgebiet bildete die Geschichte der Biologie. 2002 wurde ihr die Treviranus-Medaille verliehen.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Mitgliedseintrag von Ilse Jahn bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 20. März 2014.
  2. ↑ Die Treviranus-Medaille (Memento des Originals vom 10. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. beim VBIO.