Immanuel Kroeker (* 24. Januar 1913 in Wernigerode; † 2001 in Gräfelfing) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.
Er war das zehnte Kind des Missionsdirektors Jakob Kroeker. Nach einem Maurer- und Schreinerpraktikum studierte Immanuel Kroeker von 1933 bis 1939 Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart, unter anderem bei Hugo Keuerleber. 1936 bis 1937 arbeitete er im Architekturbüro von Roderich Fick in Herrsching am Ammersee, 1939 bei Paul Bonatz in Stuttgart. In der Nachkriegszeit wurde Kroeker vor allem durch seine theoretischen wie praktischen Beiträge zum Schulbau bekannt. Er war 1950 bis 1951 Leiter des Instituts für modernen Schulbau in München. Danach arbeitete er in seinem eigenen Büro in München, ab 1961 zusammen mit Sixt Schall. 1961 bis 1978 war Kroeker Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der Technischen Hochschule Karlsruhe.
Sein Nachlass befindet sich im Architekturmuseum der Technischen Universität München, auch im Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau gibt es einen kleinen Bestand zu Kroeker.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kroeker, Immanuel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 24. Januar 1913 |
| GEBURTSORT | Wernigerode |
| STERBEDATUM | 2001 |
| STERBEORT | Gräfelfing |