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| Allgemeines | |||
| Ausgabe | 88. Gent–Wevelgem | ||
| Rennserie | UCI WorldTour 2026 1.UWT | ||
| Datum | 29. März 2026 | ||
| Gesamtlänge | 240,8 km | ||
| Austragungsland | |||
| Start | Middelkerke | ||
| Ziel | Wevelgem | ||
| Teams | 25 | ||
| Fahrer am Start | 175 | ||
| Fahrer im Ziel | 120 | ||
| Durchschnittsgeschwindigkeit | 46,901 km/h | ||
| Offizielle Webseite | Offizielle Website | ||
| Ergebnis | |||
| Sieger | |||
| Zweiter | |||
| Dritter | |||
| ◀2025 | |||
| Dokumentation | |||
Das Straßenradrennen In Flanders Fields 2026 war die 88. Austragung des belgischen Eintagsrennens. Das Rennen fand am 29. März 2026 statt und ist Teil der UCI WorldTour 2026. Das Frauenrennen wurde zuvor am selben Tag ausgetragen.
Den Sieg sicherte sich im Sprint einer größeren Gruppe der Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Prmier Tech) vor Tobias Lund Andresen (Decathlon CMA CGM) und Christophe Laporte (Visma-Lease a Bike).
Neben den 18 UCI WorldTeams gingen auch sieben UCI ProTeams bei dem Rennen an den Start. Für jedes Team waren sieben Fahrer startberechtigt.
Mit Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) und Wout Van Aert (Visma-Lease a Bike) standen zwei Topstars und Dauerrivalen am Start des Rennens. Auch der dreifache Gewinner Mads Pedersen (Lidl-Trek) versuchte seinen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Allen drei wurden Siegchancen als Solist oder aus einer kleinen Gruppe heraus eingeräumt. Für einen möglichen Massensprint standen mit Tobias Lund Andresen, Jasper Philipsen, Paul Magnier (Soudal Quick-Step) und Matthew Brennan (Visma-Lease a Bike) einige der Top-Sprinter in der Startliste.
Die Strecke führte über 240,8 Kilometer von Middelkerke durch Westflandern nach Wevelgem. Nach einer neuen Streckenführung in der ersten Rennhälfte wurde der zweite Teil im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Während der erste Rennabschnitt ohne nennenswerte Steigungen war, standen im mittleren Rennabschnitt sieben Schotter- und Kopfsteinpflasterstraßen und neun Hellingen (kurze steile Anstiege) auf dem Programm. Eine zentrale Rolle nahm nach wie vor der Kemmelberg ein, der insgesamt dreimal überquert werden musste und zugleich die letzte Schwierigkeit des Tages darstellte. Nach der letzten Überquerung des Kemmelbergs ging es 35 Kilometer flach bis in Ziel. Die Zieleinfahrt in Wevelgem befand sich am Ende einer langen und flachen Geraden.
Bereits nach wenigen Kilometern konnte sich eine vierköpfige Spitzengruppe vom Hauptfeld lösen, eine weitere Vierergruppe schloss nach knapp 20 Kilometern zur Spitze auf. Gemeinsam konnte die Gruppe in der Frühphase des Rennens einen Abstand von über fünf Minuten herausfahren. Nach über 120 Kilometern, kurz vor dem Beginn der ersten Hügelzone, hatte die Spitzengruppe noch zwei Minuten Vorsprung vor dem Peloton, das sich des Windes wegen in zwei Teile geteilt hatte. Die zweite Gruppe lag eine halbe Minute hinter der ersten, die etwa 40–50 Mann umfasste. Nach dem Scherpenberg und dem Baneberg kam das Peloton wieder zusammen.
Am Kemmelberg wurden die ersten Attacken gefahren und das Hauptfeld wieder ausgedünnt. Auf den Schotterpassagen 75 Kilometer vor dem Ziel teilte sich das Feld in viele verschiedene Gruppen. Die Spitzengruppe mit noch sieben Athleten hatte nur noch 25 Sekunden Vorsprung. Das Rennen war in dieser Phase von vielen Attacken geprägt. Vor dem Start der nächsten Hellinge wurde das Tempo im Feld aber etwas herausgenommen, so dass viele Fahrer wieder den Anschluss schafften.
Bei der zweiten Auffahrt zum Kemmelberg setzten sich Wout van Aert (Visma-Lease a Bike), Matthieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) und Florian Vermeersch (UAE Team Emirates-XRG) vom Hauptfeld ab und holten die Spitzengruppe ein. An der dritten Auffahrt zum Kemmelberg setzten sich van der Poel und van Aert ab und nahmen die letzten 35 Kilometer ins Ziel nach Wevelgem gemeinsam in Angriff. Dahinter folgte Vermeersch als Solist.
Auf den letzten flachen Kilometern näherte sich das Feld immer weiter an die Spitzengruppe. Zwölf Kilometer vor dem Ziel wurde Vermeersch eingeholt. Als Alec Segaert (Bahrain Victorious) fünf Kilometer vor dem Ziel in Wevelgem noch eine Attacke versuchte und sogar an die beiden Spitzenreiter herankam, verweigerte van der Poel mit Blick auf seinem sich im Hauptfeld befindlichen Sprintkapitän Jasper Philipsen die Mitarbeit. Kurz vor dem letzten Kilometer wurde die Spitzengruppe vom Peloton eingeholt. Den anschließenden Sprint des Feldes gewann Jasper Philipsen vor Tobias Lund Andresen (Decathlon CMA CGMA) und Christophe Laporte (Visma-Lease a Bike).
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| Quelle: ProCyclingStats | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||