Ina Seeberg

Ina Seeberg (2015)

Ina Seeberg (* 25. April 1941 in Stralsund) ist eine deutsche Malerin und Autorin.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn 1960 studierte sie bis 1963 Philosophie, Pädagogik und Kunstgeschichte in Bonn und in Göttingen. Von 1963 bis 1964 folgte ein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Hermann Wilhelm. Von 1964 bis 1976 war sie Lehrerin in Essen.

1976 nahm sie ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Günter Reker auf. 1983 machte sie ihr Diplom mit Auszeichnung.

Ina Seeberg war Dozentin an der Internationalen Sommerakademie Salzburg (1984) und der Europäischen Akademie für Bildende Kunst Trier (1988). 1992 lehrte sie als Gastdozentin an der Anadolu-Universität der türkischen Stadt Eskişehir. 1995 wurde sie Gründungsmitglied der IAM Internationale Akademie Marmaris in der Türkei. Seit 1997 gibt sie dort Kunst-Workshops für Soroptimistinnen. Ab 1983 erhielt sie Einladungen zu Lesungen in Deutschland und in der Türkei. 2006 hielt sie auf Einladung der Mugla-Universität in Bodrum ein Illustrationsseminar an deren „Fakultät der Schönen Künste“ ab. 2021 entstand – anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens – das Theaterstück Gastfrau. Zwischen Heim und Weh, das auf Seebergs Buch Fatma Gül und ihre Kinder beruht. Es wurde 2022 im KKT. Kölner Künstler:innen Theater aufgeführt.

Seeberg ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt und arbeitet in Essen.

Ausstellungen

Verschiedene Werke Seebergs werden seit 1983 in der Großen Kunstausstellung NRW Düsseldorf gezeigt. Weitere Ausstellungsorte waren unter anderem das Dumont-Lindemann-Archiv Düsseldorf 1984, das Stedelijk Museum in Amsterdam 1986 (Einladung des Nederlandse Kring van Tekenaars), die Universitätsbibliothek Dortmund 1987, das Singer-Museum Laren in Nordholland 1988 und 1991 und das Museum Ostdeutsche Galerie in Regensburg 1987, die Galerie Jahsi Baraz Istanbul 1992, das Landesmuseum Volk und Wirtschaft Düsseldorf 1996, das Goethe-Institut in Brüssel 1990, die Hanse-Galerie Stralsund 1995, das Bürgermeisterhaus Essen 1997 (Einladung des Türkischen Generalkonsulats), die Citykirche Mannheim 2002, die Alfred-Kubin-Galerie München 2004, die Miniprint International CadaquéS in Spanien von 1996 bis 2026 und der Künstlerverein Malkasten Düsseldorf.

Werke

Literatur

Illustrationen

Sonstiges

Auszeichnungen

Sonstiges

Einzelnachweise

  1. ↑ Porträts einer Essener Gastarbeiterfamilie wiederentdeckt, WAZ Essen, 19. Dezember 2021
  2. ↑ Gastfrau. Zwischen Heim und Weh im KKT. Kölner Künstler:innen Theater, November 2022.
  3. ↑ Ina Seeberg: Gestaltung eines Ärztehauses. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im November 2018. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
Personendaten
NAME Seeberg, Ina
KURZBESCHREIBUNG deutsche Malerin und Autorin
GEBURTSDATUM 25. April 1941
GEBURTSORT Stralsund