| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Indulinscharlach | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C19H18ClN3 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
rotbrauner, geruchloser Feststoff | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 323,12 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||
| Löslichkeit |
Wasser: 50 g/l | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Indulinscharlach ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Azine und gehört zu den Monoaminophenazin- und den kationischen Farbstoffen. Früher wurde es häufig für den Kattundruck und den Ombredruck auf Garnen verwendet.

Indulinscharlach gehört zu den Indulin-Farbstoffen, die bereits 1863 von Heinrich Caro und John Dale entwickelt wurden. Der Farbstoff selbst wurde 1892 von der BASF patentiert.
Indulinscharlach entsteht beim Erhitzen von 1-Aminonaphthalin mit dem Azofarbstoff, den man durch Kupplung von diazotiertem Anilin auf N-Ethyl-p-toluidin erhält.
Indulinscharlach ist in moderat alkalischen Lösungen löslich. Beim Ätzdruck können durch Zusatz geringer Mengen Indulinscharlach zur Ätzpaste (beispielsweise Rongalit C) auch bei schwer reduzierbaren Azofarbstoffen reinweiße Ätzeffekte erzielt werden.