
Ines Calic (* 1959) ist eine deutsche Schriftstellerin und Juristin. Sie schreibt unter ihrem eigenen Namen sowie unter den Pseudonymen I. L. Callis und Ines Eberl. Ihre Romane wurden unter anderem in den Verlagen Rowohlt und Emons veröffentlicht.
Calic hat Wurzeln in Deutschland, Istrien und Italien. Sie wuchs in Berlin und Istrien auf und studierte und promovierte in Jura an der Paris Lodron Universität Salzburg. Sie forschte ebendort zur Zeitgeschichte und zur nationalsozialistischen Gesetzgebung und war beim Aktuellen Dienst des ORF journalistisch tätig.
Der 2018 unter dem Namen I. L. Callis erschienene Roman Alphabet der Schöpfung erhielt die Literaturförderung des österreichischen Bundeskanzleramtes für die Bibliotheksaktion „Spurensuche“, womit Bibliotheken Lesungen für die ausgewählten Autoren ausrichten konnten.
Calic war 2019 mit ihrem Roman Im Jahr der Finsternis für den Crime Cologne Award nominiert, 2024 stand sie mit Doch das Messer sieht man nicht erneut auf der Liste der Nominierten. Im Jahr 2025 war Calic zudem unter den Finalisten für den Bloody Cover Award.
Calic ist Mitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte und der International Thriller Writers.
Als Ines Calic:
Als I. L. Callis:
Als Ines Eberl:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Calic, Ines |
| ALTERNATIVNAMEN | I.L. Callis, Ines Eberl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schriftstellerin und Juristin |
| GEBURTSDATUM | 1959 |