Ingeborg Villinger

Ingeborg Villinger (* 1946) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin.

Leben

Villinger studierte von 1979 bis 1982 Komparatistik an der Universität Siegen und von 1982 bis 1988 Germanistik und Wissenschaftliche Politik an der Universität Freiburg, das sie mit einem Magisterexamen abschloss. Sie war von 1988 bis 1991 Wissenschaftliche Angestellte zur Erschließung des Nachlasses von Carl Schmitt am Hauptstaatsarchiv Düsseldorf. 1994 wurde sie bei Wolfgang Jäger promoviert, 1998 folgte die Habilitation in Freiburg. Sie war anschließend zunächst Lehrbeauftragte, dann wissenschaftliche Angestellte am Seminar für Wissenschaftliche Politik. 1998/99 vertrat sie den Bergstraesser-Lehrstuhl am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg. Von 1999 bis 2010 vertrat sie die C4-Professur des Lehrstuhls für vergleichende Regierungslehre von Wolfgang Jäger. 2004 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin ernannt.

Forschungsinteressen

Sie forscht zur Politischen Theorie und Philosophie, zur Politischen Kulturforschung, symbolischen Politik, Vergleichenden Regierungslehre, zum Verhältnis von Politik, Massenmedien und Öffentlichkeit im Systemvergleich und bei Transformationsprozessen.

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Herausgeberschaften

Einzelnachweise

  1. 1 2 Prof. Dr. Ingeborg Villinger – Seminar für Wissenschaftliche Politik. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, abgerufen am 17. Oktober 2024.
  2. ↑ Thomas Wagner: Gretha Jünger: Ingeborg Villinger stellt Ernst Jüngers Frau vor. In: Neue Zürcher Zeitung. 19. Oktober 2020, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 17. Oktober 2024]).
Personendaten
NAME Villinger, Ingeborg
KURZBESCHREIBUNG deutsche Politikwissenschaftlerin
GEBURTSDATUM 1946