| Ingrid Morales | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 29. Mai 1975 |
| Geburtsort | León XIII, Costa Rica |
| Größe | 1,70 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
1993–2003 |
Tibás Zapote Goicoechea |
| Nationalmannschaft | |
| 2001–2006 | A-Nationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 1993–2003 – zehnfache costa-ricanische Meisterin 2004 – Siegerin Central American Cup 2006 – WM-Teilnehmerin | |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | 2005–2013 Natalia Alfaro |
| Erfolge | |
| 2005–2009 – neunfache costa-ricanische Meisterin 2011 – Dritte NORCECA-Meisterschaft | |
| Stand: 5. November 2026 | |
Ingrid Patricia Morales Muñoz (geboren 29. Mai 1975 in León XIII) ist eine ehemalige costa-ricanische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin. Sie wurde zehnmal in Serie in der Halle und neunmal in ununterbrochener Reihenfolge im Sand Meisterin ihres Heimatlandes.
Die Außenangreiferin gewann von 1994 bis 2003 in jeder Saison die costa-ricanische Meisterschaft. 2002 war sie zum ersten Mal in die A-Nationalmannschaft berufen worden und hatte mit dem Team den fünften Platz der Zentralamerika- und Karibikspiele 2002 belegt. Weitere Einsätze in der nationalen Auswahl folgten bis einschließlich 2006. Herausragende Leistungen waren dabei der Sieg beim Pan American Cup 2004, bei dem Morales als beste Außenangreiferin der Veranstaltung ausgezeichnet wurde, sowie der fünfte Platz bei der WM-Qualifikation der North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation in der folgenden Saison und die Teilnahme an den Welttitelkämpfen 2006, bei denen sich Costa Rica vor Kenia den fünften Platz im Pool sicherte.
Die in der Provinz San José geborene Sportlerin absolvierte 2005 mit Natalia Alfaro ihr erstes und einziges Open-Turnier der FIVB World Tour in Acapulco. Die beiden scheiterten jedoch in der Vorausscheidung. Besser lief es für sie bei der costa-ricanischen Meisterschaft im selben Jahr. Sie gewannen zum ersten Mal diesen Titel und konnten ihn in den folgenden Jahren insgesamt achtmal verteidigen.
Bei den Panamerikanischen Spielen 2007 waren sie bei den besten zwölf Teams, eine Platzierung, die sie bei der nächsten Ausgabe dieser Veranstaltung wiederholen konnten. Zu ihren gemeinsamen Erfolgen gehörten drei Endspielteilnahmen bei der NORCECA-Tour in Boca Chica (2008, 2009 und 2022) sowie weitere Podestplatzierungen am selben Ort (2010) und in Guatemala City (2009). Dazu erkämpften sie fünf weitere Male einen Platz in der Vorschlussrunde. 2011 gewannen sie als Höhepunkt ihrer Zusammenarbeit die Bronzemedaille bei der Continental Championship vor den kanadischen Landesmeisterinnen des Vorjahres Elizabeth Maloney und Heather Bansley, die später mit anderen Partnerinnen zweimal das Viertelfinale bei Olympischen Spielen erreichte. Im August 2013 endete die Partnerschaft von Alfaro und Ingrid Morales und damit auch gleichzeitig deren aktive internationale Karriere.
Nach dem Ende ihrer aktiven Zeit betreute sie ihre ehemalige Partnerin und deren neue Mitspielerin Karen Cope Charles drei Jahre lang und führte die beiden als erstes costa-ricanisches Beachvolleyballteam überhaupt zu den Olympischen Spielen. Ihren Traum, als Sportlerin an dieser Großveranstaltung teilzunehmen konnte Ingrid Morales sich nicht erfüllen, stattdessen war sie die erste weibliche Delegationsleiterin ihres Heimatlandes bei einer Olympiade.
Die Athletin wuchs in León XIII auf, einem Ort, der bekannt und berüchtig war für Drogen, Alkohol und eine hohe Kriminalitätsrate. Ab der sechsten Klasse arbeitete sie in einem Laden, um sich Geld für die Schuluniformen der nächsten Jahre und ihre ersten Sportschuhe zu verdienen. Ihr erster Trainer war Marvin Mena im Sportverein von Tibás. Ingrid Morales ist verheiratet und hat einen Sohn Nicolás, der 2013 dreizehn Jahre alt war.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Morales, Ingrid |
| ALTERNATIVNAMEN | Morales Muñoz, Ingrid Patricia (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | costa-ricanische Beachvolleyball- und Volleyballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 29. Mai 1975 |
| GEBURTSORT | León XIII, Costa Rica |