| Raptor Lake (Mikroarchitektur) | |
|---|---|
| Hersteller | Intel |
| Herstellungs- prozess | Intel 7 |
| Sockel Desktop | LGA 1700 |
| Sockel Laptop | BGA 1744 BGA 1792 BGA 1964 |
| Verkaufs- bezeichnung | Core-i 13. Generation Core-i 14. Generation Intel Prozessor Intel Core Prozessor |
| L1-Cache | 80 KB pro P-Kern 96 KB pro E-Kern |
| L2-Cache | 2 MB pro P-Kern 4 MB pro E-Kern-Cluster |
| L3-Cache | bis zu 36 MB |
| Vorgänger | Rocket Lake Alder Lake |
| Nachfolger | Meteor Lake Lunar Lake |

Raptor Lake ist Intels Codename für die 13. Generation von Intel-Core-i-Prozessoren, die auf einer Hybridarchitektur basieren und Raptor Cove-Leistungskerne und Gracemont-Effizienzkerne verwenden. Raptor Lake startete am 20. Oktober 2022. Wie Alder Lake wird Raptor Lake mit der Intel-7-Fertigungstechnologie von Intel hergestellt. Auf dem Intel-Investorentreffen 2022 wurde bestätigt, dass Raptor Lake bis zu 24 Kerne (8 Leistungskerne plus 16 Effizienzkerne) und 32 Threads aufweisen würden.
Am 3. Januar 2023 kündigte Intel auf der CES 2023 neue Desktop-Raptor-Lake-CPUs und mobile CPUs an, darunter eine neue Reihe namens Prozessoren der N-Serie, die nur energieeffiziente Kerne enthalten.
Die Prozessoren der Raptor-Lake-Generation unterstützen Mainboards mit Serie-700-Chipsätzen. Sie können auch auf Mainboards mit Serie-600-Chipsätzen eingesetzt werden, da beide Mainboards den Sockel LGA1700 besitzen.
Der Raptor-Lake-Refresh der 14. Generation, der am 16. Oktober 2023 veröffentlicht wurde, ist die letzte Prozessorfamilie, die das alte Core-i-Branding-Schema verwendet. Intel verkauft die neuen Modelle der 14. Generation seit dem 17. Oktober 2023.

Es gibt Instabilitätsprobleme bei den Core-i-13000- und Core-i-14000-Prozessoren. „Ein Fehler im Microcode – der Firmware der Prozessoren – sorgt für zu hohe CPU-Spannungen, die vorzeitige Alterungseffekte verursachen.“ Laut Intel ist der Prozessor dauerhaft geschädigt, sobald Ausfälle aufgetreten sind. Um die zu hohen Spannungen zu korrigieren, wurden von Intel Mitte August 2024 BIOS-Updates mit aktualisiertem Microcode an Mainboard-Hersteller verteilt. Zusätzlich verlängerte Intel die Garantie für potenziell betroffene Prozessormodelle von 3 auf 5 Jahre.
Intel warb damit, dass das Flaggschiff-Modell der Generation, der Intel Core i9-13900K, mit einer Begrenzung der Leistungsaufnahme auf nur 65 Watt die Leistung des Vorgängermodells i9-12900K bei 241 Watt erreichen würde. In einem Test der ComputerBase erreichte der 13900K unter diesen Bedingungen 96 % der Leistung seines Vorgängers.