| Rio Ireng Maú River, Manu River, Rio Irenyou, Rio Mahú, Rio Maú | ||
|
| ||
| Daten | ||
| Lage | ||
| Flusssystem | Amazonas | |
| Abfluss über | Rio Takutu → Rio Branco → Rio Negro → Amazonas → Atlantischer Ozean | |
| Quellgebiet | Hinterland von Potaro-Siparuni 5° 12′ 32″ N, 59° 57′ 13″ W | |
| Quellhöhe | ca. 1000 m | |
| Mündung | In den Rio TakutuKoordinaten: 3° 33′ 50″ N, 59° 52′ 13″ W 3° 33′ 50″ N, 59° 52′ 13″ W | |
| Mündungshöhe | 85 m | |
| Höhenunterschied | ca. 915 m | |
| Sohlgefälle | ca. 2,2 ‰ | |
| Länge | ca. 415 km | |
| Linke Nebenflüsse | Cacó, Dacã, Socobi | |
| Rechte Nebenflüsse | Rio Uailan, Rio Canã | |
![]() (Daten aus Wikidata und OSM) | ||
Der Rio Ireng, auch Maú River, Manu River, Rio Irenyou, Rio Mahú, Rio Maú, bildet auf weiter Strecke die Grenze zwischen Guyana und Brasilien. Er fließt durch die Täler der Pakaraima-Gebirge und ist der einzig große Fluss in Guyana, der von Norden nach Süden verläuft, sowie einer der nördlichsten Zuflüsse des Amazonas.
Die Quellregion des Flusses liegt in der Nähe des 116.748 ha großen Parque Nacional do Monte Roraima.
Auf der längsten Strecke bildet der Flusslauf die Grenze zwischen Brasilien und Guyana. Die Hauptzuflüsse sind Rio Uailan und Rio Canã auf der brasilianischen Seite und Cacó, Dacã und Socobi auf der guyanischen Seite. Alle Flüsse verlaufen durch eindrucksvolle Formationen aus Sedimentgestein und bilden dabei zahlreiche Wasserfälle. Der Fluss gilt als der malerischsten Flüsse in Guyana. Die Orinduik-Wasserfälle (⊙) liegen am Rio Ireng. In Bezug auf die Wasserqualität zählt der Rio Ireng zu den Schwarzwasserflüssen. Er mündet in Roraima zwischen Conceição do Maú (Normandia) und Caju (Bonfim) in den Rio Takutu.
Entlang des Flusses leben viele tropische Tierarten, bekannt sind dabei unter anderen: