Isabel Posch

Isabel Posch
Voller Name Isabel Cristina Posch
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 28. Feber 2000 (26 Jahre)
Geburtsort Bregenz, Österreich
Größe 169 cm
Karriere
Disziplin Siebenkampf, 60 Meter, 100 Meter, Weitsprung
Bestleistung 6107 Punkte, 7,25 s (Halle), 11,10 s, 6,35 m (Halle), 6,43 m
Verein TS Lustenau
Trainer Christian Gutgsell
Status aktiv
Medaillenspiegel
World University Games 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Balkan Meisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Österreichisches Staatsmeisterschaften 5 × Goldmedaille 9 × Silbermedaille 5 × Bronzemedaille
Logo der FISU
 World University Games
Gold Chengdu 2021 6107 Punkte
Balkan-Hallenmeisterschaften
Gold Belgrad 2026 7,29 s
Österreichische Staatsmeisterschaften
Gold Linz 2022 5394 Punkte
Gold Linz 2023 4136 Punkte (Halle)
Gold Linz 2023 6,14 m (Halle)
Gold Linz 2024 6,19 m (Halle)
Gold Wien 2026 6,35 m (Halle)
letzte Änderung: 29. April 2026

Isabel Cristina Posch (* 28. Feber 2000 in Bregenz) ist eine österreichische Leichtathletin. Sie hält den österreichischen Rekord im 100-Meter-Lauf und gehört der österreichischen Rekord Staffel über 4-mal 100 Meter an. Nach Erfolgen im Siebenkampf spezialisierte sie sich auf die Sprintdisziplinen.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Isabel Posch, die in Fußach in Vorarlberg aufwuchs, beim Europäischen Olympischen Jugendfestival 2015 in Tiflis, bei dem sie mit 12,51 s in der ersten Runde im 100-Meter-Lauf ausschied. Im Jahr darauf gelangte sie bei den erstmals ausgetragenen Jugendeuropameisterschaften ebendort mit 5225 Punkten im Siebenkampf auf den 18. Platz und 2018 schied sie bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere mit 14,33 s in der ersten Runde im 100-Meter-Hürdenlauf aus und verpasste mit der österreichischen 4-mal-100-Meter-Staffel mit 45,99 s den Finaleinzug. Im selben Jahr zog sie in die Vereinigten Staaten und studierte dort bis 2019 Biochemie an der California State University, Fresno.

2023 wurde Posch Österreichische Hallenstaatsmeisterin im Weitsprung sowie im Fünfkampf. Im Sommer 2023 wurde sie bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspiele in Chorzów in 44,18 s Erste in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Im August belegte sie bei den World University Games in Chengdu mit 6,24 m den sechsten Platz im Weitsprung und siegte im Siebenkampf mit 6107 Punkten. Zuvor wurde sie beim Hypomeeting in Götzis mit 6021 Punkten 15.

Bei den Europameisterschaften 2024 in Rom sollte Posch mim Siebenkampf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel antreten. Jedoch meldete der französische Leichtathletikverband mehr Teilnehmerinnen als vorgesehen, so das Posch und die Schwedin Lovisa Karlsson ihre Startplätze verloren hätten. Nach Protesten des ÖLV sowie des schwedischen Leichtathletik-Verbands gab die European Athletic Association bekannt, dass sowohl Posch als auch Karlsson in Rom starten werden. Im Siebenkampf erreichte Posch den 15. Platz mit 5975 Punkte. Gemeinsam mit Magdalena Lindner, Karin Strametz und Viktoria Willhuber belegte sie in der 4-mal-100-Meter-Staffel den zwölften Platz, wobei mit einer Zeit von 43,84 Sekunden ein neuer österreichischer Rekord aufgestellt wurde.

2025 wurde sie bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft in Maribor in 44,16 s Dritte im B-Lauf der 4-mal-100 Meter-Staffel. Anschließend verpasste sie bei den World University Games in Bochum mit 11,72 s den 100-Meter-Finale um zwei Hundertstelsekunden und belegte dann bei den Balkan-Meisterschaften in Volos in 11,54 s den fünften Platz.

Im Jahr 2026 gewann Posch bei den Balkan-Meisterschaften in Belgrad in 7,29 s den Titel über 60 Meter und feierte damit ihren ersten internationalen Einzeltitel im Sprint. Anschließend nahm sie erstmals an Hallenweltmeisterschaften teil und verpasste in Toruń mit 7,27 s den Einzug ins Halbfinale nur knapp.

Am 4. Juni 2026 stellte Posch beim Liese-Prokop-Memorial in St. Pölten mit 11,10 s einen neuen österreichischen Rekord im 100-Meter-Lauf auf. Sie unterbot damit die bisherige Bestmarke von Karin Mayr-Krifka aus dem Jahr 2003 um fünf Hundertstelsekunden und qualifizierte sich zugleich für die Europameisterschaften 2026 in Birmingham.

Bereits am 23. Mai 2026 hatte sie gemeinsam mit Magdalena Lindner, Karin Strametz und Viktoria Willhuber den österreichischen Rekord in der 4-mal-100-Meter-Staffel auf 43,77 s verbessert. Wenige Tage später stellte sie zusammen mit Christania Williams, Magdalena Lindner und Karin Strametz bei der Sparkassen-Gala in Regensburg mit 43,11 s einen weiteren österreichischen Rekord auf. Die Staffel verbesserte die bisherige Bestmarke dabei um 66 Hundertstelsekunden und rückte in der europäischen Qualifikationswertung für die Europameisterschaften in Birmingham auf einen Qualifikationsrang vor. Dort trat sie zunächst im Einzel über die 100 Meter an, wo sie im Vorlauf allerdings nicht über 11,48 s hinaus kam und den Semifinal-Einzug deutlich verpasste.

Persönliche Bestleistungen

Erfolge

Einzelnachweise

  1. ↑ Hannes Riedenbauer (ÖLV): World University Games Chengdu Tag 5: Gold für Isabel Posch im Siebenkampf! 5. August 2023, abgerufen am 28. Dezember 2023 (deutsch).
  2. ↑ Olaf Brockmann: Isabel Posch wurde EM-Startplatz gestohlen! 31. Mai 2024, abgerufen am 4. Juni 2024.
  3. ↑ Olaf Brockmann: Isabel Posch startet bei Leichtathletik-EM in Rom. 3. Juni 2024, abgerufen am 4. Juni 2024.
  4. ↑ ORF at/Agenturen red: Frauen-Staffel läuft bei EM österreichischen Rekord. 11. Juni 2024, abgerufen am 11. Juni 2024.
  5. ↑ Thomas Bauer MSc: Leichtathletik-EM: Erleichterung und Enttäuschung für Österreichs Athletinnen. 10. August 2026, abgerufen am 10. August 2026 (deutsch).
Personendaten
NAME Posch, Isabel
ALTERNATIVNAMEN Posch, Isabel Christina
KURZBESCHREIBUNG österreichische Siebenkämpferin
GEBURTSDATUM 28. Februar 2000
GEBURTSORT Bregenz