Isabelle de Beauvau oder Isabeau de Beauvau (* wohl 1436; † 1474/75) war eine französische Adlige aus der Familie Beauvau. Sie war Dame de Beauvau, de Champigny und La Roche-sur-Yon, sowie aufgrund ihrer Ehe Comtesse de Vendôme.
Sie gehört zu den Vorfahren sowohl der Königin Caterina de’ Medici als auch des Königs Heinrich IV., letzteres führte dazu, dass die Familie Beauvau seit Ludwig XIV., offiziell seit Ludwig XV. 1739, den Titel Cousin du Roi führen durfte.
Isabelle ist das einzige Kind aus der Ehe des Grafen Louis de Beauvau, Sire de La Roche-sur-Yon et de Champigny, Großmarschall der Provence, Botschafter in Rom († vor 27. November 1465) und dessen erster Ehefrau Marguerite de Chambley († 1456).
Sie nahm einen wichtigen Rang am Hof René d’Anjous ein – ihr Name erscheint wie der ihrer Mutter und der Herzogin Jolande von Lothringen, der Tochter Renés, in einer handschriftlichen Sammlung von Gedichten Alain Chartiers, die Maria von Kleve, Herzogin von Orléans, zum Geschenk gemacht wurde.
Isabelle de Beauvau heiratete am 9. November 1454 in Angers Jean VIII. de Bourbon, comte de Vendôme († 6. Februar 1478), Sohn von Louis I. de Bourbon, comte de Vendôme, und Jeanne de Montfort-Laval. Ihre Kinder waren:
Isabelle starb aufgrund der Geburt ihrer jüngsten Tochter. Sie wurde in der Stiftskirche Saint-Georges in Vendôme bestattet, de Nekropole der Bourbon-Vendôme, die heute nicht mehr existiert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beauvau, Isabelle de |
| ALTERNATIVNAMEN | Beauvau, Isabeau de; Comtesse de Vendôme |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Adlige |
| GEBURTSDATUM | unsicher: 1436 |
| STERBEDATUM | 1474 oder 1475 |