Isopogon formosus

Isopogon formosus

Isopogon formosus

Systematik
Eudikotyledonen
Ordnung: Silberbaumartige (Proteales)
Familie: Silberbaumgewächse (Proteaceae)
Unterfamilie: Proteoideae
Gattung: Isopogon
Art: Isopogon formosus
Wissenschaftlicher Name
Isopogon formosus
R.Br.

Isopogon formosus ist eine Pflanzenart aus der Familie der Silberbaumgewächse (Proteaceae). (In ihrer australischen Heimat auch als „Rose Coneflower“ bezeichnet.)

Beschreibung

Abbildung

Vegetative Merkmale

Isopogon formosus ist ein buschiger bis schlank aufrechter, immergrüner Strauch, der Wuchshöhen voo maximal 2 Metern erreicht. Die Rinde junger Zweige ist hell-braun bis rötlich-braun, seidig, filzig oder kurz behaart, später ist sie glatt oder flaumig bleibend.

Die Laubblätter entspringen in Büscheln. Die steifen Laubblätter sind in bis zu 2,5 Zentimeter langen Blattstiel und in bis zu 3,5 Zentimeter lange Spreite gegliedert. Die schmal-zylindrische Blattspreite ist gerillt, mehrfach geteilt, segmentiert und läuft in eine stechende Spitze aus. Jung ist sie oft seidig behaart.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juli bis Dezember. Die Blüten befinden sich in kegelförmigen, auffälligen Blütenständen von bis zu 6 Zentimeter Durchmesser an Zweigenden oder in den oberen Blattachseln. Die im geöffneten Zustand sich nach unten neigenden Blüten sind rosafarben bis rotviolett. Die Hüllblätter sind eiförmig bis lanzettlich zugespitzt und behaart. Die Blüten sind bis zu 25 Millimeter lang. In. Die Tepalen sind kahl bis auf ein Büschel Haare auf ihrem Scheitel. Der lange Griffel ist anfangs hellgelb und färbt sich später rötlich.

Die geschnäbelten und behaarten Nüsse sind bei einer Länge von etwa 3 Millimetern eiförmig und enthalten einen einzelnen Samen.

Verbreitung

Isopogon formosus ist im südwestlichen Australien in einem vorwiegend küstennahen Bereich endemisch, der sich südlich von Perth etwa von Brusselton und die Stirling Range über Albany bis in die Region um Esperance erstreckt, also in einer Zone mit mediterraner Hartlaubvegetation. Die Art gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf gut durchlässigen, sandigen bis steinigen Böden über Laterit oder Granit. Die Art erträgt leichten Frost und zeitweilige Trockenperioden, hingegen keine Dauerfeuchte.

Systematik

Isopogon formosus wurde 1810 von Robert Brown in Transactions of the Linnean Society of London, Band 10 Teil 1, Seite 72 erstbeschrieben.

Je nach Autor gibt es von Isopogon formosus zwei Unterarten, die sich jedoch nicht durchweg eindeutig trennen lassen:

Nachweise

Einzelnachweise

  1. ↑ Flora of Australia Online (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch)

Literatur

  • Margaret G. Corrick: Wildflowers of Southern Western Australia, 2009, Rosenberg Publishing, ISBN 978-1-877058-84-4, S. 177
Commons: Isopogon formosus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien