Jackie Karuti (* 1987 in Nairobi) ist eine kenianische Konzept- und Installationskünstlerin.
Karuti besuchte die von Bisi Silva gegründete panafrikanische Àsìko-Kunstschule. Sie stellte auf der 1:54 Contemporary African Art Fair (2016) in London aus, wo sie im Gasworks-Künstleratelier arbeitete. Sie nahm an der Biennale von Dakar (2018) und am Lofoten International Art Festival (2019) teil. Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden zeigte Shapeshifting & the Impossibility of Weathered Wood (2021). Im Jahr 2022 veröffentlichte sie das Künstlerbuch Notes Movement Method über ihr Projekt How Clouds Are Formed.
Sie erhielt den Young Artist Award (2017) der Kunstmesse in Kapstadt. Zudem erhielt sie den Henrike Grohs Art Award (2020).
In the Case of Books (2013–2015) war Bibliotheken gewidmet. Die Installation Labyrinth (2015) im Kuona Trust in Nairobi setzte sich mit gesellschaftlichen Zwängen und Orientierungslosigkeit auseinander. Die Performance-Reihe I Can’t Wait to See You befasste sich mit Geschlechterrollen und der Sicherheit im öffentlichen Raum in fünf Städten, darunter Berlin. Mit There Are Worlds Out There They Never Told You About (2016) entwarf sie imaginäre Welten. Sie gründete 2017 die Internetplattform I’ve Been Working on Some MAGIC für kollektive Kunstprojekte in Nairobi. Ihre Installation Electronic Theater (2022) wurde auf der Aichi-Triennale gezeigt und baute eine Brücke zwischen Bibliotheken, Technik und medizinischen Bildwelten. In Body Machine Location (2023) setzte sie sich mittels Landschaftsfilmen, Klängen und Objekten mit Beobachtungs- und Wahrnehmungsprozessen auseinander.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Karuti, Jackie |
| KURZBESCHREIBUNG | kenianische Konzept- und Installationskünstlerin |
| GEBURTSDATUM | 1987 |
| GEBURTSORT | Nairobi |