Jakob Beyhl (* 19. Dezember 1862 in Kleinheubach im Landkreis Miltenberg; † 9. Januar 1927 in Würzburg) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Jakob Beyhl war nach seinem Lehramtsstudium als Volksschullehrer in Würzburg tätig und Herausgeber und Schriftleiter der "Freien Bayerischen Schulzeitung" und gehörte zu den führenden Kräften im Kampf der Lehrerschaft gegen die damalige geistliche Schulaufsicht im Königreich Bayern. Sie setzten sich stark für eine Modernisierung und Säkularisierung des Schulwesens ein. Im Jahr 1894 wurde in Würzburg der Verein für bayerische Volkskunde und Mundartforschung gegründet. Neben Oskar Brenner gehörte Beyhl zu den Gründungsmitgliedern. Er war eine führende Persönlichkeit im Bayerischen Lehrerverband und 1921 einer der Redner bei der 19. Vertreterversammlung in Erlangen. Er war Mitglied der Liberalen Vereinigung, die 1880 aus einer Abspaltung des linken Flügels der Nationalliberalen Partei hervorgegangen war und 1884 mit der Deutschen Fortschrittspartei zur Deutschen Freisinnigen Partei fusionierte.
Am 24. April 1906 wurde Beyhl erneut in die Kammer der Abgeordneten gewählt, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Die Wahl im Jahre 1905 wurde für ungültig erklärt.
| Personendaten | |
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| NAME | Beyhl, Jakob |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verbandsfunktionär, Mitglied des Bayerischen Landtags (NLP) |
| GEBURTSDATUM | 19. Dezember 1862 |
| GEBURTSORT | Kleinheubach |
| STERBEDATUM | 9. Januar 1927 |
| STERBEORT | Würzburg |