James Reston Jr. (* 8. März 1941 in New York City; † 19. Juli 2023 in Chevy Chase/Maryland) war ein US-amerikanischer Journalist, Schriftsteller, Hochschullehrer und Dramatiker.
Reston war der Sohn der Journalisten Sarah Jane und James „Scottie“ Reston. Er studierte an der University of North Carolina und an der Oxford University. Von 1964 bis 1965 war er Sekretär von Innenminister Stewart Udall. Nach dem Dienst in der US Army (1965–68) unterrichtete er von 1971 bis 1981 kreatives Schreiben an der University of North Carolina.
In den Jahren 1976/77 war Reston David Frosts Berater während der Watergate-Affäre und begleitete die Frost/Nixon-Interviews, die weltweit von 57 Millionen Menschen verfolgt wurden. Sein Bericht über diese Zeit erschien 2007 unter dem Titel The Conviction of Richard Nixon: The Untold Story of the Frost/Nixon Interviews und regte den britischen Dramatiker Peter Morgan zu dem Theaterstück Frost/Nixon an. In der Hollywood-Verfilmung unter der Regie von Ron Howard, die für fünf Oscars nominiert war, wird Reston von Sam Rockwell verkörpert.
Neben zahlreichen Artikeln, die in Zeitschriften wie The New Yorker, Vanity Fair, Time, The New York Times Magazine, Smithsonian Magazine, National Geographic, Esquire, American Theatre, Playboy und Rolling Stone erschienen, verfasste Reston Sachbücher zu historischen Themen und zum Vietnamkrieg, Biographien und eine Autobiographie, drei Romane und drei Theaterstücke. Reston starb 2023 im Alter von 82 Jahren an Pankreaskrebs.
Quelle: HörDat, die Hörspieldatenbank
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Reston, James Jr. |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Journalist, Schriftsteller und Dramatiker |
| GEBURTSDATUM | 8. März 1941 |
| GEBURTSORT | New York City |
| STERBEDATUM | 19. Juli 2023 |
| STERBEORT | Chevy Chase (Maryland) |