
James Avery Sauls (* um 1953) ist ein US-amerikanischer theoretischer Physiker.
Sauls erhielt seinen Bachelor-Abschluss als Physikingenieur 1975 von der Colorado School of Mines in Golden und wurde 1980 an der State University of New York at Stony Brook promoviert. Als Post-Doktorand war er an der Princeton University, 1983/84 an der Nordita in Kopenhagen und an der Aalto-Universität in Helsinki und war ab 1983 Assistant Professor in Princeton. 1987 wurde er Professor an der Northwestern University.
Er war Gastprofessor an der Universität Grenoble und an der Chalmers-Universität in Göteborg.
In Stony Brook befasste er sich mit extremer Materie in Neutronensternen, später mit Festkörperphysik (Supraleitung, Supraflüssigkeiten wie Helium 3).
2017 erhielt er mit seinem Experimentalphysik-Kollegen William Halperin von der Northwestern University (mit dem er viel zusammenarbeitet) und Jeevak Parpia von der Cornell University den Fritz London Memorial Prize für die Untersuchung von Unordnung bei supraflüssigem Helium 3 und die dadurch ermöglichten Einblicke in dessen komplexes Symmetriebruchverhalten.
Er ist Fellow der American Physical Society (1998). 1994 erhielt er einen Max-Planck-Forschungspreis und 2012 den John Bardeen Prize.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sauls, James |
| ALTERNATIVNAMEN | Sauls, James Avery (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Physiker |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |