William Halperin

William Paul Halperin (* 16. Juli 1945 in Ottawa) ist ein kanadisch-US-amerikanischer experimenteller Tieftemperaturphysiker.

Halperin studierte an der Queen’s University (Kingston) mit dem Bachelor-Abschluss 1967 und an der University of Toronto mit dem Master-Abschluss 1968. Er wurde 1975 an der Cornell University in Physik promoviert. 1975 wurde er Assistant Professor und 1986 Professor an der Northwestern University und war ab 2001 John Evans Professor. 1990 bis 1995 stand er der Fakultät für Physik und Astronomie vor. Er war auch am Argonne National Laboratory.

Er befasst sich mit supraflüssigem Helium 3, Supraleitung, NMR-Spektroskopie von Hochtemperatursupraleitern (unter anderem bei sehr hohen Magnetfeldern im National High Magnetic Field Laboratory in Tallahassee) und Flüssigkeitstransport in porösen Medien.

2017 erhielt er mit seinem Theoretiker-Kollegen James Sauls von der Northwestern University (mit dem er viel zusammenarbeitet) und Jeevak Parpia von der Cornell University den Fritz London Memorial Prize für die Untersuchung von Unordnung bei supraflüssigem Helium 3 und die dadurch ermöglichten Einblicke in dessen komplexes Symmetriebruchverhalten.

Er ist US-amerikanischer Staatsbürger. Halpern ist Fellow der American Physical Society. 1977 war er Sloan Research Fellow und er war Yamada Science Foundation Fellow. Er ist Herausgeber von Progress in Low-Temperature Physics.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Geburts- und Karrieredaten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. ↑ Megan Fellman, William Halperin and James Sauls are awarded London Prize, 23. Februar 2017, Northwestern University
Personendaten
NAME Halperin, William
ALTERNATIVNAMEN Halperin, William Paul (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG kanadisch-US-amerikanischer experimenteller Tieftemperaturphysiker
GEBURTSDATUM 16. Juli 1945
GEBURTSORT Ottawa