Jan Gehler (* 1983 in Gera) ist ein deutscher Theaterregisseur.
Leben
Jan Gehler studierte von 2003 bis 2009 Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Während dieser Zeit spielte und inszenierte er in mehreren freien Gruppen, u. a. wurde er 2006 mit seiner Werkstattinszenierung von Thomas FreyersSeparatisten zum Regiefestival Körber Studio Junge Regie eingeladen.
2019: Früher war alles von Dirk Laucke, Staatsschauspiel Dresden
2019: Mr. Nobody nach dem Film von Jaco van Dormael, Junges Schauspiel Düsseldorf
2019: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran von Éric-Emmanuel Schmitt, Volkstheater Wien
2020: letztes Licht. Territorium von Thomas Freyer, Düsseldorfer Schauspielhaus
2022: Sasja und das Reich jenseits des Meeres von Frida Nilsson, Theater an der Parkaue
Auszeichnungen
Seine Uraufführung von Tschick nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf (Bühnenfassung: Robert Koall) wurde 2012 zum „Heidelberger Stückemarkt“ und zum Theaterfestival „Radikal jung“ nach München eingeladen, wo sie den 2. Publikumspreis gewann. Außerdem bekam die Inszenierung den Günther-Rühle-Preis der Stadt Bensheim im Rahmen des Festivals „Woche Junger Schauspieler“ verliehen und eine Nominierung für den renommierten Theaterpreis „Der Faust“ in der Sparte Regie Kinder- und Jugendtheater.
Georg Kasch: Die Zärtlichkeit des Kassettenrekorders. Jan Gehler inszeniert „Tschick“ am Staatsschauspiel Dresden. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Occupy Identity – Regisseure von Morgen. Henschel Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3894877262.
Wir müssen alle irgendwie brennen. Jan Gehler im Gespräch mit Jan Fischer. In: Wolfgang Schneider und Julia Speckmann (Hrsg.): Theatermachen als Beruf. Hildesheimer Wege. Verlag Theater der Zeit 2017, ISBN 978-3-943881-85-1.