Janusz Gumkowski (geb. 1905; gest. 1984) war ein polnischer jüdischer Jurist und Historiker. Er war Direktor der Hauptkommission zur Untersuchung der Naziverbrechen (Główna Komisja Badania Zbrodni Hitlerowskich bzw. Główna Komisja Badania Zbrodni Niemieckich w Polsce).
Er publizierte unter anderem im Biuletyn Głównej Komisji Badania Zbrodni Hitlerowskich, dem Bulletin der Hauptkommission zur Untersuchung der Naziverbrechen in Polen (Główna Komisja Badania Zbrodni Hitlerowskich w Polsce bzw. Główna Komisja Badania Zbrodni Niemieckich w Polsce, Abk. GKBZNwP).
Zur polnischen Veröffentlichung des Stroop-Berichts – d. h. dem Bericht des Anführers des Massenmordes im Warschauer Ghetto Jürgen Stroop (1895–1952) – verfassten Kazimierz Leszczyński und Janusz Gumkowski eine Einleitung (veröffentlicht in dem Bulletin der Hauptkommission zur Untersuchung der Kriegsverbrechen in Polen, Band XI, Justizverlag Wydawnictwo Prawnicze, 1960), woraus vom Herausgeber der deutschen Ausgabe dieses Berichts „die sachlichen Angaben […] entnommen worden“ sind.
Janusz Gumkowski publizierte unter anderem zusammen mit Szymon Datner und Kazimierz Leszczyński.
Er schrieb über die deutschen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und Treblinka.
Sein zusammen mit Kazimierz Leszczyński verfasstes Werk über Polen unter der Nazi-Besatzung: Okupacja hitlerowska w Polsce wurde von Edward Rothert ins Englische übersetzt unter dem Titel Poland under Nazi Occupation (1961).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gumkowski, Janusz |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer jüdischer Jurist und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 1905 |
| STERBEDATUM | 1984 |