Janusz Koza

Janusz Adam Koza (* 4. Januar 1962 in Kielce) ist ein polnischer Politiker (KPN, KPN-OP, AWS, PS). Er gehörte von 1991 bis 1997 dem Sejm der Republik Polen in der I. und II. Wahlperiode an.

Leben und Beruf

Janusz Koza studierte Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Kielce und abschloss das Studium 1990 ab. Von 1998 bis 2002 war er Generaldirektor des Woiwodschaftsamtes der Woiwodschaft Heiligkreuz. 2004 wurde er Stadtsekretär in Kielce. 2022 wurde er Sekretär der Stadt Starachowice.

Politik

Nach der ersten vollständig freien Parlamentswahl, bei der er im Wahlkreis Kielce gewählt worden war, gehörte Koza ab 1991 dem Sejm der Republik Polen für die Konfederacja Polski Niepodległej (KPN) an. Bei der Wahl 1993 wurde er wiedergewählt. Später schloss er sich der KPN-Abspaltung Konfederacja Polski Niepodległej – Obóz Patriotyczny (KPN-OP) an. Für diese kandidierte er bei der Parlamentswahl 1997 auf der Liste des Wahlbündnises Akcja Wyborcza Solidarność, wurde aber nicht gewählt.

Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 kandidierte er für das Wahlkomittee Porozumienie Samorządowe W. Lubawski (PS) des Kielcer Stadtpräsidenten Wojciech Lubawski für den Sejmik der Woiwodschaft Heiligkreuz. Als einziger Kandidat dieser Gruppierung errang er ein Mandat. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 wurde er für die PS wiedergewählt. 2011 kandidierte er für die PS im Rahmen des Bündnisses Unia Prezydentów – Obywatele do Senatu für den Senat der Republik Polen, wurde aber nicht gewählt. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 und 2018 wurde jeweils als PS-Kandidat im Rahmen einer Wahlabsprache auf der Liste der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) wiedergewählt. 2021 verließ er die PiS-Fraktion, die damit die Mehrheit im Sejmik verlor.

Ehrungen

Einzelnachweise

  1. ↑ „Potwierdziły się nasze informacje. Janusz Koza sekretarzem miasta Starachowice“ auf starachowice.naszemiasto.pl, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  2. ↑ Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 443.
  3. ↑ Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 665.
  4. ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  5. ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  6. ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  7. ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  8. ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  9. ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  10. ↑ „Radny Janusz Koza wystąpił z klubu Prawa i Sprawiedliwości w Sejmiku Wjewództwa Świętokrzyskiego. Zjednoczona Prawica traci większość“ auf echodnia.eu, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  11. ↑ Verleihnachricht im Monitor Polski 2000, Nr. 40, S. 1269.