Jay Rozen (* 1955) ist ein amerikanischer klassischer und Improvisationsmusiker (Tuba und Euphonium), der auch als Komponist tätig ist.
Rozen studierte am Ithaca College, an der Yale University und der University of North Texas.
Zwischen 1978 und 1980 gehörte Rozen als Tubist zum Jerusalem Symphony Orchestra. Ab 1984 lebte er in Texas und gehörte zum Capitol of Texas Brass Quintet. Daneben arbeitete er auch mit dem Creative Opportunity Orchestra um Tina Marsh, den Austin Klezmorim und mit dem European Tuba Quartet (mit Pinguin Moschner, Melvyn Poore und Larry Fishkind), mit dem er in Europa auftrat. 1999 zog er nach New York City, wo er zunächst im Victoria Theater arbeitete und auch im American Symphony Orchestra und im SEM Ensemble spielte. 2005 holte ihn Anthony Braxton in sein Sextett und andere Formationen, denen er bis 2013 angehörte: „Mit stupender Technik, allen möglichen Tricks der erweiterten Spielweise und ulkigen Utensilien gelingt es dem rebellischen Geist, in überraschende Ton- und Geräuschlagen vorzudringen, die man diesem Instrument nicht zutrauen würde.“
Weiterhin arbeitete Rozen mit Musikern wie Harris Eisenstadt, Perry Robinson, Ray Anderson, Burton Greene, Wadada Leo Smith, Hamiet Bluiett und Charli Persip. Komponisten wie Evan Ziporyn, Virgil Thomson, David Lang, Hans-Joachim Hespos und Anthony Burgess schrieben Solowerke für ihn. Unter eigenem Namen veröffentlichte er mehrere Alben mit Killer Tuba Songs.
| Personendaten | |
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| NAME | Rozen, Jay |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanischer klassischer und Improvisationsmusiker (Tuba und Euphonium) sowie Komponist |
| GEBURTSDATUM | 1955 |