Jean-Paul Colin

Jean-Paul Colin (* 30. Januar 1934 in Arc-lès-Gray; † 28. Mai 2025) war ein französischer Romanist, Linguist und Lexikograf.

Karriere

Jean-Paul Colin bestand 1959 die Agrégation im Fach Lettres. Er habilitierte sich mit Arbeiten über die Frühgeschichte des französischen Kriminalromans (Maurice Leblanc, Gaston Leroux, Marcel Allain und Pierre Souvestre). Er unterrichtete als Gymnasiallehrer in Vesoul und lehrte dann Linguistik an den Universitäten Tours, Nanterre und Besançon. Besonders bekannt wurde er durch seine Wörterbücher (der Sprachschwierigkeiten, des Argot, der Besonderheiten des Französischen seiner Heimat Franche-Comté und weitere). Daneben übersetzte er aus dem Deutschen, gab vergessene Romane heraus und veröffentlichte selbst erzählende Prosa. Von 1971 bis 1976 schrieb er Sprachglossen für die Zeitschrift Les Nouvelles littéraires.

1993 wurde er mit dem Prix Comtois du Livre ausgezeichnet.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Wörterbücher und Wortschatz

Über den Kriminalroman

Übersetzer aus dem Deutschen

Einzelnachweise

  1. ↑ Décès de Jean-Paul Colin. In: L'Est Republicain. 3. Juni 2025, archiviert vom Original am 15. Juni 2026; abgerufen am 15. Juni 2026 (französisch).
Personendaten
NAME Colin, Jean-Paul
KURZBESCHREIBUNG französischer Romanist, Linguist und Lexikograf
GEBURTSDATUM 30. Januar 1934
GEBURTSORT Arc-lès-Gray
STERBEDATUM 28. Mai 2025