
Jenna Bass (* 1986 in London) ist eine südafrikanische Filmregisseurin und Drehbuchautorin.
Bass’ Geburtsort ist London, England. Sie wuchs in Südafrika auf, wo sie weiterhin lebt.
2011 gründete Bass gemeinsam mit dem Grafikdesigner Hannes Bernard die unabhängige Zeitschrift Jungle Jim, die südafrikanische Genre-Erzählungen veröffentlichte. Für das Magazin verfasste Bass unter dem Pseudonym Constance Myburgh eigene Kurzgeschichten. 2012 kam sie in die Vorauswahl des Caine Prize for African Writing mit einer Jungle Jim-Veröffentlichung um die Detektivfigur Hunter Emmanuel.
Vor ihrer Arbeit im Film arbeitete Bass als Zauberkünstlerin und ließ sich am Cape Town College of Magic ausbilden. Anschließend besuchte Bass drei Jahre lang die AFDA School for the Creative Economy in Kapstadt und machte dort ihren Abschluss im Bereich Film. Ihre ersten Arbeiten umfassen Kurzfilme und Musikvideos.
Mit Love The One You Love veröffentlichte Bass 2014 ihren Debüt-Langfilm. Neben Regie übernahm Bass bei diesem Film auch die Arbeit am Drehbuch, als Produzentin und war für die Kameraführung und den Schnitt verantwortlich. Ihren nächsten Film High Fantasy von 2017 drehte sie vollständig per iPhone. Bei Wanuri Kahius Film Rafiki zeichnete Bass für das Drehbuch verantwortlich, für das sie gemeinsam mit Kahius 2020 für den Chlotrudis Award in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch nominiert wurde. Bass dritte Regiearbeit Flatland eröffnete bei der Berlinale 2019 das Panorama-Programm. 2021 folgte die Regiearbeit Good Madam (Mlungu Wam).
Bass lehrte Regie und Drehbuch an der Cape Peninsula University of Technology. Sie ist Gründungsmitglied des Free Film School Kollektivs, ein Filmbildungsprogramm. Free Film School wurde 2019 gegründet.
| Personendaten | |
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| NAME | Bass, Jenna |
| KURZBESCHREIBUNG | südafrikanische Filmregisseurin und Drehbuchautorin |
| GEBURTSDATUM | 1986 |
| GEBURTSORT | London |