
iPhone [] ist eine im Jahr 2007 mit dem gleichnamigen Smartphone ins Leben gerufene Smartphone-Modellreihe des US-amerikanischen Unternehmens Apple. Bislang wurden insgesamt 43 verschiedene Modelle (c-, e-, G-, S-, S-Max-, SE-, Plus-, S-Plus-, Pro-, Pro-Max-, Mini-, Air- und Duo-Modelle mitgezählt) vorgestellt, die neuesten Modelle der 17er-Reihe und das iPhone Air wurden am 9. September 2025 vorgestellt und das iPhone 17e am 2. März 2026.
Alle iPhone-Modelle laufen unter Apples hauseigenem Betriebssystem iOS, mit dem in den vorinstallierten Anwendungen („Apps“) die Funktionen eines Mobiltelefons genutzt werden können. Die restlichen vorinstallierten Apps entsprechen größtenteils den in Apples Betriebssystem macOS vorinstallierten Programmen, die jedoch für den Einsatz auf einem Smartphone entsprechend angepasst wurden. Darunter befinden sich beispielsweise Apples primärer Webbrowser Safari sowie Apples E-Mail-Anwendung Mail. Weiterhin stehen in Apples zentraler mobilen Vertriebsplattform, dem App Store, mehr als zwei Millionen Anwendungen zum Herunterladen bereit.
Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time wählte das iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“. Kritisch beurteilt wurden in den Medien hingegen übereinstimmend die schlechten Arbeitsbedingungen bei der Herstellung und Rohstoffgewinnung der für das iPhone benötigten Rohstoffe und juristische Auseinandersetzungen bei der Vermarktung.
Bis Mitte 2012 wurden weltweit etwa 250 Millionen iPhone-Geräte verkauft. Am 27. Juli 2016 knackte die iPhone-Reihe die erste Milliarde verkaufte Geräte. Bis zum 1. November 2018 wurden insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Geräte verkauft. Am 31. Juli 2025 hat Apple gemeldet, dass es bislang drei Milliarden iPhones verkauft hat.
In einem Interview 2011 erzählte Steve Jobs, damaliger Apple-CEO, dass er bereits Anfang der 2000er Jahre die Idee hatte, einen Multi-Touch-Bildschirm zu entwickeln, auf dem man wie auf einer Tastatur tippen konnte. Dieser Bildschirm war ursprünglich für ein Tablet gedacht, Jobs entschied jedoch, dass zuerst ein Telefon gebaut werden sollte.
1999 erwarb Apple die Internetdomäne „iphone.org“. 2004 begann die Entwicklung des späteren iPhones unter dem Codenamen „Project Purple“; das Apple-interne Programm zum Flashen von iPhones und iPhone-Prototypen heißt deshalb Purple Restore, und das Programm zum Einrichten des iPhone seit iOS 5 Purple Buddy. Während der Entwicklung wurde das Projekt selbst vor vielen Apple-Mitarbeitern geheim gehalten, es wurde sogar eine Benutzeroberfläche namens SkankPhone entwickelt, um nicht die eigentliche Oberfläche namens SpringBoard allen Mitarbeitern am Project Purple zeigen zu müssen. Für den endgültigen Namen des Smartphones waren einige Bezeichnungen im Gespräch. So hätte es TelePod, ein Kofferwort mit den beiden Begriffen Telephone und iPod, oder Mobi, die Kurzform von mobile, heißen können. Außerdem war der Vorschlag TriPod im Gespräch, der die drei Hauptfunktionen des Handys (iPod, Telefon und Webbrowser) beschreiben sollte. Eine weitere Namensidee war iPad, die dann ab 2010 für das Tablet von Apple verwendet wurde.
Nach Angaben von Steve Jobs wurden während der Entwicklung des iPhone über 300 Patente und Geschmacksmuster angemeldet, unter anderem die Multi-Touch-Funktion und die Entsperrtechnik slide to unlock (Zum Entsperren streichen).
Im September 2005 stellte Steve Jobs das Motorola ROKR E1 vor, das als erstes Mobiltelefon mit Apples Mediensoftware iTunes synchronisiert werden konnte. Schon kurz darauf sickerte jedoch durch, dass er mit dem ROKR unzufrieden sei, weil es als Fremdprodukt nicht in die Designlinie der Apple-Produktpalette passte. Diese Einschätzung wurde im September 2006 von Apple durch den Entzug der ROKR-Unterstützung bei iTunes bestätigt. Stattdessen wurde eine weitere iTunes-Aktualisierung mit Unterstützung für ein noch unbekanntes Mobiltelefon veröffentlicht, das offensichtlich nicht nur die Wiedergabe von Audio-, sondern auch von Video- und Bilddateien unterstützen sollte. Dies führte in verschiedenen Medien zu Spekulationen über ein zu erwartendes Apple-Mobiltelefon, die bis zum Jahresende 2006 immer konkreter wurden.


Schließlich wurde die erste iPhone-Generation (auch genannt: iPhone Classic, iPhone 2G) am 9. Januar 2007 auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco vorgestellt. Dabei pries Steve Jobs die einfach zu bedienende und trotzdem funktionelle Benutzeroberfläche an. Da die virtuelle Software-Tastatur nur bei Bedarf eingeblendet wird, entsteht mehr Platz für Inhalte auf dem Bildschirm.
Anfang Juni 2007 wurde der Verkaufsbeginn in den Vereinigten Staaten am 29. Juni durch die Ausstrahlung eines Fernsehwerbespots angekündigt. Vorerst waren die Geräte nur in den Apple Stores und Verkaufsstellen von AT&T erhältlich. In Deutschland, Frankreich und in Großbritannien wurde das Gerät ab November 2007 angeboten, 2008 folgten Österreich und Irland. In Deutschland begann der Vertrieb ausschließlich über die heutige Telekom zum Preis von 399 Euro, gekoppelt mit einem auf das Telekom-Netz beschränkten SIM-Lock, im Gegenzug beteiligte die Telekom Apple an den monatlichen Umsätzen.
Der Verkauf der Nachfolgegeneration iPhone 3G startete am 11. Juli 2008 parallel in 21 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und der Schweiz, nachdem sie am 9. Juni 2008 im Rahmen der WWDC 2008 vorgestellt worden war. Neu waren unter anderem GPS-Ortung, die Unterstützung des neuen Mobilfunkstandards 3G sowie die Rückseite aus schwarzem Kunststoff.
Die dritte iPhone-Generation, das iPhone 3GS, wurde etwa ein Jahr später, am 8. Juni 2009 vorgestellt. Neuerungen waren vor allem die bessere Kamera, der digitale Kompass sowie der schnellere Prozessor. Das Design des Geräts blieb bis auf den Schriftzug auf der Rückseite unverändert. Der Verkauf in Europa startete im Juni. Das S in der Modellbezeichnung stand für speed (engl. für ‚Geschwindigkeit‘).
Mit der Veröffentlichung des iPhone 4 erlangte die iPhone-Reihe die bis dahin größte Bekanntheit – nach der Vorstellung auf der WWDC am 7. Juni 2010 ging das Smartphone laut Apple an den ersten drei Verkaufstagen 1,7 Mio. Mal über die Ladentheke. Das Aussehen wurde von Grund auf verändert, die Vorder- und Rückseite bestanden aus flachem Glas. Neu waren zudem das hochauflösende Retina-Display und eine Frontkamera für Videotelefonate. In die Kritik geriet das iPhone 4 wegen seiner Empfangsprobleme, die bei zu festem Umklammern des Gehäuses auftraten.
Das iPhone 4s wurde am 4. Oktober 2011, einen Tag vor Steve Jobs’ Tod, vorgestellt und kam am 14. Oktober 2011 auf den Markt. Neu war vor allem der Spracherkennungsassistent Siri. Im Design unterschied sich das Gerät nur geringfügig vom Vorgänger. Das S in der Modellbezeichnung stand für Siri.
Das iPhone 5 wurde am 12. September 2012 vorgestellt. Der Bildschirm wurde vergrößert, trotzdem war es dünner und leichter als der Vorgänger. Als CPU kam Apples A6-Chip zum Einsatz.
Das iPhone 5s wurde am 10. September 2013 vorgestellt und am 20. September auf den Markt gebracht. Bei nahezu gleichem Design wie der Vorgänger iPhone 5 bot es den schnelleren A7-Chip sowie Neuerungen im Kamerasystem (TrueTone-Blitz, größeres Objektiv, SlowMotion-Mode). Hauptneuerung war ein in der Home-Taste integrierter Fingerabdruckscanner (Touch ID) und die neue Farbvariante Gold. Gleichzeitig stellte Apple das iPhone 5c vor. Bei nahezu identischer Hardware wie das iPhone 5 war es äußerlich einfacher gestaltet und verfügte wie das ältere iPhone 3G über eine Kunststoffrückseite in verschiedenen Farbvarianten.
Das iPhone 6 wurde am 9. September 2014 in zwei Versionen mit 4,7 Zoll (iPhone 6) und 5,5 Zoll (iPhone 6 Plus) Displaygröße vorgestellt. Neben größeren Displays gab es einige Detailverbesserungen bei der Kamera und ein integriertes Barometer zur Erfassung der Höhe, das präziser und unabhängig vom GPS-Empfang arbeitete. Erstmals wurde eine NFC-Schnittstelle zur ausschließlichen Nutzung von Apple Pay für kontaktloses Bezahlen eingebaut.
Am 9. September 2015 wurde das iPhone 6s vorgestellt und eine 5,5-Zoll-Variante mit dem Namen iPhone 6s Plus angekündigt. Es besaß ein druckempfindliches Display mit dem Namen 3D Touch und unterstützte den neuesten Bluetooth-Standard 4.2. Der Prozessor Apple A9 arbeitete laut Apple bis zu 70 % schneller und die integrierte Grafikeinheit um bis zu 80 % schneller als die Vorgängergeneration. Die Kameras wurden beidseitig mit höheren Auflösungen verbessert, wobei die rückseitige iSight-Kamera auch 4K-Videos aufnehmen konnte. Die Touch-ID-Home-Taste sollte den Fingerabdruck schneller erkennen. Das Design wurde weitestgehend vom iPhone 6 übernommen, kleinere Unterschiede waren ein S-Logo auf der Rückseite und die neue Farbvariante Roségold.
Am 21. März 2016 stellte Apple das 4-Zoll-Gerät iPhone SE vor, das bei Abmessungen und Design wie dem iPhone 5s über ähnliche technische Spezifikationen wie das iPhone 6s verfügte.
Das iPhone 7 und 7 Plus wurden am 7. September 2016 vorgestellt. Das Design blieb weitestgehend identisch zum Vorgänger iPhone 6s; durch Verzicht auf einen Kopfhörerausgang war das Gehäuse nun spritzwassergeschützt. Die Kamera hatte eine optische Bildstabilisierung; durch eine zusätzliche Teleobjektiv-Kamera mit 2x-Zoom-Funktion ermöglichte das größere iPhone 7 Plus einen Bokeh-Effekt. Zur Verbesserung der Akkulaufzeit besaß der Quad-Core-Prozessor A10 Fusion je zwei Kerne für hohe Rechenleistung und zwei für hohe Energieeffizienz.
Am 12. September 2017 wurden von Apple drei neue Geräte vorgestellt: das iPhone 8, 8 Plus und das iPhone X. Alle drei Geräte verwendeten den A11 Bionic Chip; wie das iPhone 4 und 4s hatten alle drei Geräte eine Glasrückseite. Die Rückkamera der Geräte konnte Videos mit einer Auflösung von 4K und einer Bildwiederholrate von bis zu 60 Hz aufzeichnen. Das iPhone X hatte anders als die Vorgängergeräte einen Bildschirm, der die gesamte Vorderseite ohne Rand umfasste. Erstmals verzichtete Apple auf die Home-Taste. Der Fingerabdrucksensor Touch ID wurde durch die Gesichtserkennung Face ID ersetzt. Der Verkauf startete am 3. November 2017.
Am 12. September 2018 wurden von Apple wieder drei neue Geräte vorgestellt: das iPhone XR, das iPhone XS sowie das iPhone XS Max. Alle drei Geräte waren mit dem Apple A12 Bionic ausgestattet. Im Gegensatz zum Vorgänger iPhone X gab es beim iPhone XS keine optischen Änderungen. Das iPhone XR war das günstigste der drei neuen Modelle. Es war schwächer ausgestattet, besaß keine Dualkamera und hatte einen LCD-Bildschirm.
Am 10. September 2019 wurden iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max mit dem A13 Bionic SoC vorgestellt. Das Design des iPhone 11 folgte dem iPhone XR mit 6,1 Zoll LCD; die Designs des iPhone 11 Pro und des iPhone 11 Pro Max folgten iPhone XS und XS Max mit 5,8 Zoll bzw. 6,5 Zoll OLED-Bildschirm. Die drei iPhones der 11er Baureihe verfügten gegenüber ihren Vorgängern über ein zusätzliches Ultraweitwinkelobjektiv und hatten einen Nachtmodus für bessere Aufnahmequalität bei geringem Umgebungslicht.
Am 15. April 2020 folgte die Vorstellung des iPhone SE (2. Generation) im von iPhone 6 bis 8 bekannten Design mit 4,7 Zoll Displaygröße und Home-Taste. Es verfügte mit dem A13 Bionic als CPU über die gleiche Technik wie die iPhone 11 Baureihe, wurde aber mit Touch ID statt Face ID entsperrt und zu einem günstigeren Preis angeboten.
Am 13. Oktober 2020 wurden iPhone 12, 12 mini, 12 Pro und 12 Pro Max mit A14 Bionic SoC und Unterstützung für 5G-Netze vorgestellt. Das kantigere Design der Baureihe stellte die erste wesentliche Überarbeitung seit dem Design des iPhone X dar. Alle Geräte verfügten über einen OLED-Bildschirm; die Displaygrößen reichten von 5,4 Zoll des iPhone 12 Mini über 6,1 Zoll des iPhone 12 und 12 Pro bis zu 6,7 Zoll des iPhone 12 Pro Max. Alle Geräte verfügten über einen MagSafe Anschluss zum drahtlosen Aufladen. Der Lieferstart der Baureihe war wegen der COVID-19-Pandemie verzögert.
Am 14. September 2021 wurden iPhone 13, 13 mini, 13 Pro und 13 Pro Max mit A15 Bionic, neuen Kamerasystemen und längerer Akkulaufzeit vorgestellt. Das iPhone 13 Pro nutzte erstmals die Bildschirmtechnologie ProMotion für eine adaptive Bildwiederholrate bis zu 120 Hz.
Am 7. September 2022 wurden iPhone 14, 14 Plus, 14 Pro und 14 Pro Max vorgestellt. Alle Modelle konnten einen Notruf über eine Satelliten-Verbindung absetzen. Die Pro-Modelle verfügten über den A16 Bionic, ein Kamerasystem mit 48-Megapixel-Sensor und ein Always-On-Display für die dauerhafte Anzeige von Informationen. Apple integrierte die „Dynamic Island“ zur Anzeige und Steuerung von laufenden Aktivitäten anstelle des in vorherigen Geräten ausgesparten Bildschirmbereichs in das Bedienkonzept von iOS 16.
Am 12. September 2023 wurden das iPhone 15, 15 Plus, 15 Pro und 15 Pro Max mit USB-C-Anschluss vorgestellt. Anders als bei den Vorgängern verwendete Apple bei den Pro-Modellen statt Edelstahl nun Titan für das Gehäuse.
Am 9. September 2024 wurden iPhone 16, 16 Plus, 16 Pro und 16 Pro Max vorgestellt. Neu war eine Taste zur Kamerasteuerung und die Integration der KI-Unterstützung „Apple Intelligence“ nach Veröffentlichung (geplant Herbst 2026).
Am 19. Februar 2025 wurde das iPhone 16e vorgestellt. Es ersetzte die SE-Reihe des iPhones. Das 16e verfügt über eine 48MP Weitwinkelkamera die einen optischen Zoom von 2x erhält. Das Frontdesign des 16e ist gleiche zum iPhone 13, 13 Pro und 14, mit der Aussparung für das TrueDepth-Kamerasystem, das es nun auch ermöglicht, das 16e mit FaceID zu entsperren. Das iPhone 16e hat kein MagSafe, das mit dem iPhone 12 vorgestellt wurde, hat aber USB-C und die Notruf SOS über Satellit und Unfallerkennung. Es enthält den von Apple entworfenen Modem-Chip C1 mit gesteigerter Energieeffizienz.
Am 9. September 2025 stellte Apple das iPhone 17, das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max sowie das neue iPhone Air vor. Das iPhone 17 besitzt ein größeres 6,3-Zoll-Display mit ProMotion, Always-On-Funktion und den A19-Chip sowie eine verbesserte 18-MP-Frontkamera. Die Pro-Modelle bieten ein überarbeitetes Kameradesign, drei 48-MP-Kameras (Weitwinkel, Ultraweitwinkel, Tele) mit erweitertem optischem Zoom, den A19 Pro Chip, Bluetooth 6 und bis zu 2 TB Speicher (Pro Max). Mit dem iPhone Air ersetzte Apple die Plus-Modelle. Es ist besonders dünn und leicht, verfügt über ein 6,5-Zoll-Display mit ProMotion und Always-On, eine 48-MP-Kamera mit 2-fach optischem Zoom, den A19-Pro-Chip, die neuen Funkchips Apple C1X für verdoppelte Datenübertragungsrate sowie Apple N1 für die Integration von Wi-Fi 7 und Bluetooth. Zudem setzt es ausschließlich auf eSIM.
Am 2. März 2026 wurde das iPhone 17e vorgestellt. Es übernahm das Gehäusedesign des Vorgängers, führte jedoch erstmals MagSafe in die Einsteigerklasse ein. Im Inneren arbeitet der A19-Chip, zudem wurde der Basisspeicher auf 256 GB verdoppelt. Das Gerät verfügt über ein verbessertes Ceramic Shield für höhere Kratzfestigkeit und nutzt den weiterentwickelten C1X-Modem-Chip des iPhone Air für optimierte 5G-Verbindungen.
Das iPhone wird in China von verschiedenen EMS-Anbietern endmontiert. Das erste iPhone wurde einzig vom Weltmarktführer Foxconn produziert. Ab dem iPhone 6 holte Apple zudem das Unternehmen Pegatron ins Boot. So produzierten Foxconn und Pegatron das iPhone 7, für das iPhone 7 Plus wurde Wistron zusätzlich zu Foxconn beauftragt.
Die taiwanischen iPhone-Hersteller Foxconn, Pegatron und Wistron haben 2020 angekündigt, die Produktion (iPhone 12) in Indien auszubauen. Wistron produziert seit August 2020 am neuen Standort in Kolar, im Teilstaat Karnataka, wo es kurz darauf, im Dezember, zu Ausschreitungen kam – die Arbeiter protestierten gegen die Arbeitsbedingungen und weil sie keinen oder zu wenig Lohn erhalten haben. Wistron produzierte schon iPhone 6s, SE und 7 in Bengaluru. Pegatron eröffnete Ende 2021 seine Produktion in Chennai, Teilstaat Tamil Nadu. Foxconn produziert nach iPhone XR auch iPhone 11 in Chennai.
Die nachfolgend aufgelisteten Hersteller liefern eine oder mehrere iPhone-Baugruppen:
Alps Denki (Kompass), Authentec (Touch-ID-Sensor), Bosch (Beschleunigungssensor), Broadcom (Touchscreen-Controller, Controller-Chips, Hochfrequenz-Modul), Cirrus Logic (Audio-Chipsatz), Corning (Bildschirm), Fairchild (Halbleiter), Globalfoundries (Chipsatz, Prozessor), Green Point (Kunststoffhülle des iPhone 5c), GT Advanced Technologies (Bildschirm), Giesecke+Devrient (eSIM), Hi-P (Kunststoffhülle des iPhone 5c), Huizhou Desay Battery (Akkumulator), Japan Display (Bildschirm), LG Display (Bildschirm), Maxim Integrated (Halbleiter), NXP Semiconductors (Mixed-Signal-Chip, NFC-Chip), OmniVision (Frontkamera), PMC-Sierra (integrierte Schaltkreise), Qorvo (Sender, Verstärker), Qualcomm (Modem/Baseband-Prozessor, Hochfrequenz-Modul), Intel (Modem/Baseband-Prozessor), RF Micro Devices (Hochfrequenz-Modul), Samsung (Akkumulator, Chipsatz, Prozessor, Flash-Speicher), Sharp (Display), Skyworks (Sender, Verstärker), SK Hynix (DRAM), Sony (Kamera), STMicroelectronics (Gyroskop), TDK (Induktionsspulen), Texas Instruments (Halbleiter), Toshiba (Flash-Speicher), TriQuint Semiconductor (Hochfrequenz-Modul), TSMC (Chipsatz, Kamera, Touch ID-Sensor, Prozessor, DRAM), Win Semiconductors (Hochfrequenz-Modul), Xintec (Touch ID-Sensor).
Der iPhone-Verkaufsstart in den Vereinigten Staaten war am 29. Juni 2007. Das Mobiltelefon wurde in den USA ausschließlich in Kooperation mit dem amerikanischen Mobilfunkkonzern AT&T Wireless angeboten. In Europa wurde das Gerät ab dem 9. November 2007 verkauft; zuerst in Deutschland und Großbritannien, ab dem 28. November in Frankreich und ab dem 14. März 2008 in Österreich und Irland. In Deutschland und Österreich war das iPhone ausschließlich bei der Telekom erhältlich.
In fast allen Ländern, in denen das iPhone 3G verfügbar war, begann der Verkauf parallel am 11. Juli 2008. Innerhalb der ersten drei Tage konnte Apple eine Million Geräte verkaufen.
Verkaufsstart des iPhone 3GS war am 19. Juni 2009, unter anderem in den USA und Deutschland. Bis zum Oktober 2009 war das iPhone 3GS auch in China und November 2009 in Südkorea erhältlich; damit war das Gerät in insgesamt 86 Ländern erhältlich. Innerhalb der ersten drei Tage konnte Apple wie beim Vorgänger eine Million Geräte verkaufen.
Zum Verkaufsstart des iPhone 4 stellten sich besonders im Ausland viele Menschen an den Apple Stores an. Der Verkauf begann in den USA, Frankreich, Großbritannien, Japan und Deutschland am 24. Juni 2010. In den ersten drei Tagen wurden über 1,7 Millionen iPhone 4 abgesetzt. Jedoch war das Modell kurze Zeit später ausverkauft, weitere Exemplare waren erst einen Monat später verfügbar.
In Deutschland lagen die exklusiven Vertriebsrechte des iPhone bis zum 27. Oktober 2010 bei der Telekom. Seitdem ist das iPhone auch bei Vodafone, O2 und Apple direkt erhältlich. Auch in der Schweiz bieten es alle größeren Netzbetreiber an. Seit dem 29. November 2010 bieten in Österreich neben Magenta Telekom auch die Netzbetreiber 3 und A1 Telekom Austria und Apple selbst das iPhone an.
Obwohl viele über die geringen Änderungen beim iPhone 4s enttäuscht waren, stellten sich rund 1000 Menschen am Apple Store in Frankfurt am Main an, um das iPhone 4s zu erwerben. Apple verkaufte innerhalb des ersten Wochenendes vier Millionen Geräte.
Auch zum Verkaufsstart des iPhone 5 stellten sich Hunderte an den Apple Stores an. Dabei wurden innerhalb des ersten Verkaufswochenendes über fünf Millionen Geräte verkauft.
Der Verkaufsstart von iPhone 5c und iPhone 5s war am 20. September 2013, u. a. in den USA, Deutschland und China. Am ersten Verkaufswochenende wurden über neun Millionen Geräte verkauft.
Das iPhone 6 und iPhone 6 Plus konnten ab dem 19. September 2014 erworben werden. Apple gab dabei bekannt, dass die Modelle in den ersten 24 Stunden insgesamt vier Millionen Mal vorbestellt wurden und am ersten Verkaufswochenende über zehn Millionen Geräte veräußert wurden.
Ab 25. September 2015 waren das iPhone 6s und iPhone 6s Plus erhältlich, welche sich am ersten Verkaufswochenende über 13 Millionen Mal verkauften.
Das iPhone SE der 1. Generation war ab dem 31. März 2016 erhältlich.
Erstmals wurden zum Verkaufsstart am 16. September 2016 keine offiziellen Verkaufszahlen zum iPhone 7 und iPhone 7 Plus veröffentlicht, da laut Apple aufgrund der hohen Nachfrage bereits absehbar war, dass die Telefone ausverkauft sein würden und die Statistik somit verfälscht werden würde. T-Mobile US gab bekannt, dass die Anzahl der Vorbestellungen die des iPhone 6s und iPhone 6s Plus um das Vierfache überstiegen.
Im Juli 2014 ging Apple mit IBM eine Partnerschaft im Geschäftskundenbereich ein. Im Rahmen dieser Partnerschaft entwickelt IBM branchenspezifische Anwendungen und Apps exklusiv für iPhone und iPad; zudem arbeiten beide Firmen bei Vertrieb, Verwaltung und Support der iOS-Geräte zusammen.
Übersicht aller verkauften iPhone-Modelle für den deutschsprachigen Raum mit Verkaufsstart und -preis
| Version | Land | Verkaufsstart | Preis 1) | Preis inflationsbereinigt |
|---|---|---|---|---|
| iPhone | Deutschland | 9. November 2007 | — | |
| Österreich | 14. März 2008 | — | ||
| Schweiz, Liechtenstein | nicht erhältlich | — | ||
| iPhone 3G | Deutschland, Österreich, Schweiz | 11. Juli 2008 | — | |
| Liechtenstein | 22. August 2008 | — | ||
| iPhone 3GS | Deutschland | 19. Juni 2009 | ab 519 EUR | 726 EUR |
| Schweiz | ab 629 CHF | 630 CHF | ||
| Österreich | 26. Juni 2009 | ab 519 EUR | 620 EUR | |
| Liechtenstein | Juli 2009 | — | ||
| iPhone 4 | Deutschland | 24. Juni 2010 | ab 629 EUR | 870 EUR |
| Österreich | 30. Juli 2010 | 743 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | ab 769 CHF | 765 CHF | ||
| iPhone 4s | Deutschland | 14. Oktober 2011 | ab 629 EUR | 852 EUR |
| Österreich | 28. Oktober 2011 | 719 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | 28. Oktober 2011 | ab 649 CHF | 644 CHF | |
| iPhone 5 | Deutschland | 21. September 2012 | ab 679 EUR | 902 EUR |
| Österreich | 28. September 2012 | 758 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | ab 729 CHF | 729 CHF | ||
| iPhone 5s | Deutschland | 20. September 2013 | ab 699 EUR | 915 EUR |
| Österreich | 25. Oktober 2013 | 765 EUR | ||
| Schweiz Liechtenstein | ab 779 CHF | 780 CHF | ||
| iPhone 5c | Deutschland | 20. September 2013 | ab 599 EUR | 784 EUR |
| Österreich | 25. Oktober 2013 | 656 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | ab 649 CHF | 650 CHF | ||
| iPhone 6 | Deutschland | 19. September 2014 | ab 699 EUR | 906 EUR |
| Österreich | 26. September 2014 | 752 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | ab 759 CHF | 760 CHF | ||
| iPhone 6 Plus | Deutschland | 19. September 2014 | ab 799 EUR | 1.036 EUR |
| Österreich | 26. September 2014 | 860 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | ab 879 CHF | 881 CHF | ||
| iPhone 6s | Deutschland | 25. September 2015 | ab 739 EUR | 953 EUR |
| Österreich | 9. Oktober 2015 | 788 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | ab 759 CHF | 769 CHF | ||
| iPhone 6s Plus | Deutschland | 25. September 2015 | ab 849 EUR | 1.095 EUR |
| Österreich | 9. Oktober 2015 | 906 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein | ab 879 CHF | 891 CHF | ||
| iPhone SE (1. Generation) | Deutschland | 24. März 2016 | ab 489 EUR | 628 EUR |
| Österreich | 29. März 2016 | ab 479 EUR | 506 EUR | |
| Schweiz | ab 479 CHF | 488 CHF | ||
| iPhone 7 | Deutschland, Österreich | 16. September 2016 | ab 759 EUR | 974 EUR (DE) 802 EUR (AT) |
| Schweiz | ab 759 CHF | 773 CHF | ||
| Liechtenstein | 23. September 2016 | — | ||
| iPhone 7 Plus | Deutschland, Österreich | 16. September 2016 | ab 899 EUR | 1.154 EUR (DE) 950 EUR (AT) |
| Schweiz | ab 899 CHF | 915 CHF | ||
| Liechtenstein | 23. September 2016 | — | ||
| iPhone 8 | Deutschland, Österreich |
22. September 2017 | ab 799 EUR | 1.010 EUR (DE) 827 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 839 CHF | 850 CHF | ||
| iPhone 8 Plus | Deutschland, Österreich |
ab 909 EUR | 1.150 EUR (DE) 941 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 959 CHF | 971 CHF | ||
| iPhone X | Deutschland, Österreich |
3. November 2017 | ab 1149 EUR | 1.453 EUR (DE) 1.190 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1199 CHF | 1.214 CHF | ||
| iPhone XS | Deutschland, Österreich |
21. September 2018 | ab 1149 EUR | 1.427 EUR (DE) 1.166 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1199 CHF | 1.202 CHF | ||
| iPhone XS Max | Deutschland, Österreich |
ab 1249 EUR | 1.552 EUR (DE) 1.268 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1299 CHF | 1.303 CHF | ||
| Version | Land | Verkaufsstart | Preis 1) | Preis inflationsbereinigt |
|---|---|---|---|---|
| iPhone XR | Deutschland, Österreich |
26. Oktober 2018 | ab 849 EUR | 1.055 EUR (DE) 862 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 879 CHF | 882 CHF | ||
| iPhone 11 Pro | Deutschland, Österreich |
20. September 2019 | ab 1149 EUR | 1.408 EUR (DE) 1.149 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1199 CHF | 1.199 CHF | ||
| iPhone 11 Pro Max | Deutschland, Österreich |
ab 1249 EUR | 1.530 EUR (DE) 1.249 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1299 CHF | 1.299 CHF | ||
| iPhone 11 | Deutschland, Österreich |
ab 799 EUR | 979 EUR (DE) 799 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 809 CHF | 809 CHF | ||
| iPhone SE (2. Generation) | Deutschland, Österreich |
17. April 2020 | ab 479 EUR | 584 EUR (DE) 479 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 449 CHF | 449 CHF | ||
| iPhone 12 mini | Deutschland | 6. November 2020 | ab 778,85 EUR | 949 EUR |
| Österreich | ab 799 EUR | 799 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 779 CHF | 779 CHF | ||
| iPhone 12 | Deutschland | 16. Oktober 2020 | ab 876,30 EUR | 1.068 EUR |
| Österreich | ab 899 EUR | 899 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 879 CHF | 879 CHF | ||
| iPhone 12 Pro | Deutschland | ab 1120 EUR | 1.365 EUR | |
| Österreich | ab 1149 EUR | 1.149 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1129 CHF | 1.129 CHF | ||
| iPhone 12 Pro Max | Deutschland | 6. November 2020 | ab 1217,50 EUR | 1.484 EUR |
| Österreich | ab 1249 EUR | 1.249 EUR | ||
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1229 CHF | 1.229 CHF | ||
| iPhone 13 mini | Deutschland, Österreich |
24. September 2021 | ab 799 EUR | 945 EUR (DE) 799 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 779 CHF | 779 CHF | ||
| iPhone 13 | Deutschland, Österreich |
ab 899 EUR | 1.063 EUR (DE) 899 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 879 CHF | 879 CHF | ||
| iPhone 13 Pro | Deutschland, Österreich |
ab 1149 EUR | 1.359 EUR (DE) 1.149 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1129 CHF | 1.129 CHF | ||
| iPhone 13 Pro Max | Deutschland, Österreich |
ab 1249 EUR | 1.477 EUR (DE) 1.249 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1229 CHF | 1.229 CHF | ||
| iPhone SE (3. Generation) | Deutschland, Österreich |
18. März 2022 | ab 519 EUR | 574 EUR (DE) 519 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 479 CHF | 479 CHF | ||
| iPhone 14 | Deutschland, Österreich |
7. September 2022 | ab 999 EUR | 1.105 EUR (DE) 999 EUR (AT) |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 929 CHF | 929 CHF | ||
| iPhone 14 Pro | Deutschland, Österreich |
ab 1299 EUR | 1.437 EUR (DE) 1.299 EUR (AT) | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1179 CHF | 1.179 CHF | ||
| iPhone 15 | Deutschland, Österreich |
22. September 2023 | ab 949 EUR | 949 EUR |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 849 CHF | 849 CHF | ||
| iPhone 15 Pro | Deutschland, Österreich |
ab 1199 EUR | 1199 EUR | |
| Schweiz, Liechtenstein |
ab 1079 CHF | 1079 CHF | ||
| iPhone 16 | Deutschland, Österreich | 20. September 2024 | ab 949 EUR | |
| Schweiz | ab 849 CHF | |||
| iPhone 16 Pro | Deutschland, Österreich | ab 1199 EUR | ||
| Schweiz | ab 1049 CHF | |||
| iPhone 16e | Deutschland, Österreich | 28. Februar 2025 | ab 699 EUR | |
| Schweiz | ab 629 CHF | |||
| iPhone 17 | Deutschland, Österreich | 19. September 2025 | ab 949 € | |
| Schweiz | ab 799 CHF | |||
| iPhone Air | Deutschland, Österreich | ab 1199 EUR | ||
| Schweiz | ab 999 CHF | |||
| iPhone 17 Pro | Deutschland, Österreich | ab 1299 EUR | ||
| Schweiz | ab 1099 CHF | |||
| iPhone 17e | Deutschland, Österreich | 11. März 2026 | ab 699 € | |
| Schweiz | ab 599 CHF | |||
1) Preis bei Apple zur Einführung, Liechtenstein: Wird durch Apple Schweiz abgedeckt, die dortigen Preise gelten. | ||||
Seit 2013 (in Deutschland seit 2014) können iPhone-Käufer beim Kauf eines neuen Geräts direkt bei Apple einen Rabatt bei Rückgabe (Trade-in) ihres alten Geräts erhalten. Das Programm zielt darauf ab, die Zahl der Kunden zu erhöhen, die iPhones in Apple Stores statt in den Geschäften der Mobilfunkanbieter kaufen. Im Jahr 2015 stellte Apple das „iPhone Upgrade Program“ vor, einen 24-monatigen Leasingvertrag, bei dem bereits nach elf Ratenzahlungen die Möglichkeit zum Upgrade auf ein neueres Modell besteht. Zurückgegebene Geräte werden über mehrere Vertriebskanäle als „refurbished“ wieder angeboten, teilweise mit Garantie.
Apple unterstützt iPhone-Modelle für die Dauer von etwa 5 bis 7 Jahre nach dem Verkaufsstart mit großen iOS-Updates und Softwareaktualisierungen zur Erhaltung der Sicherheit. Danach sind die Geräte weiterhin mit dem letzten Softwarestand nutzbar, weisen aber zunehmend Sicherheitslücken auf und unterstützen manche neuen Funktionen bzw. Apps nicht mehr.
Am 19. November 2007 erwirkte Telekom-Konkurrent Vodafone (D2) beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den Exklusivvertrieb des iPhone in Deutschland. Vodafone-Geschäftsführer Friedrich Joussen erklärte, man wolle nicht den Vertrieb an sich verbieten lassen, sondern nur den Verkauf des Gerätes ohne zwangsweise Vertragsbindung ermöglichen. Vodafone selbst hatte sich im Sommer 2007 aus den Vertragsverhandlungen mit Apple zurückgezogen, nachdem Apple eine Umsatzbeteiligung von rund einem Drittel verlangt hatte. Die Telekom kündigte am 20. November 2007 Einspruch an, das Unternehmen wollte sich aber bis zu einer endgültigen Entscheidung an die Auflagen der Verfügung halten. In dieser hieß es unter anderem, dass das iPhone nicht mehr verkauft werden darf, „wenn es nur in Verbindung mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages […] mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten […] wird.“ Der Mobilfunk-Anbieter debitel legte ebenfalls am 20. November 2007 wegen der Telekom-Vertragsgestaltung Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ein. Bereits am Tag danach korrigierte die Telekom ihr Vertriebsmodell: Vertragsgebundene Geräte würden weiterhin für 399 Euro verkauft, zusätzlich bestehe jedoch die Möglichkeit, für 999 Euro ein iPhone ohne SIM-Lock zu erwerben, das in allen Mobilfunknetzen eingesetzt werden könne. Geräte, die in der 47. Kalenderwoche bereits verkauft wurden, konnten kostenlos entsperrt werden. Am 4. Dezember 2007 hob das Landgericht Hamburg seine einstweilige Verfügung wieder auf, anschließend erklärte die Telekom, dass ab sofort wieder nur noch vertragsgebundene iPhones verkauft würden. Der Vertrieb der SIM-Lock-freien Geräte wurde eingestellt. Gegen das Urteil wurde innerhalb der einmonatigen Frist keine Berufung eingelegt; es wurde somit im Januar 2008 rechtskräftig.
Verschiedene Händler verkauften das iPhone in Deutschland ohne Vertrag. Meist handelte es sich um Geräte, die aus dem EU-Ausland importiert wurden. Am 25. Juni 2009 startete der Mobilfunkprovider simyo die Petition Free iPhones. Die Initiative setzte sich für den freien Verkauf des iPhone ein, und zwar unabhängig von Anbietern, Tarifen und Netz. Die Petition wurde am 8. April 2010 durch simyo mit mehr als 25.000 abgegebenen Stimmen beendet und an Apple übergeben. Die Telekom wurde im August 2009 für die Aussage „exklusiv bei T-Mobile“ von einem Mitbewerber abgemahnt.
Ab der Einführung des ersten iPhones lagen die Exklusivvertriebsrechte des iPhone bei der Telekom. Seit dem 27. Oktober 2010 können jedoch iPhones mit oder ohne Vertragsbindung bzw. SIM-Lock auch bei den anderen deutschen Mobilfunkanbietern, wie Vodafone und Telefónica, bei Apple direkt oder im Einzelhandel erworben werden.
Bereits 1996 brachte das Unternehmen Infogear Technology ein Tischtelefon mit E-Mail-Client unter dem Namen iPhone heraus und ließ dies markenrechtlich schützen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 von Cisco Systems aufgekauft; damit ging auch das Markenrecht an iPhone in den USA auf Cisco über. Im Dezember 2006 gab dann Ciscos Tochterunternehmen Linksys die Markteinführung einer Produktfamilie von VoIP-Telefonen unter der Bezeichnung iPhone bekannt.
Nach einer Markenrechtsklage Ciscos gegen Apple vom 10. Januar 2007 einigten sich die beiden Unternehmen am 22. Februar 2007 nach außergerichtlichen Verhandlungen, dass beide Unternehmen den Markennamen weltweit nutzen durften. Im Gegenzug wurde geprüft, ob eine Interoperabilität beider Unternehmen in den Bereichen Sicherheit sowie Kommunikation für Verbraucher und Geschäftskunden möglich sei. So können bestimmte Apple-Geräte mit Cisco-Netzwerken optimiert werden.
Neben Cisco Systems beanspruchte auch das kanadische Unternehmen Comwave Telecom aus Toronto die Markenrechte an iPhone. Comwave Telecom vertrieb ab 2004 einen VoIP-Dienst einschließlich eigenen Mobilgeräts unter dieser Marke. Allerdings wurde von Comwave Telecom der Markenschutz in Kanada erst 2005 beantragt, aber das Canadian Intellectual Property Office (CIPO) hatte bislang die Rechte an iPhone noch nicht vergeben. 2008 einigte sich Comwave Telecom und gewährte Apple die vollen Namensrechte.
Im selben Jahr 2007, als das erste iPhone in den USA auf den Markt kam, ließ in China der Unternehmer Xintong Tiandi seine Marke „IPHONE“ für Lederwaren, etwa Hüllen für Mobiltelefone schützen. Da Apple die Marke iPhone in China (2002) zwar für Elektronikgeräte, jedoch nicht für Lederwaren schützen ließ und überdies die iPhone-Smartphones 2007 nicht allgemein in China bekannt waren, wurde im Mai 2016 höchstinstanzlich entschieden, dass das chinesische Unternehmen seine Marke weiter führen darf.
In Deutschland betrieb außerdem die Freenet AG einen VoIP-Dienst unter dem Namen iPhone.
Einige Monate nach der Veröffentlichung des iPhone-Betriebssystems erschien Android, welches 2008 der einzige Konkurrent zum gestenbasierten iPhone-Betriebssystem war. Steve Jobs empfand Android als Plagiat und wollte dagegen kämpfen.
“I will spend my last dying breath if I need to, and I will spend every penny of Apple’s $40 billion in the bank, to right this wrong. I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product. I’m willing to go thermonuclear war on this.”
„Notfalls werde ich meinen letzten Atemzug und jeden Penny der 40 Milliarden Dollar Apple-Bankguthaben dafür verausgaben, dieses Unrecht aus der Welt zu schaffen. Ich werde Android vernichten, denn es ist ein gestohlenes Produkt. Ich bin bereit, hierfür einen Atomkrieg zu führen.“
Apple verklagte die größten Android-Hersteller, wie Samsung und HTC, auf Patentverletzungen. Unter anderem soll Samsung das typische Design des iPhone durch abgerundete Ecken und App-Icons auf dem Home-Bildschirm nachgeahmt und einige Software-Funktionen kopiert haben. Samsung wehrte sich, indem beispielsweise die unrechtmäßige Nutzung von LTE im iPhone 5 angeklagt wurde. Apple und Samsung führten ab Dezember 2012, Schlichtungsgespräche, die 2018 mit einer außergerichtlichen Einigung zur Zahlung von 539 Mio. US-Dollar an Apple beigelegt wurde.
Der Ein- bzw. Aus-Schalter befindet sich bei Geräten bis zu einer Bildschirmgröße von 4 Zoll am rechten Rand der Oberseite des Telefons, bei größeren Bildschirmen wurde der Ein-Aus-Schalter an die rechte Gehäuseseite verschoben, wo er – aufgrund der größeren Gehäusemaße – für die meisten Menschen einfacher zu erreichen ist. Die Anordnung der restlichen Hardwaretasten ist bei allen iPhone-Modellen identisch. Der Stummschalter ist oberhalb der Lautstärketasten an der oberen linken Gehäuseseite angebracht, auf der Vorderseite sitzen oberhalb des Bildschirms zentral ein Lautsprecher, Annäherungssensor, Umgebungslichtsensor und seit dem iPhone 4 auch eine Frontkamera; unterhalb des Bildschirms zentral die Home-Taste. Auf der Unterseite ist mittig der Anschluss für das USB-Kabel angebracht, rechts daneben befindet sich ein Mikrofon, links ein Lautsprecher (diese Anordnung wurde mit dem Erscheinen des iPhone 5 vertauscht). Die Front- bzw. Rückseite wird mit zwei Schrauben ebenfalls an der Unterseite des iPhone fixiert. Der SIM-Kartenschacht ist ehemals von der Oberseite des iPhone an die rechte Seite gewandert, die Kopfhörerbuchse von der linken Oberseite links neben das Mikrofon an der Unterseite.
Alle iPhones haben eine Kamera in der linken, oberen Ecke der Gehäuserückseite, seit dem iPhone 4 befindet sich rechts neben der Kamera zusätzlich noch ein Blitz. Ebenfalls seit dem iPhone 4 gibt es ein weiteres Mikrofon, welches die Umgebungsgeräusche bei Telefonaten herausfiltert. Seit Erscheinen des iPhone 5 werden 3 Mikrofone im iPhone eingebaut: Neben dem Mikrofon in der Gehäuseunterseite und dem Frontmikrofon (beim iPhone 4 und 4s neben der 3,5-mm-Klinkenbuchse, bei neueren Geräten im Lautsprecher oberhalb des Bildschirms) gibt es ein weiteres Mikrofon auf der Rückseite zwischen der iSight-Kamera und dem LED-Blitzlicht.
Die Frontseite und Rückschale des iPhone bilden jeweils eine Einheit. In der Rückschale befinden sich der Akku und die Hauptplatine (Logicboard); diese ist verplombt. Über den einzelnen Chips sind großflächige Metallbleche angebracht. Die Frontseite besteht aus vier bzw. fünf Teilen:
Lediglich der Rahmen und der Bildschirm sind verschraubt, das Digitizer-Glas ist geklebt. Die Frontseite ist mit drei Kabeln an die Hauptplatine angeschlossen und mit zwei Schrauben an der Rückschale fixiert. Eine Ausnahme bilden das iPhone 4 und iPhone 4s, bei denen die Frontseite mit dem Antennenrahmen verschraubt ist und das Telefon durch das Entfernen der Glasabdeckung auf Rückseite geöffnet werden muss.
Die Flexkabel im iPhone sind mit orangefarbenen Nummern markiert, die die Funktionen der einzelnen Flexkabel besser kenntlich machen. Sämtliche Flexkabel werden ähnlich einem Legostein eingesteckt und gegebenenfalls mit einem Plättchen zusätzlich fixiert; eine Ausnahme bildet das Kabel für den Lautsprecher, das mit einer Vorrichtung eingeklemmt wird.
Das Logicboard ist vergleichbar mit dem Mainboard eines herkömmlichen PCs. Hier sind sämtliche Chips fest verlötet, welche für den Betrieb des iPhone benötigt werden. Das Schema enthält nur die wichtigsten Teile, die nach Funktionsbereich angeordnet sind


Das iPhone verwendet ausschließlich fest eingebaute (nichtwechselbare) Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Apple baute anfangs Akkumulatoren mit etwa 1400 bis 1500 mAh ein, seit dem iPhone 6 (etwa 1810 mAh) und dem iPhone 6 Plus (2915 mAh) hat die Kapazität jedoch stark zugenommen und erreicht bis zu 4800 mAh beim iPhone 17 Pro Max (siehe auch den Abschnitt Technische Details). Apple empfiehlt, den Akku des iPhone nur bei Temperaturen von 0 bis 35 °C in Betrieb zu nehmen und nur zwischen −20 und 45 °C zu lagern; die optimale Betriebstemperatur liegt jedoch zwischen 16 und 22 °C. Die Ladeelektronik des iPhone führt bis zu einer Akkuladung von etwa 80 % eine Schnellladung durch und schaltet dann auf Erhaltungsladung um. Die Akkus müssen nicht vor jeder erneuten Aufladung zu 100 % entladen werden, um eine optimale Lebensdauer zu erreichen, diese Pflegemaßnahme eines Lithium-Ionen-Akkus ist sogar schädlich, da sie die Kapazität stark beeinträchtigt. Apple gibt an, dass die Akkus des iPhone für 500 vollständige Ladezyklen bis zu 80 % der Originalkapazität behalten.
Im Unterschied zu anderen Mobiltelefonen schalten sich ausgeschaltete iPhones beim Anschluss des Ladegerätes automatisch ein, anstatt nur ein Symbol für den Ladevorgang zu zeigen.
Das iPhone enthält zahlreiche Sensoren, die das iOS des Geräts selbst auswertet und/oder von Apps genutzt werden können. Hierzu gehören:
Es gibt eine Reihe von Apps, die die Signale anzeigen oder mit ihnen physikalische Messungen ermöglichen. Die vielfach ausgezeichnete (und kostenlose) App phyphox (physical phone experiments) wurde von Mitarbeitern der RWTH Aachen erstellt und erlaubt das Auslesen der Rohdaten der Sensoren mit vielerlei Anwendungen, z. B. akustische Frequenzanalysen, Lärmmessungen für Applaus, Dopplereffekt, Messen des Neigungswinkel.
Die Generationen der iPhones werden von Apple nicht offiziell konkretisiert, allerdings sind die iOS-Installationsdateien in Generationen und Revisionen eingeteilt. Die Revisionsangaben beziehen sich meistens auf das Modem, so ist das originale iPhone (iPhone 1,1) nur mit einem GSM-Modem ausgestattet, während das iPhone 3G (iPhone 1,2) zusätzlich ein 3G-Modem hat. Das ursprüngliche iPhone und das iPhone 3G würden hier die erste iPhone-Generation bilden und sich nur in der Revision unterscheiden. Einige Revisionen sind bestimmten Regionen vorbehalten, so etwa war das iPhone 5s in der iPhone6,2-Ausführung in Europa nicht erhältlich, da es primär für die nordamerikanischen CDMA2000-Funknetze ausgelegt war und nicht das in Europa übliche 2,6-GHz-LTE-Frequenzband unterstützte. Im Menü Einstellungen können der Modellname (z. B. iPhone 14), die Modellnummer (z. B. MPUFZD/A) und beim Tippen darauf der Apple-interne Code (A2882) sowie die Seriennummer des Geräts angezeigt werden.
Das iPhone und dessen Betriebssystem iOS basieren auf einem ARM-Prozessor. Dieser ist mit dem Grafikprozessor zusammen in ein Samsung-SoC oder TSMC-SoC integriert. Das erste vom iPhone unterstützte Funknetz war das GSM-Funknetz, mit den Nachfolgemodellen kamen weitere Funknetze hinzu. Die Leistungsfähigkeit der einzelnen Komponenten wurde vom ersten iPhone bis zu den aktuellen Modellen stetig gesteigert; so war der A8-Chip des iPhone 6 laut Apple „bis zu 50-mal schneller“ als der S5L8900-Chip des ersten iPhones. Apple bezeichnet die Prozessoren des iPhone typischerweise mit Ax und einem Zusatznamen (z. B. Fusion oder Bionic). Das iPhone 17 Pro verwendet den Apple A19 Pro als Prozessor.
Von Beginn an wurden alle iPhones mit Flüssigkristallanzeigen (LCDs) ausgerüstet. Ab dem iPhone 4 wurden die bis dahin verwendeten TN-LCDs von IPS-LCDs für das höher auflösende Retina-Display abgelöst. Mit der Veröffentlichung des iPhone X im Herbst 2017 wurde erstmals ein OLED-Display eingesetzt. Einzelheiten lassen sich den Hauptartikeln der einzelnen Geräte und den unten anliegenden Tabellen entnehmen.
| Modell | iPhone | iPhone 3G | iPhone 3GS | iPhone 4 | iPhone 4s | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf und Support eingestellt | ||||||||
| Generation, Revision | 1,1 | 1,2 | 2,1 | 3,1 GSM | 3,2 GSM | 3,3 CDMA | 4,1 | ||
| Flash-Speicher | 4 GB | ||||||||
| 8 GB | |||||||||
| 16 GB | |||||||||
| 32 GB | |||||||||
| 64 GB | |||||||||
| Gehäusefarben | Schwarz | Schwarz, Weiß | |||||||
| Akku | Typ | Lithium-Polymer | |||||||
| Kapazität | 5,18 Wh 1400 mAh, 3,7 Volt |
4,255 Wh 1150 mAh, 3,7 Volt |
4,51 Wh 1219 mAh, 3,7 Volt |
5,25 Wh 1419 mAh, 3,7 Volt |
5,3 Wh 1432 mAh, 3,7 Volt | ||||
| Laufzeit (in h) a |
Telefon | 8 | 5 | 7 | 8 | ||||
| Internet | 6 | 6 | |||||||
| Standby | 250 | 300 | 200 | ||||||
| Gewicht (in g) | 135 | 133 | 135 | 137 | 140 | ||||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 115 | 115,5 | 115,2 | |||||
| Breite | 61 | 62,1 | 58,6 | ||||||
| Dicke | 11,6 | 12,3 | 9,3 | ||||||
| Bild- schirm | |||||||||
| Typ | TN-LCD | IPS-LCD | |||||||
| Größe | 3,5″ (8,89 cm) | ||||||||
| Auflösung (in Pixel) | 480 × 320 | 960 × 640 | |||||||
| Pixeldichte (in ppi) | 163 | 326 | |||||||
| Aktuelles Betriebssystem | iOS 3.1.3 | iOS 4.2.1 | iOS 6.1.6 | iOS 7.1.2 | iOS 9.3.6 | ||||
| SoC | Bezeichnung | Samsung S5L8900 | Samsung S5L8920 | Apple A4 Samsung S5L8930 | Apple A5 Samsung S5L8940 | ||||
| Prozessor | Typ | ARM 1176 | ARM Cortex A8 | ARM Cortex A9 | |||||
| Takt (in MHz) |
400 (bis iOS 1.1) 412 (ab iOS 2.0) |
412 | 600 | 800 | |||||
| Architektur | ARMv6 32 Bit | ARMv7 32 Bit | |||||||
| Arbeitsspeicher | 128 MB | 256 MB | 512 MB | ||||||
| Grafik- prozessor |
Typ | PowerVR | |||||||
| MBX Lite | SGX 535 | SGX 543MP2 | |||||||
| Takt (in MHz) |
60 | 150 | 200 | ||||||
| Konnek- tivität |
Modem | Infineon | Qualcomm | ||||||
| S-Gold 2 | X-Gold 608 | X-Gold 618 | MDM6600 | MDM6610 | |||||
| Mobil- funk |
2G | GSM, GPRS, EDGE (Quadband 850, 900, 1800 und 1900 MHz) | |||||||
| 3G | — | UMTS, HSDPA (850, 1900 und 2100 MHz) |
UMTS, HSDPA (850, 900, 1900 und 2100 MHz) | ||||||
| — | HSUPA | ||||||||
| — | CDMA2000 (800 und 900 MHz) |
CDMA2000 (800 und 1900 MHz) | |||||||
| LTE | — | ||||||||
| SIM-Karte | Mini-SIM | Micro-SIM | |||||||
| WLAN/ Bluetooth-Chip |
Marvell | Broadcom | |||||||
| W8686B13 (WLAN) CSR BlueCore 4 (Bluetooth) |
8686 (WLAN) CSR BlueCore 6 (Bluetooth) |
BCM4325 | BCM4329 | BCM4330 | |||||
| WLAN-Standard | 802.11b/g 2,4 GHz |
802.11b/g/n 2,4 GHz | |||||||
| Bluetooth-Version | 2.0 | 2.0 + EDR | 2.1 + EDR | 4.0 | |||||
| Positionsbestimmung | – b | GPS | GPS und GLONASS | ||||||
| Kamera | hinten | Foto | 1600 × 1200 Pixel 1,9 Megapixel |
2048 × 1536 Pixel 3,1 Megapixel |
2592 × 1936 Pixel 5 Megapixel |
3264 × 2448 Pixel 8 Megapixel | |||
| Video | — | 640 × 480 Pixel VGA bei 30 fps |
1280 × 720 Pixel 720p bei 30 fps |
1920 × 1080 Pixel 1080p bei 30fps | |||||
| vorn | Foto | — | 640 × 480 Pixel 0,3 Megapixel | ||||||
| Video | — | 640 × 480 Pixel VGA bei 30 fps | |||||||
| Anschlüsse | 30-poliger Dock-Connector | ||||||||
| Headsetausgang (3,5-mm-Klinkenstecker) | |||||||||
| Sensoren | Mono-Mikrofon | Dual-Mikrofon | |||||||
| Annäherungssensor, Helligkeitssensor, Drei-Achsen-Beschleunigungssensor | |||||||||
| — | Magnetometer | ||||||||
| — | Drei-Achsen-Drehratensensor | ||||||||
| Modell | iPhone | iPhone 3G | iPhone 3GS | iPhone 4 | iPhone 4s | ||||
| Quellen, sofern nicht explizit genannt | |||||||||
| Modell | iPhone 5 | iPhone 5c | iPhone 5s | iPhone 6 | iPhone 6 Plus | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf und Support eingestellt | |||||||||||||
| Generation, Revision | 5,1 GSM | 5,2 LTE | 5,3 GSM | 5,4 LTE | 6,1 GSM | 6,2 LTE | 7,2 | 7,1 | ||||||
| Flash-Speicher | 8 GB | |||||||||||||
| 16 GB | ||||||||||||||
| 32 GB | ||||||||||||||
| 64 GB | ||||||||||||||
| 128 GB | ||||||||||||||
| Gehäusefarben | Schwarz, Weiß | Weiß, Pink, Gelb, Blau, Grün |
Spacegrau, Silber, Gold | |||||||||||
| Akku | Typ | Lithium-Polymer | ||||||||||||
| Kapazität | 5,45 Wh 1434 mAh, 3,8 Volt |
5,73 Wh 1508 mAh, 3,8 Volt |
5,92 Wh 1558 mAh, 3,8 Volt |
6,91 Wh 1809 mAh, 3,82 Volt |
11,1 Wh 2906 mAh, 3,82 Volt | |||||||||
| Laufzeit (in h) a |
Telefon | 8 | 10 | 14 | 24 | |||||||||
| Internet | 8 | 10 | 12 | |||||||||||
| Standby | 225 | 250 | 384 | |||||||||||
| Gewicht (in g) | 112 | 132 | 112 | 129 | 172 | |||||||||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 123,8 | 124,4 | 123,8 | 138,1 | 158,1 | ||||||||
| Breite | 58,6 | 59,2 | 58,6 | 67,0 | 77,8 | |||||||||
| Dicke | 7,6 | 8,97 | 7,6 | 6,9 | 7,1 | |||||||||
| Bild- schirm |
Typ | IPS-LCD | ||||||||||||
| Größe | 4″ (10,16 cm) |
4,7″ (11,94 cm) |
5,5″ (13,94 cm) | |||||||||||
| Auflösung (in Pixel) | 1136 × 640 | 1334 × 750 | 1920 × 1080 | |||||||||||
| Pixeldichte (in ppi) | 326 | 401 | ||||||||||||
| Aktuelles Betriebssystem | iOS 10.3.4 | iOS 12.4.6 | ||||||||||||
| SoC | Bezeichnung | Apple A6 Samsung S5L8950 |
Apple A7 Samsung S5L8960 |
Apple A8 TSMC APL1011 | ||||||||||
| Prozessor | Typ | Apple Swift | Apple Cyclone | Apple Typhoon | ||||||||||
| Takt (in MHz) |
1300 | 1400 | ||||||||||||
| Architektur | ARMv7 32 Bit | ARMv8 64 Bit | ||||||||||||
| Arbeitsspeicher | 1 GB | |||||||||||||
| Grafik- prozessor |
Typ | PowerVR | ||||||||||||
| SGX 543MP3 | G6430 | GX6450 | ||||||||||||
| Takt (in MHz) |
266 | |||||||||||||
| Konnek- tivität |
Modem | Qualcomm | ||||||||||||
| MDM9615 | MDM9625M | |||||||||||||
| Mobil- funk |
2G | GSM, GPRS, EDGE
(Quadband 850, 900, 1800 und 1900 MHz) | ||||||||||||
| 3G | UMTS, HSDPA (850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz) | |||||||||||||
| HSUPA | ||||||||||||||
| CDMA2000 (800, 1900, 2100 MHz) |
— | CDMA2000 (800, 1900, 2100 MHz) |
— | CDMA2000 (800, 1900, 2100 MHz) |
— | CDMA2000 (800, 1700/2100, 1900, 2100 MHz) | ||||||||
| LTE | FDD-LTE-Bänder: [4, 17] [1, 3, 5, 13, 25] [1, 3, 5] |
FDD-LTE-Bänder: [1, 2, 3, 4, 5, 8, 13, 17, 19, 20, 25] [1, 2, 3, 4, 5, 8, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26] [1, 2, 3, 5, 7, 8, 20] | ||||||||||||
| TD-LTE-Bänder: [38, 39, 40] |
TD-LTE-Bänder: [38, 39, 40, 41] | |||||||||||||
| SIM-Karte | Nano-SIM | |||||||||||||
| WLAN/ Bluetooth-Chip |
Broadcom | Murata | ||||||||||||
| BCM4334 | BCM43342 | 339S0228 | ||||||||||||
| WLAN-Standard | 802.11b/g/n 2,4 GHz und 5 GHz |
802.11b/g/n/ac 2,4 GHz und 5 GHz | ||||||||||||
| Bluetooth-Version | 4.0 | |||||||||||||
| Positionsbestimmung | GPS und GLONASS | |||||||||||||
| Kamera | hinten | Foto | 3264 × 2448 Pixel
8 Megapixel | |||||||||||
| Video | 1920 × 1080 Pixel
1080p bei 30 fps |
1080p bei 30 fps 720p bei 120 fps |
1080p bei 30/60 fps 720p bei 120/240 fps | |||||||||||
| vorn | Foto | 1280 × 960 Pixel 1,2 Megapixel | ||||||||||||
| Video | 1280 × 720 Pixel 720p bei 30 fps | |||||||||||||
| Anschlüsse | Lightning | |||||||||||||
| Headsetausgang (3,5-mm-Klinkenstecker) | ||||||||||||||
| Sensoren | Tri-Mikrofon | |||||||||||||
| Annäherungssensor, Helligkeitssensor, Drei-Achsen-Beschleunigungssensor | ||||||||||||||
| Magnetometer | ||||||||||||||
| Drei-Achsen-Drehratensensor | ||||||||||||||
| — | Touch-ID-Fingerabdruckscanner | |||||||||||||
| — | Barometer | |||||||||||||
| Modell | iPhone 5 | iPhone 5c | iPhone 5s | iPhone 6 | iPhone 6 Plus | |||||||||
| Quellen, sofern nicht explizit genannt | ||||||||||||||
| Modell | iPhone 6s | iPhone 6s Plus | iPhone SE (1. Generation) | iPhone 7 | iPhone 7 Plus | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf und Support eingestellt | ||||||
| Generation, Revision | 8,1 | 8,2 | 8,4 | 9,1; 9,3 | 9,2; 9,4 | ||
| Flash-Speicher | 16 GB | ||||||
| 32 GB | |||||||
| 64 GB | |||||||
| 128 GB | |||||||
| 256 GB | |||||||
| Gehäusefarben | Spacegrau, Silber, Gold, Roségold | Schwarz, Diamantschwarz, Silber, Gold, Roségold, Rot | |||||
| Akku | Typ | Lithium-Polymer | |||||
| Kapazität | 6,55 Wh 1715 mAh, 3,82 Volt |
10,45 Wh 2750 mAh, 3,8 Volt |
6,21 Wh 1624 mAh, 3,82 Volt |
7,45 Wh 1960 mAh, 3,82 Volt |
11,1 Wh 2906 mAh, 3,82 Volt | ||
| Laufzeit (in h) a |
Telefon | 14 | 24 | 14 | 21 | ||
| Internet | 11 | 12 | 13 | 12 | 13 | ||
| Standby | 240 | 384 | 240 | 384 | |||
| Gewicht (in g) | 143 | 192 | 113 | 138 | 188 | ||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 138,3 | 158,2 | 123,8 | 138,3 | 158,2 | |
| Breite | 67,1 | 77,9 | 58,6 | 67,1 | 77,9 | ||
| Dicke | 7,1 | 7,3 | 7,6 | 7,1 | 7,3 | ||
| Bild- schirm |
Typ | IPS-LCD | |||||
| Größe | 4,7″ (11,94 cm) |
5,5″ (13,94 cm) |
4″ (10,16 cm) |
4,7″ (11,94 cm) |
5,5″ (13,94 cm) | ||
| Auflösung (in Pixel) | 1334 × 750 | 1920 × 1080 | 1136 × 640 | 1334 × 750 | 1920 × 1080 | ||
| Pixeldichte (in ppi) | 326 | 401 | 326 | 326 | 401 | ||
| Aktuelles Betriebssystem | iOS 15.8.3 | ||||||
| SoC | Bezeichnung | Apple A9 TSMC APL1022 oder Samsung S5L8980 |
Apple A10 Fusion TSMC APL1W24 | ||||
| Prozessor | Typ | Apple Twister | Apple Hurricane | ||||
| Takt (in MHz) |
1840 | 2400 | |||||
| Architektur | ARMv8 64 Bit | ||||||
| Arbeitsspeicher | 2 GB | 3 GB | |||||
| Grafik- prozessor |
Typ | PowerVR | |||||
| GT7600 | |||||||
| Konnek- tivität |
Modem | Qualcomm | Qualcomm, Intel | ||||
| MDM9635M | MDM9625M | MDM9645M, XMM7360 | |||||
| Mobil- funk |
2G | GSM, GPRS, EDGE
(Quadband 850, 900, 1800 und 1900 MHz) | |||||
| 3G | UMTS, HSDPA
(850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz) | ||||||
| HSUPA | |||||||
| CDMA2000
(800, 1700/2100, 1900, 2100 MHz) | |||||||
| LTE | FDD-LTE-Bänder: [1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29] |
FDD-LTE-Bänder: [1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 27, 28, 29, 30] | |||||
| TD-LTE-Bänder:
[38, 39, 40, 41] | |||||||
| SIM-Karte | Nano-SIM | ||||||
| WLAN-/ Bluetooth-Chip |
Universal Scientific Industrial | Murata | |||||
| 339S00043 | 339S00134 | 339S00199 | |||||
| WLAN-Standard | 802.11b/g/n/ac
2,4 GHz und 5 GHz | ||||||
| Bluetooth-Version | 4.2 | ||||||
| Positionsbestimmung | Assisted GPS, GLONASS, Galileo und QZSS | Assisted GPS und GLONASS | Assisted GPS, GLONASS, Galileo und QZSS | ||||
| Kamera | hinten | Foto | 4032 × 3024 Pixel 12,2 Megapixel |
4032 × 3024 Pixel 12,2 Megapixel 2× optischer Zoom | |||
| Video | 4K bei 30 fps, 1080p bei 30/60/120 fps 720p bei 30/120/240 fps | ||||||
| vorn | Foto | 2592 × 1936 Pixel 5 Megapixel |
1280 × 960 Pixel 1,2 Megapixel |
3072 × 2304 Pixel 7 Megapixel | |||
| Video | 1280 × 720 Pixel
720p bei 30 fps |
1920 × 1080 Pixel 1080p bei 30 fps | |||||
| Anschlüsse | Lightning | ||||||
| Headsetausgang (3,5-mm-Klinkenstecker) | — | ||||||
| Sensoren | Tri-Mikrofon | ||||||
| Annäherungssensor, Helligkeitssensor, Drei-Achsen-Beschleunigungssensor | |||||||
| Magnetometer | |||||||
| Drei-Achsen-Drehratensensor | |||||||
| Touch-ID-Fingerabdruckscanner | |||||||
| Barometer | — | Barometer | |||||
| Modell | iPhone 6s | iPhone 6s Plus | iPhone SE (1. Generation) | iPhone 7 | iPhone 7 Plus | ||
| Quellen, sofern nicht explizit genannt | |||||||
| Modell | iPhone 8 | iPhone 8 Plus | iPhone X | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf und Support eingestellt | ||||
| Generation, Revision | 10,1; 10,4 | 10,2; 10,5 | 10,3; 10,6 | ||
| Flash-Speicher | 64 GB | ||||
| 128 GB | |||||
| 256 GB | |||||
| Gehäusefarben | Spacegrau, Silber, Gold, Rot | Spacegrau, Silber | |||
| Akku | Typ | Lithium-Polymer | |||
| Kapazität | 6,96 Wh 1821 mAh, 3,82 Volt |
10,28 Wh 2691 mAh, 3,82 Volt |
10,35 Wh 2716 mAh, 3,81 Volt | ||
| Laufzeit (in h) a |
Telefon | 14 | 21 | ||
| Internet | 12 | 13 | 12 | ||
| Standby | 240 | 384 | |||
| Gewicht (in g) | 148 | 202 | 174 | ||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 138,4 | 158,4 | 143,6 | |
| Breite | 67,3 | 78,1 | 70,9 | ||
| Dicke | 7,3 | 7,5 | 7,7 | ||
| Bild- schirm |
Typ | IPS-LCD | OLED | ||
| Größe | 4,7″ (11,94 cm) |
5,5″ (13,94 cm) |
5,8″ (14,7 cm) | ||
| Auflösung (in Pixel) | 1334 × 750 | 1920 × 1080 | 2436 × 1125 | ||
| Pixeldichte (in ppi) | 326 | 401 | 458 | ||
| Aktuelles Betriebssystem | 16.7.16 | ||||
| SoC | Bezeichnung | Apple A11 Bionic TSMC APL1W72 | |||
| Prozessor | Typ | Apple Monsoon & Mistral | |||
| Maximaler Takt (in MHz) |
2450 | ||||
| Architektur | ARMv8 64 Bit | ||||
| Arbeitsspeicher | 2 GB | 3 GB | |||
| Grafik- prozessor |
Typ | Apple-entwickelt | |||
| Tri-Core | |||||
| Takt (in MHz) |
|||||
| Konnek- tivität |
Modem | Qualcomm | |||
| MDM9655 | |||||
| Mobil- funk |
2G | GSM, GPRS, EDGE
(Quadband 850, 900, 1800 und 1900 MHz) | |||
| 3G | UMTS, HSDPA
(850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz) | ||||
| HSUPA | |||||
| CDMA2000
(800, 1700/2100, 1900, 2100 MHz) | |||||
| LTE | FDD-LTE-Bänder: [1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 66] | ||||
| TD-LTE-Bänder:
[34, 38, 39, 40, 41] | |||||
| SIM-Karte | Nano-SIM | ||||
| WLAN-/ Bluetooth-Chip |
Universal Scientific Industrial | ||||
| 339S00397 | |||||
| WLAN-Standard | 802.11b/g/n/ac
2,4 GHz und 5 GHz | ||||
| Bluetooth-Version | 5.0 | ||||
| Positionsbestimmung | GPS, GLONASS, Galileo und QZSS | ||||
| Kamera | hinten | Foto | 4032 × 3024 Pixel 12,2 Megapixel |
4032 × 3024 Pixel 12,2 Megapixel 2 × optischer Zoom | |
| Video | 4K bei 24/30/60 fps, 1080p bei 30/60/120/240 fps 720p bei 30/120/240 fps | ||||
| vorn | Foto | 3072 × 2304 Pixel 7 Megapixel | |||
| Video | 1920 × 1080 Pixel 1080p bei 30 fps | ||||
| Anschlüsse | Lightning | ||||
| Kabelloses Laden (mit Qi Ladegeräten) | |||||
| Sensoren | Tri-Mikrofon | ||||
| Annäherungssensor, Helligkeitssensor, Drei-Achsen-Beschleunigungssensor | |||||
| Magnetometer | |||||
| Drei-Achsen-Drehratensensor | |||||
| Touch-ID-Fingerabdruckscanner | Face-ID-Sensor | ||||
| Barometer | |||||
| Modell | iPhone 8 | iPhone 8 Plus | iPhone X | ||
| Quellen, sofern nicht explizit genannt | |||||
| Modell | iPhone XS | iPhone XS Max | iPhone XR | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf und Support eingestellt | ||||
| Generation, Revision | 11,2 | 11,6 | 11,8 | ||
| Flash-Speicher | 64 GB | ||||
| 128 GB | |||||
| 256 GB | |||||
| 512 GB | |||||
| Gehäusefarben | Silber, Space Grau, Gold | Blau, Weiß, Schwarz, Gelb, Koralle, Rot | |||
| Akku | Typ | Lithium-Polymer | |||
| Kapazität | 10,13 Wh 2659mAh, 3,81 Volt |
12,08 Wh 3179mAh, 3,80 Volt |
11,16 Wh 2944mAh, 3,79 Volt | ||
| Laufzeit (in h) a |
Telefon | 20 | 25 | ||
| Internet | 12 | 13 | 15 | ||
| Gewicht (in g) | 177 | 208 | 194 | ||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 143,6 | 157,5 | 150,9 | |
| Breite | 70,9 | 77,4 | 75,7 | ||
| Dicke | 7,7 | 8,3 | |||
| Bild- schirm |
Typ | Super Retina HD Display | Liquid Retina HD Display | ||
| Größe | 5,8" (14,7 cm) |
6,5″ (16,5 cm) |
6,1″ (15,5 cm) | ||
| Auflösung (in Pixel) | 2436 × 1125 | 2688 × 1242 | 1792 × 828 | ||
| Pixeldichte (in ppi) | 458 | 326 | |||
| Aktuelles Betriebssystem | iOS | ||||
| SoC | Bezeichnung | Apple A12 Bionic | |||
| Prozessor | Typ | Apple Vortex & Tempest | |||
| Maximaler Takt (in MHz) |
2490 | ||||
| Architektur | 64 Bit | ||||
| Arbeitsspeicher | 4 GB | 3 GB | |||
| Grafik- prozessor |
Typ | Apple-entwickelt | |||
| Quad-Core | |||||
| Konnek- tivität |
Modem | Intel XMM 7560 | |||
| Mobil- funk |
2G | GSM/EDGE | |||
| 3G | UMTS/HSPA+ | ||||
| DC-HSDPA | |||||
| CDMA EV‑DO Rev. A (bestimmte Modelle) | |||||
| LTE | Gigabit fähiges LTE | LTE Advanced | |||
| VoLTE | |||||
| SIM-Karte | Dual SIM (Nano‑SIM und eSIM) | ||||
| WLAN-Standard | 802.11ac WLAN mit MIMO | ||||
| Bluetooth-Version | 5.0 | ||||
| Positionsbestimmung | GPS, GLONASS, Galileo und QZSS | ||||
| Kamera | hinten | Foto | 4032 × 3024 Pixel 12,2 Megapixel 2× optischer Zoom |
4032 × 3024 Pixel 12,2 Megapixel | |
| Video | 4K bei 24/30/60 fps, 1080p bei 30/60 fps | ||||
| vorn | Foto | 7 Megapixel | |||
| Video | 1920 × 1080 Pixel 1080p bei 30/60 fps | ||||
| Anschlüsse | Lightning | ||||
| Kabelloses Laden (mit Qi Ladegeräten) | |||||
| Sensoren | 3-Achsen Gyrosensor | ||||
| Beschleunigungssensor | |||||
| Näherungssensor | |||||
| Umgebungslichtsensor | |||||
| Face-ID-Sensor | |||||
| Barometer | |||||
| Modell | iPhone XS | iPhone XS Max | iPhone XR | ||
| Quellen, sofern nicht explizit genannt | |||||
| Modell | iPhone 11 Pro | iPhone 11 Pro Max | iPhone 11 | iPhone (SE 2. Generation) | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf eingestellt, Support endet im Herbst 2026 | |||||
| Flash-Speicher | 64 GB | |||||
| 128 GB | ||||||
| 256 GB | ||||||
| 512 GB | ||||||
| Gehäusefarben | Silber, Space Grau, Gold, Nachtgrün | Violett, Weiß, Schwarz, Gelb, Grün, Rot | Schwarz, Weiß, Rot | |||
| Akku | Kapazität | 11,67 Wh 3046mAh, 3,83 Volt |
15,04 Wh 3969mAh, 3,79 Volt |
11,91 Wh 3110 mAh, 3,83 Volt |
||
| Laufzeit (in h) a |
Videowiedergabe | 20 | 18 | 17 | 13 | |
| Videowiedergabe (gestreamt) | 12 | 11 | 10 | 8 | ||
| Audiowiedergabe | 80 | 65 | 40 | |||
| Gewicht (in g) | 188 | 226 | 194 | 148 | ||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 144 | 158 | 150,9 | 138,4 | |
| Breite | 71,4 | 77,8 | 75,7 | 67,3 | ||
| Dicke | 8,1 | 8,3 | 7,3 | |||
| Bild- schirm | ||||||
| Typ | Super Retina XDR Display | Liquid Retina HD Display | Retina HD Display | |||
| Größe | 5,8" (14,7 cm) |
6,5″ (16,5 cm) |
6,1″ (15,5 cm) |
4,7" (11,94 cm) | ||
| Auflösung (in Pixel) | 2436 × 1125 | 2688 × 1242 | 1792 × 828 | 1334 × 750 | ||
| Pixeldichte (in ppi) | 458 | 326 | ||||
| Aktuelles Betriebssystem | iOS 27.0.1 | |||||
| SoC | Bezeichnung | Apple A13 Bionic | ||||
| Prozessor | Typ | Apple Lightning & Thunder | ||||
| Maximaler Takt (in MHz) |
2660 | |||||
| Architektur | 64 Bit | |||||
| Arbeitsspeicher | 4 GB | 3 GB | ||||
| Grafik- prozessor |
Typ | Apple-entwickelt | ||||
| Quad-Core | ||||||
| Konnek- tivität |
Mobil- funk |
2G | GSM/EDGE | |||
| 3G | UMTS/HSPA+ | |||||
| DC-HSDPA | ||||||
| CDMA EV‑DO Rev. A (bestimmte Modelle) | ||||||
| LTE | Gigabit fähiges LTE | |||||
| VoLTE | ||||||
| SIM-Karte | Dual SIM (Nano‑SIM und eSIM) | |||||
| WLAN-Standard | 802.11ax WLAN / Wi-Fi 6 mit 2x2 MIMO | |||||
| Bluetooth-Version | 5.0 | |||||
| Positionsbestimmung | GPS, GLONASS, Galileo und QZSS | GPS, GNSS | ||||
| Kamera | hinten | Foto | 12 Megapixel Dreifach Kamera Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv | 12 Megapixel Zweifach Kamera mit Ultraweitwinkel- und Weitwinkelobjektiv | 12 Megapixel | |
| Video | 4K | |||||
| vorn | Foto | 12 Megapixel | 7 Megapixel | |||
| Video | 4K | 1080p | ||||
| Anschlüsse | Lightning | |||||
| Kabelloses Laden (mit Qi Ladegeräten) | ||||||
| Sensoren | 3-Achsen Gyrosensor | |||||
| Beschleunigungssensor | ||||||
| Näherungssensor | ||||||
| Umgebungslichtsensor | ||||||
| Face-ID-Sensor | Touch ID | |||||
| Barometer | ||||||
| Modell | iPhone 11 Pro | iPhone 11 Pro Max | iPhone 11 | iPhone (SE 2. Generation) | ||
| Modell | iPhone 12 Pro Max | iPhone 12 Pro | iPhone 12 | iPhone 12 mini | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf eingestellt | |||||
| Flash-Speicher | 64 GB | |||||
| 128 GB | ||||||
| 256 GB | ||||||
| 512 GB | ||||||
| Gehäusefarben | Graphit, Silber, Gold, Pazifikblau | Weiß, Schwarz, Blau, Grün, Violett, (Product)Red | ||||
| Akkulaufzeit (in h) a |
Videowiedergabe | 20 | 17 | 15 | ||
| Videowiedergabe (gestreamt) | 12 | 11 | 10 | |||
| Audiowiedergabe | 80 | 65 | 50 | |||
| Gewicht (in g) | 226 | 187 | 162 | 133 | ||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 160,8 | 146,7 | 131,5 | ||
| Breite | 78,1 | 71,5 | 64,2 | |||
| Dicke | 7,4 | |||||
| Bild- schirm |
Typ | Super Retina XDR Display | ||||
| Größe | 6,7" (14,7 cm) |
6,1″ (16,5 cm) |
6,1″ (15,5 cm) |
5,4" (13,7 cm) | ||
| Auflösung (in Pixel) | 2778 × 1284 | 2532 × 1170 | 2532 × 1170 | 2340 × 1080 | ||
| Pixeldichte (in ppi) | 458 | 460 | 476 | |||
| Aktuelles Betriebssystem | iOS 27.0.1 | |||||
| SoC | Bezeichnung | Apple A14 Bionic | ||||
| Prozessor | Typ | Apple Lightning & Thunder | ||||
| Architektur | 64-Bit | |||||
| Arbeitsspeicher | 6 GB | 4 GB | ||||
| Grafik- prozessor |
Typ | Apple-entwickelt | ||||
| Quad-Core | ||||||
| Konnek- tivität |
Mobil- funk |
2G | GSM/EDGE | |||
| 3G | UMTS/HSPA+ | |||||
| DC-HSDPA | ||||||
| CDMA EV‑DO Rev. A (bestimmte Modelle) | ||||||
| LTE | Gigabit fähiges LTE | |||||
| VoLTE | ||||||
| 5G | 5G | |||||
| SIM-Karte | Dual SIM (Nano‑SIM und eSIM) | |||||
| WLAN-Standard | 802.11ax WLAN / Wi-Fi 6 mit 2x2 MIMO | |||||
| Bluetooth-Version | 5.0 | |||||
| Positionsbestimmung | GPS, GLONASS, Galileo und QZSS | |||||
| Kamera | hinten | Foto | 12 MP Drei-Kamera-System (Tele‑, Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-Objektiv) | 12 MP Zwei-Kamera-System (Weitwinkel und Ultraweitwinkel) | ||
| Video | 4K | |||||
| vorn | Foto | 12 Megapixel | ||||
| Video | 4K | |||||
| Anschlüsse | Lightning | |||||
| Kabelloses Laden (mit Qi Ladegeräten) | ||||||
| Sensoren | 3-Achsen Gyrosensor | |||||
| Beschleunigungssensor | ||||||
| Näherungssensor | ||||||
| Umgebungslichtsensor | ||||||
| Face-ID-Sensor | ||||||
| Barometer | ||||||
| Modell | iPhone 12 Pro Max | iPhone 12 Pro | iPhone 12 | iPhone 12 mini | ||
| Modell | iPhone 13 Pro Max | iPhone 13 Pro | iPhone 13 | iPhone 13 mini | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vertriebsstatus (seitens Apple) | Verkauf eingestellt | |||||
| Flash-Speicher | 128 GB | |||||
| 256 GB | ||||||
| 512 GB | ||||||
| 1 TB | ||||||
| Gehäusefarben | Graphit, Silber, Gold, Sierrablau | Polarstern, Mitternacht, Blau, Rosé, (Product)Red | ||||
| Akkulaufzeit (in h) a |
Videowiedergabe | 28 | 22 | 19 | 17 | |
| Videowiedergabe (gestreamt) | 25 | 20 | 15 | 13 | ||
| Audiowiedergabe | 95 | 75 | 55 | |||
| Gewicht (in g) | 238 | 203 | 173 | 140 | ||
| Abmessungen (in mm) |
Höhe | 160,8 | 146,7 | 131,5 | ||
| Breite | 78,1 | 71,5 | 64,2 | |||
| Dicke | 7,65 | |||||
| Bild- schirm |
Typ | Super Retina XDR Display | ||||
| Größe | 6,7" (17,0 cm) |
6,1″ (15,5 cm) |
6,1″ (15,5 cm) |
5,4" (13,7 cm) | ||
| Auflösung (in Pixel) | 2778 × 1284 | 2532 × 1170 | 2532 × 1170 | 2340 × 1080 | ||
| Pixeldichte (in ppi) | 458 | 460 | 476 | |||
| ProMotion (adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz) |
||||||
| Aktuelles Betriebssystem | iOS 27.0.1 | |||||
| SoC | Bezeichnung | Apple A15 Bionic | ||||
| Prozessor | Typ | Apple Avalanche & Blizzard | ||||
| Architektur | 64-Bit | |||||
| Arbeitsspeicher | 6 GB | 4 GB | ||||
| Grafik- prozessor |
Typ | Apple-entwickelt | ||||
| 5-Core | Quad-Core | |||||
| Konnek- tivität |
Mobil- funk |
2G | GSM/EDGE | |||
| 3G | UMTS/HSPA+ | |||||
| DC-HSDPA | ||||||
| CDMA EV‑DO Rev. A (bestimmte Modelle) | ||||||
| LTE | Gigabit fähiges LTE | |||||
| VoLTE | ||||||
| 5G | 5G | |||||
| SIM-Karte | Dual SIM (Nano‑SIM und eSIM) | |||||
| WLAN-Standard | 802.11ax WLAN / Wi-Fi 6 mit 2x2 MIMO | |||||
| Bluetooth-Version | 5.0 | |||||
| Positionsbestimmung | GPS, GLONASS, Galileo und QZSS | |||||
| Kamera | hinten | Foto | 12 MP Drei-Kamera-System (Tele‑, Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-Objektiv) | 12 MP Zwei-Kamera-System (Weitwinkel und Ultraweitwinkel) | ||
| Video | 4K | |||||
| vorn | Foto | 12 Megapixel | ||||
| Video | 4K | |||||
| Anschlüsse | Lightning | |||||
| Kabelloses Laden (mit Qi Ladegeräten) | ||||||
| Sensoren | 3-Achsen Gyrosensor | |||||
| Beschleunigungssensor | ||||||
| Näherungssensor | ||||||
| Umgebungslichtsensor | ||||||
| Face-ID-Sensor | ||||||
| Barometer | ||||||
| Modell | iPhone 13 Pro Max | iPhone 13 Pro | iPhone 13 | iPhone 13 mini | ||
Als Betriebssystem dient iOS (früher iPhone OS genannt), welches zur Interaktion mit dem Benutzer den Home-Bildschirm und die installierten Programme (Apps) bereitstellt. Der Home-Bildschirm stellt die eigentliche Benutzeroberfläche von iOS dar, von dem sich Programme aufrufen lassen, die bereits vorinstalliert sind oder aus dem App Store heruntergeladen wurden. Allgemein besitzt iOS eine starke Anbindung an Apple-Dienste, wie iMessage oder iCloud.
Der Kern von iOS ist ein angepasstes macOS, welches das Betriebssystem des Macs ist. Allerdings ist der Funktionsumfang durch Beschränkungen, wie zum Beispiel fehlende Root-Zugriffe, reduziert.


Das iPhone wird praktisch vollständig über den Multi-Touch-Bildschirm bedient, wobei die verwendete grafische Benutzeroberfläche jeweils nur ein Programmfenster anzeigt. Der Bildschirm ist meist folgendermaßen aufgeteilt:
Seit iOS 7 sind viele Elemente des Betriebssystems, wie die Statusliste und Menübereich, leicht transparent und weichgezeichnet und zeigen den Programminhalt, der sich dahinter befindet.
Der Touchscreen wird mit verschiedenen Fingerbewegungen bedient:
Mit der Einführung von 3D Touch auf dem iPhone 6s können durch Druck auf dem Bildschirm (Peek und Pop) weitere Inhalte, Optionen und Vorschauansichten angezeigt werden.
Die Texteingabe erfolgt über eine im Programmfenster eingeblendete Bildschirmtastatur. Umlaute und andere Zusätze von lateinischen Schriftzeichen können durch Halten statt Tippen der Grundtaste und anschließendem Bewegen des Fingers zu dem eingeblendeten Zeichen eingegeben werden. Bei eingestelltem Tastaturlayout Deutsch sind deutsche Umlaute und das ‚ß‘ direkt als Tasten vorhanden. Der eingegebene Text wird in einem kleinen Feld am oberen Bildrand oder direkt über der Tastatur angezeigt. Die Genauigkeit der Eingabe hängt von der Größe der Finger und dem manuellen Geschick des Bedieners ab, wobei eine lernfähige Korrekturfunktion die Eingabe unterstützt.
Apple versucht, auch behinderten Menschen den Zugang zum iPhone zu ermöglichen. Aus diesem Grund verfügt das iPhone seit dem iPhone 3GS über zahlreiche Bedienungshilfen für Menschen mit Hör-, Seh- und Körperbehinderung. Das iPhone ermöglicht vor allem sehbehinderten Nutzern durch den gestenbasierten Screenreader VoiceOver eine barrierefreie Bedienung. Außerdem verfügt das iPhone über zahlreiche optische Anpassungsmöglichkeiten wie eine integrierte Zoom-Funktion, welche es Menschen mit einer Sehschwäche gestattet, das iPhone zu verwenden.
Der konfigurierbare Vibrationsalarm (die sog. Taptic Engine) dient zur Signalisierung des Empfangs eines Anrufs oder einer Nachricht. Bei Geräten mit Home-Taste (ab iPhone 6s) diente er zur haptischen Signalisierung der Tastenbetätigung. Bei aktuellen Geräten wird z. B. haptisches Feedback beim Einschalten der Taschenlampe vom Sperrbildschirm oder beim Starten einer App aktiviert.
Mit Visual Voicemail können aufgesprochene Nachrichten übersichtlich in einer Liste angezeigt werden. Das Anrufen des Anrufbeantworters entfällt so. Die Mobilfunkanbieter müssen für diesen Dienst Server mit Apple-Software betreiben. In Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten diesen Dienst die Netzbetreiber Vodafone, Telekom, O2, Swisscom, Sunrise Communications und Salt Mobile in ihren iPhone-Tarifen an.
Über iTunes können Kontakte (Namen, Telefonnummern, Adressen, E-Mail-Adressen), Kalender-Termine und -Ereignisse, E-Mail-Konto-Einstellungen, Lesezeichen für Webseiten, Notizen, Klingeltöne, Musik, Hörbücher, Fotos, Podcasts, Filme, Fernsehsendungen, Musikvideos und aus dem iTunes Store geladene Programme mit einem Computer synchronisiert werden. Das iPhone lässt sich auch über einen Microsoft-Exchange-Server oder, wie heute üblich, den hauseigenen iCloud-Service synchronisieren.
In seiner Keynote zur Einführung des iPhone wies Steve Jobs auf Cocoa Touch als Haupt-Programmierschnittstelle (API) der iPhone-Software hin.
Auf der WWDC 2007 wurde zunächst bekanntgegeben, dass andere Hersteller keine klassischen Anwendungen für das iPhone schreiben konnten und dies stattdessen über Webapplikation gelöst werden solle, die auf offenen Standards wie Ajax basieren und im Webbrowser Safari angezeigt werden können. Von Safari aus könnten dann iPhone-eigene Anwendungen wie Google Maps oder die Telefonfunktion genutzt werden. Eine ebenfalls angekündigte Version von Safari für Microsoft Windows ermöglichte das Mac-OS-X-unabhängige Testen solcher Anwendungen für Entwickler aus der Windows-Welt. Durch das dabei verwendete, auch von Java bekannte, Sandkasten-Prinzip sollte das iPhone vor Fehlfunktionen und Manipulationen durch Software besser schützen.
Am 17. Oktober 2007 stellte Steve Jobs nach zahlreichen Protesten von Entwicklern auf der Apple-Webseite als Hot News ein Entwicklungswerkzeug auch für native Anwendungen in Aussicht. Das Entwicklungssystem (engl. Software Development Kit (SDK)) hatte eine lange Entwicklungszeit, weil Apple versuchte, zwei entgegengesetzte Ziele zu verwirklichen – eine offene Plattform für Entwickler zu bieten und gleichzeitig das iPhone vor Viren, Schadprogrammen, Angriffen auf private Daten usw. zu schützen. Am 6. März 2008 wurde auf einer Veranstaltung die iPhone-OS-Version 2.0 vorgestellt, die neben Microsoft Exchange Server und anderen Netzwerkprotokollen auch das iPhone-SDK unterstützt. Die Software ist seit dem 11. Juli 2008 öffentlich verfügbar.
Apple entwickelte für das iPhone eine mobile Variante seines Cocoa-Frameworks namens Cocoa touch. Das SDK wird zusammen mit einer neuen Version von Apples integrierter Entwicklungsumgebung Xcode ausgeliefert. Darin enthalten ist auch ein iPhone-Simulator, der es weitestgehend ermöglicht, die Anwendungen während der Entwicklungsphase auf dem Mac zu testen. Der Vertrieb der Programme erfolgt über den App Store. Die Entwickler können den Preis für ihre Software selbst festlegen, Apple nimmt jedoch 30 Prozent davon als Provision. Während das iOS SDK selbst kostenlos von Apples Entwicklerseiten bezogen werden kann, ist für die Veröffentlichung im App Store ein kostenpflichtiges Entwicklerkonto (Mitgliedschaft in Apple Developer Connection) zum Preis von 99 $ (Standard) oder 299 $ (unternehmensinterne Anwendungen) pro Jahr erforderlich.
In der Zwischenzeit hatten Programmierer Verfahren etabliert, um Programme auf dem Gerät lauffähig zu machen, die nicht als Webapplikation ausgeführt sind (sogenannte native Applikationen). Im Juli 2007 gelang es Hackern mithilfe eines iOS-Jailbreak erstmals, ein Hallo-Welt-Programm auf dem iPhone auszuführen. Apple stand anfangs diesen Programmieransätzen neutral gegenüber; störte also die Entwicklungen nicht, bemühte sich aber auch nicht, die Lauffähigkeit solcher Programme mit späteren Versionen des Betriebssystems zu erhalten. Die Entwicklung des Jailbreaks nahm weitere Fortschritte an und wurde in der Hochzeit des Jailbreaks, den Jahren 2010 bis 2012 zu einem Wettrüsten zwischen Jailbreakentwicklern und Apple. Mittlerweile hat der Jailbreak jedoch einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen, weil Apple über die Jahre die Sicherheit von iPhones deutlich verbesserte und selbst Sicherheitsbehörden und Geheimdienste sich sehr an den hohen Sicherheitsvorkehrungen scheitern. Unter iOS 26 (veröffentlicht am 15. September 2025) ist ein Jailbreak unter eingeschränkten Bedingungen (nur bestimmte ältere Geräte) bekannt.
Seit das iPhone auf dem Markt ist, gibt es Bestrebungen, das proprietäre Betriebssystem iOS durch ein quelloffenes zu ersetzen. Insbesondere die Programmierer planetbeing und CPICH haben dieser Entwicklung Vorschub geleistet. Aus ihrer Entwicklungsarbeit ist iDroid hervorgegangen. Teil davon ist der quelloffene Boot-Loader OpeniBoot, der alternativ zu Apples iBoot auf den ersten beiden iPhone-Generationen installiert werden kann. OpeniBoot erlaubt es, eine beliebige Firmware auf dem iPhone zu booten. (Apples iBoot startet ausschließlich von Apple signierte Firmware.)
Im Dezember 2008 demonstrierte PlanetBeing auf dem iPhone erstmals eine Linux-Distribution, daraufhin im April 2010 Googles Betriebssystem Android. Der Nutzer hat hierbei durch ein Boot-Menü die Wahl, welches System er booten möchte – iOS bleibt weiterhin startbar.
In der Praxis haben sich alternative Betriebssysteme bisher nicht etabliert, da die einzigen öffentlichen Android-Portierungen nur mit Geräten funktionieren, die ältere Prozessoren nutzen. Auf neueren iPhones, die andere Prozessoren verwenden, ist die Installation alternativer Betriebssysteme aufgrund zunehmend geschlossener Sicherheitslücken mittlerweile kaum möglich.
Nach der Veröffentlichung des iPhone kritisierte Steve Ballmer als CEO von Microsoft, dass das iPhone zum Preis von 500 US-Dollar das teuerste Telefon der Welt und wegen fehlender Apps und der virtuellen Tastatur kaum für Geschäftskunden geeignet sei.
Da das iPhone aber viele positive Kritiken erhielt und die Marktanteile ausbaute, stellten asiatische Unternehmen wie Samsung und LG ebenfalls Touchscreen-Telefone her. Mit dem Betriebssystem Android von Google, welches 2008 erschien, gelang es den Herstellern, eigene gleichartige Touchscreen-Telefone herzustellen. Ab 2010 wurde Android populärer, weil die meisten Android-Telefone deutlich günstiger waren. Daher überholte Android im ersten Quartal von 2010 das iPhone-Betriebssystem iOS in den Marktanteilen.
Nokia, Blackberry und Microsoft sahen spät, dass Touchscreen-Handys schnell den Markt dominieren würden. Die Marktanteile von Symbian-, Blackberry- und Windows-Mobile-Telefonen sanken zwischen 2010 und 2014 stark ab. Windows Phone als das von Microsoft in Kooperation mit Nokia entwickelte neue Betriebssystem für Touchscreen-Smartphones blieb wenig erfolgreich. Bis Ende 2009 hatte iOS, das Betriebssystem des iPhone, einen Marktanteil von über 30 %. Mit der raschen Verbreitung von Googles Betriebssystems Android auf letztlich über 70 % des Marktes fiel der Marktanteil von iOS auf Werte zwischen 20 und 30 %.
Apple-CEO Tim Cook zufolge ist Apple weniger an hohen Marktanteilen interessiert als an der Entwicklung eines hochwertigen Produkts und zufriedenen Benutzern.

Im vierten Quartal 2016 verkaufte Apple 45,5 Millionen iPhones weltweit, bis Juli 2016 wurden insgesamt eine Milliarde Geräte verkauft. Das iPhone ist das wichtigste Produkt für Apple, mit dem der Konzern im zweiten Quartal 2015 40,3 Milliarden US-Dollar und somit mehr als zwei Drittel des gesamten Geschäfts erwirtschaftete.
Apples Finanzjahr läuft von Oktober bis September. Dementsprechend umfasst das erste Quartal die Monate Oktober bis Dezember, also auch das Weihnachtsgeschäft. Das zweite Quartal umfasst die Monate Januar bis März, das dritte die Monate April bis Juni. Im vierten Quartal wird üblicherweise die neueste iPhone-Version vorgestellt.
| verkaufte iPhones | Q1 (Okt.–Dez.) | Q2 (Jan.–März) | Q3 (Apr.–Juni) | Q4 (Juli–Sep.) | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | 270.000 | 1.119.000 | 1.389.000 | ||
| 2008 | 2.315.000 | 1.703.000 | 717.000 | 6.890.000 | 11.625.000 |
| 2009 | 4.363.000 | 3.793.000 | 5.208.000 | 7.367.000 | 20.731.000 |
| 2010 | 8.737.000 | 8.752.000 | 8.398.000 | 14.100.000 | 39.987.000 |
| 2011 | 16.240.000 | 18.650.000 | 20.340.000 | 17.070.000 | 72.300.000 |
| 2012 | 37.044.000 | 35.064.000 | 26.028.000 | 26.910.000 | 125.046.000 |
| 2013 | 47.789.000 | 37.430.000 | 31.241.000 | 33.797.000 | 150.257.000 |
| 2014 | 51.025.000 | 43.719.000 | 35.203.000 | 39.272.000 | 169.219.000 |
| 2015 | 74.468.000 | 61.170.000 | 47.534.000 | 48.046.000 | 231.218.000 |
| 2016 | 74.779.000 | 51.193.000 | 40.399.000 | 45.513.000 | 211.844.000 |
| 2017 | 78.290.000 | 50.763.000 | 41.026.000 | 46.677.000 | 216.756.000 |
| 2018 | 77.316.000 | 52.217.000 | 41.300.000 | 46.889.000 | 217.772.000 |
| Summe | 1.468.144.000 | ||||
Häufig wird die geschlossene Natur der Plattform kritisiert. Nutzer fühlen sich durch die im Betriebssystem angelegten Einschränkungen bevormundet und stören sich an der Kontrolle der Funktionalität durch Apple. Unter anderem ist nur eine begrenzte Personalisierung der Benutzeroberfläche möglich. Durch das sogenannte Jailbreaking (dt. Gefängnisausbruch) können viele der Einschränkungen umgangen werden, wobei jedoch andere Nachteile inkauf genommen werden müssen.
Vor einer Veröffentlichung im App Store prüft Apple die Software externer Entwickler nach einer Reihe von Kriterien, welche Sicherheit und Stabilität aber auch die Inhalte betreffen. Da es nicht ohne Weiteres möglich ist, Programme zu installieren ohne den App Store zu nutzen, sehen Kritiker in der Kontrolle eine Zensur.
Andere Kommentatoren sehen die Kontrolle der angebotenen Programme („Apps“) hingegen Vorteil an:
“As more consumers have fears about security on the Internet, viruses and malware, they may be happy to opt for Apple’s gated community.”
„Da mehr Verbraucher sich Sorgen um die Sicherheit im Internet, Viren und Schadsoftware machen, werden sie sich möglicherweise gern für Apples abgeschottetes System entscheiden.“
Vielfach kritisiert wurde Apple anfangs für den fehlenden Flash Player im iOS. Nach einigem Abwägen stellte Adobe schließlich Ende 2011 die Entwicklung des Flash Players für mobile Endgeräte ein. Ab August 2012 war kein Download mehr möglich.
Unter iOS 6 wurde ein eigener Kartendienst eingeführt, dessen Kartenmaterial zunächst gravierende Fehler aufwies. Apples CEO Tim Cook entschuldigte sich und versicherte Besserung.

Häufig wurde beim Kauf des iPhone bei einem Netzbetreiber wie der Telekom, das Gerät mit einem SIM-Lock versehen, so dass es nicht mit der SIM-Karte eines anderen Anbieters benutzt werden konnte. In der Regel entsperrt der Netzbetreiber das Gerät innerhalb der Vertragslaufzeit gegen eine Gebühr oder nach Ablauf der Vertragslaufzeit kostenfrei. Nach einem Jailbreak ist es mit zusätzlicher Software auch möglich, ein SIM-Lock auf inoffiziellem Wege zu umgehen.
Seit Februar 2013 wird das iPhone von allen deutschen Netzanbietern ohne SIM-Lock angeboten. Zur erstmaligen Aktivierung des iPhone muss jedoch eine SIM-Karte eingelegt werden. Auch in vielen anderen Ländern kann das iPhone unmittelbar von Apple oder von Netzbetreibern ohne SIM-Lock gekauft werden.
Am 20. April 2011 wurde publiziert, dass iPhone und iPad kontinuierlich Positionsdaten in einer Datei auf dem Gerät speichern, die von Funkmasten und WLAN-Stationen bezogen werden, wodurch der Aufenthaltsort des Nutzers kontinuierlich nachvollziehbar wird.
In einer Presseerklärung am 27. April 2011 teilte Apple mit, dass ein Softwarefehler für die Aufzeichnung der Daten über längere Zeiträume verantwortlich gewesen sei. Am 4. Mai 2011 veröffentlichte Apple die Aktualisierung iOS 4.3.3, womit nur noch die letzten Tage der Geodaten gespeichert blieben. Auch wurden die Daten nun nicht mehr durch die iTunes-Software auf den Rechner übertragen und beim Deaktivieren des Lokalisierungs-Dienstes gelöscht.
Nach dem Terroranschlag in San Bernardino wandte sich das FBI an Apple mit der Bitte, die Daten auf den iPhones der Attentäter zu entschlüsseln. Apple wurde anschließend auch gerichtlich angewiesen, ein iPhone 5c zu entschlüsseln. Apple weigerte sich und löste eine Debatte um die Anwendung der Verschlüsselung aus. Dem FBI gelang es schließlich selbst, an die Daten auf dem Handy zu gelangen. Nach Presseinformationen wurden dafür in Hackerkreisen Informationen über eine Schwachstelle bezogen, die es ermöglichten, den Passwortschutz des Mobiltelefons zu umgehen.
Das iPhone ist seit der Markteinführung mit verschiedenen Speichergrößen erhältlich. Je nach Modell können derzeit Speicher mit 128, 256, 512 GB, 1 TB oder 2TB gewählt werden.
Der dem Nutzer tatsächlich zur Verfügung stehende Speicher hängt vom verwendeten Betriebssystem ab. iOS bemisst den benötigten Speicherplatz in GiB, gibt jedoch GB als Einheit an. Auf dem ursprünglich angebotenen 16 GB Speicher standen 14,9 GiB zur Verfügung, wovon das Betriebssystem iOS 9 selber 2,1 GiB benötigte. Zusätzlich wurden 200 MiB für den Cache des Betriebssystems benötigt. Somit verblieben noch 12,6 GiB nutzbarer Speicher. Damit braucht iOS zwar nicht mehr Speicherplatz als das Betriebssystem anderer Hersteller. Doch zusammen mit weiterem vom System beanspruchten Speicherplatz verbleibt oft weniger als ein Drittel des Speichers zur freien Verfügung, wenn beim Kauf die kleinste von Apple angebotene Speichergröße gewählt wurde.
Acht Monate nach der Vorstellung des iPhone wurde im September 2007 der Verkauf von Geräten mit 4 GB Speicherplatz eingestellt. Nachdem die kleinste Speichergröße später vorübergehend 16 GB betrug, wurde das iPhone 5c im März 2014 wieder mit 8-GB Speicher angeboten.
Zur Einführung des iPhone 7 wurde die 16 GB Basisspeichergröße auf 32 GB erhöht. Das iPhone 8 hat mindestens 64 GB Speicherplatz.
2015 kam mit Tangerine L.A. der erste Kinofilm im Breitbildformat heraus, der ausschließlich mit iPhones aufgenommen wurde.
Eine wirtschaftswissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2026 enthält die Aussage, dass eine statistisch signifikante, starke Korrelation zwischen einem Rückgang an Geburten und der Verbreitung des iPhones besteht. In den Jahren 2007 bis 2011, als Apple in etwa ein Monopol im US-amerikanischen Smartphone-Markt hatte, sollen das Vorhandensein von Smartphones je nach Berechnungsmethode etwa ein Drittel bis die Hälfte des beobachteten Geburtenrückgangs erklären können. Grund sei, so die Studienautoren Caitlin K. Myers und Ezekiel Hooper, dass bei einer intensiven Smartphonenutzung der Pornografie-Konsum stark erhöht, der Zugang zu Informationen über Empfängnisverhütung erleichtert und die direkten Interaktionen mit anderen Menschen reduziert seien (Smartphonenutzer blieben eher für sich).
Apple hat zugegeben, dass die Leistung älterer Modelle dynamisch gedrosselt werden kann, um das unerwartete Ausschalten des Geräts bei hoher Leistung zu verhindern. Die Drosselung setze immer dann ein, wenn der fest eingebaute Lithium-Ionen-Akku aufgrund benutzungsbedingter Alterung nicht mehr in der Lage ist, Spitzenlasten bei der Stromversorgung zu liefern. Jedoch hat Apple angekündigt, iPhone-Nutzern die umstrittene Drosselung der Leistung ihrer Geräte bei abgenutzten Batterien abschalten zu lassen, jedoch mit dem Risiko unerwarteter Abschaltungen.
Apple erschwert Reparaturen durch den Nutzer und andere; auch Bauteile von Fremdherstellern können ausgesperrt werden.
Zu den Maßnahmen gehören unkonventionelle Formen von Schraubenköpfen, übermäßige Verwendung von Klebstoff im Gehäuse und die Verknüpfung der Home-Taste und des Akkus mit der einmaligen Seriennummer des Gerätes, bei dessen Unstimmigkeit einige Funktionen deaktiviert oder der Betrieb des Gerätes gänzlich verweigert werden könnte. Mit der EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur wird Apple seit 31. Juli 2026 zu einem nachhaltigeren Produktdesign gezwungen und muss Ersatzteile zu einem fairen Preis anbieten.
Die Arbeitsbedingungen bei der Fertigung der iPhones beim Unternehmen Foxconn in China wurden kritisiert. So kam es dort zu mehreren Selbstmorden.
Auch in Indien kam es zu Protesten. Ende 2020 kam es zu Ausschreitungen bei Wistron in Kolar, im Teilstaat Karnataka – die Arbeiter protestierten gegen die Arbeitsbedingungen, Schichten von 12 Stunden statt der vereinbarten 8, zunehmenden Zeitdruck und weil sie keinen oder zu wenig Lohn erhalten hätten.
Einige iPhone-Modelle werden für ihre vergleichsweise hohen SAR-Werte kritisiert. Diese liegen zwar noch unter dem europäischen Grenzwert von 2 W/kg, jedoch weisen manche iPhone-Modelle, dem Bundesamt für Strahlenschutz zufolge, mittelhohe bis hohe SAR-Werte auf.
Am 12. September 2023 erklärte die französische Strahlenaufsicht ANFR, das Modell iPhone 12 sende elektromagnetische Wellen aus, die über dem für den menschlichen Körper erlaubten Grenzwert liegen. ANFR habe den Technologiekonzern Apple angewiesen, das iPhone 12 ab sofort aus dem Verkauf zu nehmen und bereits im Umlauf befindliche Modelle zu überarbeiten, um sie „in Übereinstimmung mit der Norm“ zu bringen. Am 25. Oktober 2023 wurde iOS 17.1 veröffentlicht. Für Nutzer in Frankreich enthielt es ein Update für iPhone 12, das die Sendeleistung verringert, wenn sich das Gerät nicht am Körper getragen wird und auf einer festen Oberfläche liegt. Mit iOS 26 wurde dieses Softwareupdate für alle EU-Länder und -Regionen bereitgestellt.
Apple erhält die wesentlichen Telefoniedaten jedes Anrufs, wenn der Nutzer, wie zumeist üblich, die iCloud nutzt.
Zugleich wurde eine seriöse Verschlüsselung der iCloud-Daten offenbar nach einem Gespräch mit dem FBI verworfen. Britischen Kunden erlaubt Apple seit Februar 2025 nicht mehr, die erweiterte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in iCloud zu aktivieren. Apple reagierte damit auf Forderungen Großbritanniens für eine Hintertür mit entsprechende Zugriffsmöglichkeiten. Optional können iCloud-Nutzer den „erweiterten Datenschutz“ aktivieren, der die Verschlüsselung an den nur dem Nutzer bekannten Gerätecode knüpft, so dass Apple die Daten nicht länger entschlüsseln kann.
Apple hatte im April 2021 die Funktion „App Tracking Transparency Framework“ (ATTF) eingeführt, um den App-Anbietern das Tracking zu erschweren, indem keine „Identifiers for Advertisers“ (IDFA) für Werbungsaktivitäten mehr versendet werden dürfen, wenn der Nutzer dies ablehnt. Dies verbessert zwar den Datenschutz für die Nutzer der Geräte, allerdings haben Verbraucherschützer kritisiert, dass in vielen Fällen die betroffenen Apps die Funktion gar nicht unterstützen, die gesammelten Daten dennoch verwenden dürfen, wenn diese nicht für die Anzeige gezielter Werbung eingesetzt werden, oder wenn die gesammelten Daten nicht an Dritte weitergegeben werden. Ferner ist das Fingerprinting damit nicht unterbunden, und App-Betreiber können andere Bezeichner (IDs) verwenden, um die Aktivität der Nutzer zu verfolgen. Das Bundeskartellamt kritisierte im Februar 2025, dass Apple bei den eigenen Apps viel einwilligungsfreundlicher agiert und weiterhin Daten in seinem Ökosystem sammelt. Im August 2026 erklärte sich Apple bereit, „Text und Gestaltung der Abfrage“ umgestalten und in fast allen EU-Staaten auszurollen.
Wer Zugriff auf das iPhone hat und die PIN des iPhones kennt – etwa, indem bei einem Raub der Besitzer genötigt wird, die PIN anzugeben – kann das zentrale Apple-Account-Passwort ändern und so Zugriff auf alle Daten einschließlich Bankkonten erhalten. Das Wall Street Journal berichtete im Februar 2023 von Fällen in Asien, Amerika und Europa. Apple bot darauf eine Einstellung für zusätzlichen Diebstahlschutz an. Dieser sogenannte „Schutz für gestohlene Geräte“ verlangt bei sicherheitsrelevanten Änderungen, wie dem Ändern des Apple-Account-Passworts oder dem Deaktivieren von „Wo ist?“, eine Face ID- oder Touch ID-Verifizierung sowie eine einstündige Wartezeit, bevor die Änderung wirksam wird. So soll verhindert werden, dass Diebe nach einem Raub sofort Zugriff auf sensible Daten und Konten erhalten.