Jens-Peter Proll
Leben und Wirken
Jens-Peter Proll war 1953 Co-Regisseur der Inszenierung Die Gewehre der Frau Carrar von Bertolt Brecht, die mit dem Ensemble des Theaters am Schiffbauerdamm für den neuen Deutschen Fernsehfunk als eines der ersten Theaterstücke in dessen Studio aufgenommen wurde.
Ab 1966 war er Regisseur von zahlreichen Fernsehfilmen, 1979 und 1980 auch von einigen für Kinder. Am bekanntesten wurde die Reihe Kiezgeschichten (1987).
Filmografie
- Regie
Jens-Peter Proll führte die Regie in etwa 30 Fernsehfilmen für den Deutschen Fernsehfunk (bzw. das Fernsehen der DDR).
- 1963 Das Künstlerporträt. Herbert Köfer (und eine weitere Folge)
- 1964 Frühere Verhältnisse
- 1965 Unser Sonnenschein
- 1966 Ein Besuch bei Arnold Zweig (Reportage)
- 1966 Stützen der Gesellschaft
- 1967 Die Räuber
- 1968 Der Bürge (Der Mensch neben dir)
- 1969–1975 Erlesenes (5 Folgen)
- 1972 Der Mann seiner Frau
- 1973 Don Juan
- 1976 Max Dortu oder Nur die Toten kehren nicht zurück
- 1977 Der getreue Roboter
- 1977 Ehe man Ehefrau bleibt
- 1978 Liebe, Schminke und Intrigen (Schauspielereien)
- 1978 Ein Hahn im Korb
- 1979 Professor Tarantoga und sein seltsamer Gast
- 1980 Regine oder Die Falle
- 1980 Spreelore oder Das heiße Blut
- 1980 Anna und das Familiengespenst
- 1980 Draußen im Heidedorf
- 1981 Hausfrieden
- 1982 Krach im Hochhaus. (Hoffnungslose Fälle)
- 1982 Kreuz As bedeutet Tod
- 1982 Der Notnagel
- 1982 Wenn ich dich nicht hätte
- 1983 Bruno H. Bürgel. Berliner Firmament
- 1984 Zeitzünder
- 1984 Mit vierzig hat man noch Träume
- 1987 Kiezgeschichten (7 Folgen)
- Regieassistenz
- Drehbuch
- 1969 Sankt Urban (4 Folgen)
- 1979 Professor Tarantoga und sein seltsamer Gast
- 1984 Zeitzünder
- 1984 Mit vierzig hat man noch Träume
- 1987 Kiezgeschichten (7 Folgen)
Literatur
- Achim Klünder: Lexikon der Fernsehspiele 1978–1987. 3 Bände. München 1991, mit allen Filmen aus diesee Zeit.