Jens Aden (* 2. November 1962 in Aurich/Ostfriesland) ist ein deutscher Lehrer, Dozent und Publizist.
Adens Vater ist der Verwaltungsbeamte Theodor Aden (1930–2021, Bundesverdienstkreuz 1993), sein Urgroßvater mütterlicherseits der Breslauer Jugendstil-Baumeister und Architekt Max Kiehnel.
Jens Aden studierte nach dem Abitur Germanistik, Anglistik, Pädagogik und Psychologie an der Georg-August-Universität Göttingen und der Universität Hamburg. Nach Lehrtätigkeiten im niedersächsischen Schuldienst, am Sir John Deane’s College in Northwich / Cheshire (Großbritannien) und der Rhodes-Universität in Grahamstown (Südafrika) arbeitet er seit 2014 als Fachreferent im Niedersächsischen Kultusministerium. Schwerpunkte seiner Arbeit waren u. a. die Weiterentwicklung des Faches Islamische Religion in Niedersachsen, die Einführung des Faches Christliche Religion (nach evangelischen und katholischen Grundsätzen) zum Schuljahr 2026/2027, die Ausweitung des Faches Werte und Normen auf die Primarstufe (ebenfalls 2026) und die Förderung von Religionssensibilität von Schulen als Baustein für die Partizipation und Integration Schülerinnen und Schüler alevitischer, ezidischer, jüdischer, muslimischer, orthodoxer u. a. Religionszugehörigkeit. 2025 vertrat er das Kultusministerium in den Vorbereitungsgremien des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hannover.
Nach zunächst vorwiegend literatur- und kulturwissenschaftlicher Monographien, Aufsätze und Rezensionen, u. a. als Mitarbeiter am Kindler Literaturlexikon, beschäftigt sich Aden zunehmend mit religionspolitischen und religionssoziologischen Themen. Daneben schreibt er Prosatexte und Lyrik. Als Musiker veröffentlichte Aden u. a. Kindermusicals und Vertonungen deutscher Gedichte.
| Personendaten | |
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| NAME | Aden, Jens |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lehrer, Dozent und Publizist |
| GEBURTSDATUM | 2. November 1962 |
| GEBURTSORT | Aurich, Ostfriesland |