Jeonbuk-do

Jeonbuk-do
Hangeul: 전북특별자치도
Hanja: 全北特別自治道
Revidierte Romanisierung: Jeonbuk-teukbyeol-jachido
McCune-Reischauer: Chŏnbuk-t'ŭkpyŏl-jach'ido
Basisdaten
Fläche: 8.067 km²
Einwohner: 1.752.029 (Stand: 2025)
Bevölkerungsdichte: 217 Einwohner je km²
Gliederung: 6 Städte (Si)
8 Landkreise
Sitz der Verwaltung: Jeonju
Karte: Jeonbuk-do in SüdkoreaJapanNordkoreaLiancourt-Felsen, von Südkorea, Nordkorea und Japan beanspruchtGyeongsangbuk-doGyeongsangbuk-doSeoulDaejeonBusanUlsanDaeguIncheonSejongJeju-doGangwon-doGyeonggi-doChungcheongnam-doChungcheongbuk-doJeonnam-GwangjuJeonbuk-doGyeongsangnam-do
Karte: Jeonbuk-do in Südkorea
Koordinaten: 35° 48′ N, 127° 6′ O

Jeonbuk-do ist eine Provinz im Südwesten von Südkorea. Im Norden grenzt sie an Chungcheongnam-do, im Osten an Gyeongsangnam-do und Gyeongsangbuk-do. Im Süden ist die Provinz begrenzt durch Jeonnam-Gwangju, im Westen durch das Gelbe Meer. Vor dem 18. Januar 2024 hieß sie Jeollabuk-do (Nord-Jeolla) und wurde dann in Jeonbuk-do umbenannt und zur dritten Besonderen autonomen Provinz Südkoreas erhoben.

Geographie

Das Noryong-Gebirge teilt die Provinz. Die östliche Hälfte ist ein Hochplateau, die westliche eine Ebene. Vier Flüsse fließen durch die Ebenen im Westen: Somjin, Mankyong, Tongjin und Kum.

Auf dem Gebiet von Jeonbuk-do befinden sich vier Nationalparks. Im Südosten der Jirisan-Nationalpark, der sich auch über Jeonnam-Gwangju sowie die Provinz Gyeongsangnam-do erstreckt, südlich gelegen der Naejangsan-Nationalpark, der bis nach Jeonnam-Gwangju hineinreicht, im Nordwesten der Byeonsanbando-Nationalpark und im Nordosten der Deogyusan-Nationalpark, der sich bis in die Provinz Gyeongsangnam-do zieht.

Wirtschaft

Die Küstenebene ist eine der größten Kornkammern von Südkorea. Außer Reis werden auch Baumwolle, Gerste, Hanf und Maulbeeren für die Papierproduktion angebaut. Viehzucht ist auch von Bedeutung und wird hauptsächlich auf dem Hochplateau im Osten betrieben.

1960 wurde die Honam-Autobahn erbaut, die die Hauptstadt Jeonju mit Daejeon und Seoul im Norden und Gwangju im Süden verbindet. Außerdem entstand ein Anschluss für Iksan (früher Iri) und die Hafenstadt Gunsan.

In der Küstenregion entstand eine Industrie- und Freihandelszone (Gun-Jang) mit Ansiedlungen großer Konzerne wie Daewoo und Hyundai. Im früher nur wenig entwickelten Jeonbuk-do ist das Wirtschaftswachstum eines der höchsten in Südkorea. Es bestehen Partnerschaften mit den Bundesstaaten Washington und New Jersey in den USA, den Präfekturen Kagoshima und Ishikawa in Japan sowie der Provinz Jiangsu in China.

Verwaltungsgliederung

Jeonbuk-do ist in 6 Städte und 8 Landkreise gegliedert.

Städte

Landkreise

Commons: Jeonbuk-do – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ JEOLLABUK-DO, Provinz in Südkorea, citypopulation.de, abgerufen am 16. August 2026.
  2. ↑ Son Ji-hyoung: With increased autonomy, Jeonbuk State seeks growth, koreaherald.com, 18. Januar 2024, abgerufen am 7. Juli 2026.