| Großstadt Ulsan | |
|---|---|
| Hangeul: | 울산광역시 |
| Hanja: | 蔚山廣域市 |
| Revidierte Romanisierung: | Ulsan Gwangyeoksi |
| McCune-Reischauer: | Ulsan Kwangyŏksi |
| Basisdaten | |
| Fläche: | 1.060 km² |
| Einwohner: | 1.103.509 (Stand: 1. November 2025) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.041 Einwohner je km² |
| Gliederung: | 4 Stadtteile (Gu)1 Landkreis (Gun) |
| Postleitzahl: | 680-010 (Nam-gu) – 689-934 (Ulju-gun) |
| Sitz der Verwaltung: | Ulsan |

Ulsan ist eine Stadt im Südosten von Südkorea. Die Stadt liegt am Japanischen Meer, etwa 70 Kilometer nordöstlich von Busan. In der eigentlichen Stadt leben 938.005 Menschen, in der ganzen Stadtprovinz, zu der auch ein Landkreis gehört, waren es 1.168.469 im Jahr 2019. Ulsan ist politisch unabhängig von der Provinz Gyeongsangnam-do, in der es liegt. In der Stadt ist die Universität Ulsan ansässig.
Das Stadtgebiet ist in vier Stadtteile (Gu) und einen Landkreis (Gun) unterteilt. Diese sind:
Die Stadt ist das Herz der gleichnamigen Industriezone, in der auch der international tätige Konzern Hyundai beheimatet ist. Bis 1962 war Ulsan vor allem ein Seehafen und ein Marktplatz für Fischereiprodukte.
1962 wurde Ulsan im Rahmen von Südkoreas erstem Fünfjahresplan ein offener Hafen. Im gleichen Jahr wurde auch der Hafen von Pangojin Teil der Stadt. Zudem wurden große Industrien aufgebaut, besonders Ölraffinerien, Düngerfabriken, Automobilherstellung und Schwerindustrie. Bei Hyundai Heavy Industries werden heute (2012) die größten Containerschiffe der Welt gebaut.
Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters ist Ulsan die Stadt in Südkorea mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen.
Während des Russisch-Japanischen Kriegs (1904–1905) fand am 14. August 1904, vier Tage nach der russischen Niederlage in der Seeschlacht im Gelben Meer, das Seegefecht bei Ulsan, auch als „Seeschlacht im Japanischen Meer“ bekannt, zwischen zwei Panzerkreuzergeschwadern statt, das ebenfalls mit einem japanischen Sieg endete.