| Joching (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Joching | ||
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| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Weißenkirchen in der Wachau | |
| Koordinaten | 48° 23′ 9″ N, 15° 27′ 31″ O | |
| Höhe | 205 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 153 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 3,32 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04250 | |
| Katastralgemeindenummer | 12185 | |
„Joching“ von Jakob Koganowsky, Öl auf Leinwand, 1926 | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Joching ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weißenkirchen in der Wachau im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 153 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1971 war der Ort eine eigenständige Gemeinde.
Das Dorf liegt in einer Aufweitung der Wachau zwischen Wösendorf in der Wachau und Weißenkirchen in der Wachau. Donauseitig führt die Donau Straße am Ort vorüber und bergseitig die Donauuferbahn, die hier mit der Haltestelle Wösendorf-Joching über eine Station verfügt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 77 Adressen.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 37 Häusern genannt, das nach Weißenkirchen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Das Magistrat Weißenkirchen besaß die Ortsobrigkeit, die Dürnstein Weinzierl übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Joching ein Binder, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig. Weiters war hier das Hotel Wachau des Weinguts Jamek verzeichnet sowie eine Ziegelei. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1972 die damaligen Ortsgemeinden Joching, Weißenkirchen in der Wachau und Wösendorf in der Wachau.