Johannes Launhardt

Johannes Launhardt (* 8. September 1929 in Birnbaum; † 31. Juli 2019) war ein deutscher Theologe. Er war von 2006 bis 2009 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien.

Werdegang

Als Kind wurde er mit seiner Familie aus Birnbaum vertrieben, den Schulabschluss an der Oberschule machte er in Lübeck 1948. Er studierte evangelische Theologie in Bethel, Hermannsburg, Birmingham und Hamburg.

Er arbeitete 27 Jahre in Addis Abeba unter anderem als Pastor der deutschsprachigen Kirchengemeinde in Addis Abeba, darüber hinaus auch als Bibelschullehrer und Schulleiter in diversen Einrichtungen in Äthiopien und als theologischer Lehrer und Finanzverwalter der Äthiopisch-Evangelischen Mekane-Yesus-Kirche. Er war schon im Ruhestand und wurde dann ehrenamtlicher Pastor in Baschkirien, dann Propst der ELKRAS von Moskau und Zentralrussland. Am 14. November 2006 wurde er zum Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien gewählt. Sein Nachfolger als Bischof in Georgien wurde für wenige Monate Heinrich Scheffer, dann Hans-Joachim Kiderlen.

Launhardt heiratete 1956 Christa Tuttas, der Ehe entstammen drei Töchter.

Auszeichnungen

Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Der neue Bischof von Georgien, Pfr. Dr. Launhardt, stellt sich vor. In: Evangelisch-Lutherische Kirche in Georgien (Hrsg.): Brücken bauen, Kirche und Diakonie in Georgien. Nr. 6, Februar 2007 (archive.org [PDF]).
  2. ↑ Heimatkreis Meseritz e.V. Abgerufen am 9. Juni 2018.
Personendaten
NAME Launhardt, Johannes
KURZBESCHREIBUNG deutscher Theologe, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien
GEBURTSDATUM 8. September 1929
GEBURTSORT Birnbaum
STERBEDATUM 31. Juli 2019