Johannes Poppitz (* 18. Dezember 1911 in Plauen; † 1943 in Leipzig) war ein deutscher Staatsrechtler.
Poppitz studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Rechtswissenschaft. 1931 wurde er im Corps Guestphalia Jena recipiert. 1938 wurde er an der Universität Leipzig zum Dr. iur. promoviert. Im Heer nahm er am Westfeldzug teil. 1941 habilitierte er sich bei Hans Gerber. Nachdem er in Polen gewesen war, kam er im schweren Winter 1941/42 an die Ostfront. Dort zerbrach seine Gesundheit. Nach neunmonatigem Lazarettaufenthalt konnte er zur wissenschaftlichen Arbeit zurückkehren. Als Universitätsdozent erlebte er noch die Aufforderung, an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein Ordinariat zu verwalten. Bevor er ihr nachkommen konnte, erlag er mit 32 Jahren in kürzester Zeit der kriegsbedingten Krankheit. Ein Schriftenverzeichnis ist 1999 erstellt worden.
Poppitz wurde im Schmiedtschen Erbbegräbnis in der II. Abteilung des Neuen Johannisfriedhofs beerdigt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Poppitz, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Staatsrechtler |
| GEBURTSDATUM | 18. Dezember 1911 |
| GEBURTSORT | Plauen |
| STERBEDATUM | 1943 |
| STERBEORT | Leipzig |