Johannes Weck

Karl Julius Johannes Weck (* 3. August 1905 in Lunzenau; † 14. Januar 1965 in Reinbek) war ein deutscher Forstwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Johannes Weck studierte Forstwissenschaft an der Universität Leipzig und promovierte dort 1929. Anschließend war er an der Forstlichen Hochschule Eberswalde tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg lehrte er seit 1948 an der Universität Hamburg, zunächst als Dozent für Forstliche Produktionslehre (insbesondere Waldbau), bis 1956 als außerplanmäßiger Professor und schließlich bis zu seinem frühen Tod 1965 als ordentlicher Professor für Weltforstwirtschaft, Forstwirtschaftsgeographie und Tropische Walderschließung. Hierzu gehörte die geschäftsführende Leitung der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (bzw. ihrer Vorgängereinrichtungen) in Reinbek. In seinen Veröffentlichungen vor allem zur Forstwirtschaftslehre beschäftigte sich Johannes Weck mit der Situation in den Entwicklungsländern und mit diesbezüglicher Entwicklungshilfe. Besonders hervorzuheben ist das von ihm herausgegebene "Wörterbuch der Forstwirtschaft".

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ E. Assmann: Professor Dr. Johannes Weck [Nachruf]. In: Forstwissenschaftliches Centralblatt, Bd. 84 (1965), S. 193f.
  2. ↑ Johannes Weck. In: Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog (abgerufen am 23. Dezember 2025).
  3. ↑ Weck, Johannes. In: GEPRIS historisch 1920-1945 (abgerufen am 23. Dezember 2025).
Personendaten
NAME Weck, Johannes
ALTERNATIVNAMEN Weck, Karl Julius Johannes (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Forstwissenschaftler und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 3. August 1905
GEBURTSORT Lunzenau
STERBEDATUM 14. Januar 1965
STERBEORT Reinbek