John Gimbel

John Gimbel (* 25. Januar 1922; † 16. Juli 1992 in Arcata, California) war ein US-amerikanischer Historiker und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

John Gimbel studierte Geschichte und Germanistik am Luther College in Decorah (Iowa) und erwarb hier 1949 den Bachelorgrad. Es folgte 1951 der Magistergrad an der University of Iowa. Ab 1954 hielt er sich als Stipendiat des Fulbright-Programms an der Universität Marburg/L. auf und promovierte 1956 zum Ph.D. an der University of Oregon. Im Laufe seiner akademischen Karriere unterrichtete er am o. g. Luther College, der University of Oregon, der University of Maryland, der University of Alberta und University of Saskatchewan, der Indiana University und der Universität Düsseldorf. Zuletzt lehrte er als Professor an der Humboldt State University in Kalifornien.

Gimbel beschäftigte sich vor allem mit der Geschichte und Entwicklung der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland nach 1945, der Entstehung des Marshall Plans und der Nachkriegssituation in Marburg/Lahn. Zwei seiner Bücher wurden ins Deutsche übersetzt, etliche seiner Fachaufsätze erschienen in deutscher Sprache.

Von seiner Heimatuniversität (Luther College) erhielt Gimbel die Ehrendoktorwürde.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Monographien

Aufsätze

Einzelnachweise

  1. ↑ John Gimbel: In Memoriam. In: Pacific Historical Reviev, Bd. 61 (1992), H. 4, S. 588 (mit biografischen Daten, abgerufen am 2. März 2025); John Gimbel. In: American Historical Association / Obituaries, November 1992 (abgerufen am 2. März 2025).
Personendaten
NAME Gimbel, John
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Historiker und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 25. Januar 1922
STERBEDATUM 16. Juli 1992
STERBEORT Arcata, California