Josef Froewis

Josef Froewis, 1924

Josef Froewis (* 20. März 1904 in Bregenz; † 23. Dezember 1971 in Wien) war ein österreichischer Gynäkologe.

Leben

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bregenz studierte Froewis zunächst an der Universität Innsbruck Medizin. Er wurde 1924 im Corps Gothia Innsbruck aktiv und zeichnete sich als Consenior und Senior aus. Als Inaktiver wechselte er an die Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 1932 in Innsbruck zum Dr. med. promoviert, erhielt er seine allgemeinmedizinische Ausbildung unter anderem bei dem Pathologen Rudolf Maresch und dem Internisten Hans Eppinger junior. Er begann die gynäkologische Facharztausbildung bei Wilhelm Weibel an der II. Universitätsfrauenklinik in Wien. Nach zwei Jahren ging er an die Landesfrauenklinik Salzburg. Danach war er Assistent von Tassilo Antoine (1895–1980) und Paul Werner in der Frauenabteilung des Krankenhauses Lainz. Nachdem er Antoine an die Frauenklinik Innsbruck gefolgt war, kehrte er 1943 nach Wien zurück, wo er sich 1952 als Erster Assistent habilitierte. Er wurde 1957 zum außerordentlichen Professor ernannt und leitete 1962–1970 die Frauenabteilung des Krankenhauses Lainz. Der deutsche Botschafter Walter Fröwis war sein Neffe.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Sterbedatum nach SC-Meldungen 1/1972 (März/April-Heft der DCZ 1972)
  2. ↑ Kösener Corpslisten 1996, 44/179
  3. ↑ Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 342.
Personendaten
NAME Froewis, Josef
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Gynäkologe und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 20. März 1904
GEBURTSORT Bregenz
STERBEDATUM 23. Dezember 1971
STERBEORT Wien