
Josua Opitz (auch: Opitius oder Iosua Opicius) (* 1542 in Neukirchen/Pleiße in der Markgrafschaft Meißen; † 11. Novemberjul. / 21. November 1585greg. in Büdingen) war ein deutscher lutherischer (flacianischer) Theologe und Pädagoge, der in Deutschland und Österreich wirkte.
Josua Opitz wurde in Neukirchen bei Zwickau in der Markgrafschaft Meißen geboren. Er muss auffallend groß gewesen sein: David Chytraeus (1530–1600) nennt in einem Brief von 1580 Wolf Christoph von Mamming († 1592) zu Nußdorf ob der Traisen „eine schlank gewachsene Person, fast über Opitz hinausreichend“.
Josua Opitz aus Neukirchen immatrikulierte sich im Sommersemester 1560 an der Universität Leipzig. 1562 war Josua Opitz Pfarrer in Burkhardtsdorf bei Chemnitz. Am 5. März 1566 erwarb er an der Universität Wittenberg den akademischen Grad eines Magisters. 1566 wurde Opitz als Flacianer aus dem Kurfürstentum Sachsen ausgewiesen. 1566 bis 1570 war er Diakonus in Gera und unterschrieb dort 1567 die gnesiolutherische, flacianisch ausgerichtete sog. „Reußisch-schönburgische Konfession“.

1570 wurde er Diakonus und kurz darauf als Nachfolger des ebenfalls flacianisch gesinnten Nicolaus Gallus (um 1516–1570) Superintendent in der Freien Reichsstadt Regensburg. Zu der für den Elementarunterricht bestimmten Schrift „Das Buechlein Jesu Syrachs in Gesangweiß verfast“ der Regensburger Schulmeisterin Magdalena Heymair (um 1535–nach 1586) verfasste Opitz ein Vorwort. Der Rektor des Gymnasiums poeticum Mag. Hieronymus Haubold (um 1535–1579) widmete 1572 Josua Opitz, dem Ratsherrn und Stadtkämmerer Haubold Flettacher († um 1588), dem Rechtskonsulenten Michael Pühlmeier (Pühelmair) (1531–1590) und dem kaiserlichen Notar und Stadt-Syndikus Johann Linda (Tilianus) (1514–1583) eine lateinische Grammatik. 1570 bot er dem von Ausweisung bedrohten flacianischen Greizer Superintendenten Georg Autumnus († 1598) eine Berufung in die Steiermark an.
Nachdem Martin Chemnitz (1522–1586) im November 1573 im Auftrag von Herzog Julius von Braunschweig (1528–1589), den der Regensburger Rat darum gebeten hatte, ein Gutachten über die Erbsündenlehre der dortigen Theologen verfasst hatte, wurde Opitz am 6. Februar 1574 zusammen mit Hieronymus Haubold und den beiden Pfarrern Mag. Hieronymus Peristerius († 1587?) und Wolfgang Viereckel vom Magistrat als Flacianer entlassen. Mit Peristerius überwarf sich Opitz später, als dieser 1578 seine Auffassung widerrief.
Im Nachgang der Angelegenheit entspann sich 1574 eine bis 1582 anhaltende literarische Auseinandersetzung zwischen dem Rat der Stadt Regensburg bzw. dem Stadtschreiber Magister Johann Eppinger († um 1596), der eine Rechtfertigungsschrift veröffentlichte, Opitz und dem Regensburger Pfarrer Wolfgang Waldner († 1583/1591), der Opitz' Verteidigungsschrift zu widerlegen versuchte.
Am 13. April 1574 erhielt Opitz das Berufungsschreiben zum Prediger des Herren- und des Ritterstandes im niederösterreichischen Landhaus in Wien. Seine Predigten hatten großen Zulauf; angeblich kamen manchmal über 8.000 Menschen zu ihm ins Landhaus. Kaiser Maximilian II. riet jedoch den Ständen, anstelle des „friedhässigen und hadrigen“ Opitz einen anderen Prediger zu wählen. 1575 fand zur Beilegung des Streits in Horn ein ergebnisloses Kolloquium statt mit den Flacianern Opitz, Lorenz Becher (* 1546; † nach 1584) und Johann Friedrich Coelestin († 1578) aus Stein auf der einen, Mag. Jakob Heilbrunner (1548–1618) auf der anderen Seite; 1577 übernahm Coelestin eine Pfarrstelle in Wien. Kollege von Opitz in Wien war zunächst Becher, der jedoch 1576 als Pfarrer nach Horn wechselte. Durch Vermittlung von Opitz kam 1576 Rupert Artzhofer (1544; † nach 1581) als Pfarrer zu Freiherr Sigmund von Landau (1543–1607) nach Dürnkrut und Ebenthal.
Nachdem Opitz 1575 im Nachgang und Zusammenhang der Regensburger Auseinandersetzungen in Mansfeld sein Bekantnis Von der Erbsünde hatte drucken lassen, wurden 1576 die Universitäten Rostock und Frankfurt an der Oder um eine Begutachtung seiner Schriften gebeten; Chytraeus nahm die aus Wien übersandten Unterlagen in Wolfenbüttel entgegen. Er forderte Opitz, Coelestin und Mag. Christoph Reuter († 1581) in einem Schreiben vom 24. Juni 1576 zur Wahrung des Kirchenfriedens auf. Erbtruchsess Michael Ludwig von Puchheim (1512–1580), Hofkriegsrats-Präsident Wilhelm von Hofkirchen, Mento Gogreve und Ambrosius Ziegler († 1578) veranlassten Polycarp Leyser d. Ä. dazu, sich in einem Brief an Jakob Andreae über das Wirken von Opitz zu beschweren, dem vorgeworfen wurde, ein Flacianer zu sein.
Josua Opitz wurde in den sogenannten Passauer Gravamina der katholischen Stände vom 1576 stark angegriffen. Die Lage für die österreichischen Protestanten verschlechterte sich entscheidend, als Kaiser Maximilian II. (1527–1576, reg. 1564) am 12. Oktober 1576 in Regensburg starb. 1577 erregte eine Auseinandersetzung zwischen Opitz und dem Jesuitenpater Georg Scherer (1540–1605) wegen einer Predigt von Opitz über den ehelosen Stand und die Auswirkungen des Zölibats Aufsehen. Mit dem Franziskanerpater und Hofprediger in Innsbruck, dem späteren Weihbischof von Brixen Johannes Nas (1534–1590) führte er 1577/78 eine literarische Auseinandersetzung über das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“.
1577 führte Opitz in Wien mehrere Ordinationen durch, etwa bei Balthasar Grave (* 1551; † nach 1580), Johann Weiß († nach 1580) oder Hieronymus Schütz (Sagittarius) († nach 1580). Opitz hielt auch Leichenpredigten im Alten Rathaus, so für den verstorbenen Rats- und Stadtschreiber Franz Igelshofer (um 1505–1577), wogegen sich Erzherzog Ernst von Österreich (1553–1595) – der den noch abwesenden neuen Kaiser 1576/77 vertrat – im Januar 1577 scharf beim Rat der Stadt Wien verwahrte. Kaiser Rudolf II. (1552–1612, reg. ab 1576) beauftragte am 3. Mai 1577 Erzherzog Ernst in einem Brief aus Bautzen, dem Treiben der evangelischen Prädikanten in Wien ein Ende zu machen. Ernst verbot daraufhin den Bürgern Wiens am 7. Juni 1577, an den Gottesdiensten des protestantischen Adels im Landschaftshaus teilzunehmen.
Im August 1577 planten der flacianisch gesinnte Landmarschall Hans Wilhelm von Roggendorf (1531–1590), der kaiserliche Rat Gundaker XI. von Starhemberg (1535–1585) und der ständische Verordnete Wolf Christoph von Mamming ein Streitgespräch über die Erbsünde zwischen Josua Opitz und Ambrosius Ziegler von dem jedoch nicht überliefert ist, ob es zustande kam.

Am 10. Mai 1578 lud Kaiser Rudolf II., der Opitz nach einem Bericht des offensiv katholisch eingestellten Reichshofrates Dr. Georg Eder (1523–1587) schon einmal eine Stunde persönlich wegen seiner scharfen Predigten verhört hatte, die protestantischen Prediger vor und verbot ihnen das Halten von Gottesdiensten in Wien. Am folgenden Tag reichten Opitz, Mag. Johann Tettelbach d. J. (1546–nach 1586) und der Präzeptor Mag. Paul Sesser († nach 1596) bei den Landständen ihren Rücktritt ein. Kurz darauf, am 29. Mai 1578, wurde nach mehr als 15-jähriger Unterbrechung wieder eine öffentliche Fronleichnamsprozession in Anwesenheit von Rudolf II. begangen, die so massiv gestört wurde (sog. „Milchkrieg zu Wien“), dass bei der Wiederholung eine Woche später die Bevölkerung ausgeschlossen wurde. Unmittelbar nach diesem Ereignis wurde Opitz am 21. Juni 1578 zusammen mit Tettelbach, Michael Hugo († nach 1584) und Sesser aus Wien ausgewiesen. Auch der neu gewählte Rektor der Universität Wien, der Jurist Dr. Johann Baptist Schwarzenthaler († 1615), der als Lutheraner aus Gewissensgründen nicht an der Prozession teilnehmen wollte, wurde von Rudolf II. abgesetzt.
Die Vertreibung von „Opicius“ und den anderen evangelischen Predigern aus Wien am 21. Juni wurde von Hubert Languet schon in einem Brief vom 16. Juli 1578 aus Köln an Philip Sidney geschildert.
Opitz ging zunächst nach Horn in Niederösterreich, wo er und seine Frau im Winter 1578/79 bei dem Erbtruchsess in Österreich Veit Albrecht von Puchheim (um 1532–1584) Aufnahme fanden. Opitz sandte von dort ein „Sendschreiben an alle ware Christen, unnd bestendige Bekenner des heyligen Euangelij vnsers HErren Jesu Christi zu Wien in Osterreich“.
Josua Opitz könnte sich nach dem Traktat „Magdeburgius von Spangenberg, Irenaeus, Opitius zu Dondelskirchen widerlegt“ kurzzeitig auch in Donnerskirchen am Neusiedlersee aufgehalten haben, das in der damals protestantischen Herrschaft Eisenstadt-Forchtenstein lag. 1577 bis 1582 wirkte in Donnerskirchen der flacianische Pfarrer Johann Hauser († nach 1594), der 1583 nach seiner „Exulierung“ einen Auszug aus Opitz' Schrift Menschen Spiegel veröffentlichte.
1579/80 fand Opitz Unterstützung bei den Brüdern Sebastian d. J. (1532–1598), Johannes (Hans) (1534–1594) und Albrecht von Crailsheim (1536–1593) zu Morstein, Braunsbach und Erkenbrechtshausen, die in ihren fränkischen Besitzungen viele vertriebene Flacianer aufgenommen hatten. Er widmete ihnen später eine Predigt zum Michaelistag; auch Eberhard von Stetten (1527–1583) zu Kocherstetten und seinen Sohn Wolf von Stetten († 1619) erwähnt er als Unterstützer der Flacianer. In Hohenlohe hielten sich wie Opitz um diese Zeit neben anderen auch Christoph Irenäus (* um 1522; † um 1595), Johann Eschner (Fraxineus) (* um 1540; † nach 1606) und Caspar Kirch oder Paul Reinecker auf.

Eine geplante Berufung von Opitz an die lutherische Gemeinde in Antwerpen kam nicht zu Stande. 1579 oder 1580 wurde er Pfarrer in Büdingen in der Grafschaft Isenburg als Prediger von Ludwig III. von Isenburg zu Büdingen in Birstein (1529–1588), den Opitz 1581 mit seiner zweiten Ehefrau Marie von Hohenstein zu Klettenberg († 1586) traute. Als Stadtpfarrer führte er die Schulaufsicht und stellte 1580 ein „Schulgesetz“ für die Lateinschule in Büdingen zusammen, das einen Lehrplan bzw. Lektionskatalog und einen Stundenplan enthielt.
Opitz korrespondierte in dieser Zeit mit Georg Nigrinus, Pfarrer zu Echzell in der Wetterau und Superintendent von Alsfeld und Nidda, der einige polemische Schriften im Stil des Grobianismus gegen Johannes Nas und Georg Eder veröffentlichte. Er unterstützte von Büdingen aus auch Cyriakus Spangenberg (1528–1604) und Christoph Irenäus literarisch in einer inner-flacianischen Auseinandersetzung gegen Joachim Magdeburg (* 1525; † um 1587) nach der Veröffentlichung der sog. Eferdingischen Vergleichung. 1584 veröffentlichte Opitz ein Trauergedicht auf den jung verstorbenen Gilbert Ehemann (* um 1567; † 1584). Dessen Vater, dem isenburg-ronneburgischen Rat und Sekretär Martin Ehemann († nach 1586) hatte Opitz 1582 den Druck einer Predigt über sein Verständnis des Abendmahls gewidmet.
Josua Opitz starb 1585 zwei Wochen nach seiner Frau Judith, geb. Kruginger (begraben am 27. Oktoberjul. / 6. November 1585greg.) in Büdingen an der Pest. Die Leichenpredigt hielt sein Freund Michael Eichler. Opitz habe mit einem „Löwenherzen“ in der Brust „gedonnert, (wie er mit solcher Weise von Gott zugerichtet war) wider Pabst, Jesuiter, Mönch, Pfaffen, Nonnen, und alle Greuel des Papsthums, auch alles gottlos Wesen und Untugend der Menschen“ und um seiner Lehre willen vor Kaiser und Räten gestanden. Auch seine Kinder Henrich, Christophel, Martin, Maria und ein weiteres Kind starben in der Pestepidemie 1585, in der „Gott den fromen vnd getrewen Seelsorger M. Iosuam Opitium … nicht nur allein für seine Person hinweg genomen: Sondern jm auch das Hauß dermassen gereumet hat, das vom 3. Octobris an biß zum 11. Nouembris Er, sein Weib vnd fünff Kindlein, das sind 7. Personen daraus gestorben sind.“ Ein älterer Sohn Abraham Opitius († 1599/1600) ist ab 1591 als Pharmacopulus (Apotheker) in Hammelburg und 1594 in der Büdinger Stadtrechnung bezeugt. Abraham Opitz nannte seinen ältesten Sohn nach dem Großvater „Josua“.
Opitz war literarisch außerordentlich produktiv und setzte sich in den konfessionellen Auseinandersetzungen des 16. Jahrhunderts sowohl mit innerevangelischen Widersachern als auch mit römisch-katholischen Gegnern auseinander. Außergewöhnlich zu seiner Zeit sind einige pädagogische Schriften, die versuchen, Kindern und Schülern theologische Fragestellungen in altersgerechter Form zu vermitteln.
1584 veröffentlichte der dänische Liederdichter Hans Christensen Sthen (1544–1610) die Übersetzung einer 1582 erschienenen Auslegung von Ps 1 EU durch Opitz unter seinem eigenen Namen.
In Brunn am Gebirge wurde in die von den dortigen „Weinhauern“ in Auftrag gegebene und von dem Formschneider und Maler Donat Hübschmann (vor 1540–1583) gefertigte Tafel (nicht mehr erhalten) für den Hochaltar ein Bild von Josua Opitz aufgenommen, auf dem er Kaiser Maximilian II. (1527–1576) und seiner Frau Maria (1528–1603) das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“ reicht. Unter seinen Anhängern kursierte auch ein Holzschnitt von Opitz von 1581 mit einem Gedicht „Opitius die reine Lahr / Tregt trewlich für der Christen Schar …“.
Ein jüngerer Josua Opitius (* um 1565; † vermutlich nach 1635) aus Chemnitz („Chemnicensis“) studierte ab 1583 in Basel und 1586/87 an der Straßburger Akademie. Ihr Rektor Melchior Junius (1545–1604) kündigte im September 1586 ein Kolleg an, in dem die Auffassung von „M. Josua Opitius Misnensis“ („aus der Markgrafschaft Meißen“) „über Krankheit und Beschwernis, die aus Not und Armut empfangen werden“ („de aegritudine ... et molestia, quae ex inopia atque egestate percipiuntur“, wahrscheinlich der Titel einer verloren gegangenen akademischen Disputations-Schrift) kritisch behandelt werden sollte. 1587 veröffentlichen seine Freunde eine Festschrift für ihn und Jakob Fabricius (* 1560; † nach 1610) aus Meißen – Sohn von Georg Fabricius – anlässlich ihrer Graduierung zu Magistern. M. Josua Opitz immatrikulierte sich 1590 an der Universität Jena. Er war dort 1592 Präzeptor (Ludimoderator) des Georg Wilhelm von Zinzendorf (* 1571; † nach 1592), des einzigen Sohns des verstorbenen, evangelisch gesinnten Schloßhauptmanns von Eisenstadt, Hannibal von Zinzendorf (1538–1572), und seiner Frau (⚭ 1568) Agnes von Hoyos. Opitius beteiligte sich mit einem neulateinischen Gedicht an einer Festschrift für den Jenaer Adelsrektor Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg (1577–1632).
1598 immatrikulierte sich „mag. Josua Opitius Chemnicensis Misnius“ an der Universität Wien. 1602 wurden Magister Josua Opizi für eine Erbgruft auf dem Evangelischen Gottesacker vor dem Schottentor in Wien 30 Gulden auferlegt, 1624 wurde seine Frau dort bestattet. Als Advokat prozessierte er 1616 gegen die Erben von Sebastian II. Grabner zu Rosenberg und Pottenbrunn († 1610), der den Horner Bundbrief unterzeichnete, wegen eines aufgekündigten Schuldbriefes. 1635 trug sich Josua Opitius aus Wien in das Stammbuch von Johann Höpfner (1582–1645) ein.
Die Kolleg-Ankündigung aus Straßburg hat sich im Büdinger Archiv erhalten, so dass eine verwandtschaftliche Beziehung bestehen dürfte. Auch die beiderseitigen Beziehungen zu Wien und zur Herrschaft Eisenstadt legen dies nahe. Josua Opitz d. J. wurde ungefähr zu der Zeit geboren, als Josua Opitz (d. Ä.) Pfarrer in Burkhardtsdorf bei Chemnitz war; vermutlich war er dessen (ältester) Sohn.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Opitz, Josua |
| ALTERNATIVNAMEN | Opitius, Iosva; Opicius, Josua |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher lutherischer (flacianischer) Theologe und Pädagoge |
| GEBURTSDATUM | 1542 |
| GEBURTSORT | Neukirchen/Pleiße |
| STERBEDATUM | 21. November 1585 |
| STERBEORT | Büdingen |