Werdegang
Kreibich bestritt in der Saison 2015/2016 ihre ersten Wettkämpfe in der Nordischen Kombination und im Skispringen. Seit 2019 trainiert sie am Bundesstützpunkt in Klingenthal, bis 2021 startete sie für den SV Lok Eilenburg. Mit ihrem Wechsel zum VSC Klingenthal zur Saison 2021/2022 wurde Kreibich auch in den Nachwuchskader 2 des DSV aufgenommen.
Ihr Debüt bei offiziellen internationalen Wettbewerben der FIS gab sie am 20. Juli 2019 in Ruhpolding und holte im Kinderwettbewerb auf Anhieb einen Podiumsplatz mit dem 3. Rang. Seit 2021 konzentriert sie sich auf das Spezialspringen, startete erstmals im Alpencup und holte bei ihrem ersten Springen am 2. Oktober in Predazzo auf der Normalschanze HS66 den 4. Platz.
Am 10. August 2024 debütierte Kreibich für Deutschland auf internationaler Ebene bei den Erwachsenen, als sie im Intercontinental-Cup in Hinterzarten auf der Normalschanze HS109 den 10. Platz belegte. Ihre erste Wintersaison im Intercontinental-Cup beendete sie 2024/25 mit 193 Punkten auf Platz 13. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2025 holte Kreibich mit dem deutschen Team die Goldmedaille im Mannschaftsspringen der Juniorinnen.
In der Folgesaison 2025/2026 gewann sie in Notodden am 13. Dezember erstmals ein Springen im Intercontinental-Cup. Wenig später hatte sie im Rahmen der Two-Nights-Tour 2025/2026 am 30. Dezember ihr Debüt im Weltcup in Garmisch-Partenkirchen und erreichte auf der Großschanze HS142 mit dem 26. Platz auch sogleich die Punkteränge. Im Intercontinental-Cup folgten im Laufe der Saison drei weitere Siege, sodass Kreibich sowohl die Winterwertung als auch die Gesamtwertung gewann.