Julius Schlichting

Julius Schlichting (* 1835 in Gemünd, Kreis Schleiden; † 18. November 1894 in Charlottenburg) war ein deutscher Wasserbauingenieur und Hochschullehrer.

Leben

Julius Schlichting lehrte als Professor an der Königlich Technischen Hochschule Charlottenburg Wasserbau und leitete dort das Laboratorium für Wasserbau. Von 1888 bis 1889 war er Rektor der Hochschule und von 1892 bis 1893 Vorsteher der Abteilung für Bauingenieurwesen.

Bei dem 1. Internationalen Kongress für Binnenschifffahrt 1885 in Brüssel, dem 2. Kongress 1886 in Wien und dem 3. Kongress 1888 in Frankfurt am Main nahm er als Vertreter der preußischen Technischen Hochschulen und Vorsitzender des Centralvereins für Hebung der deutschen Fluß- und Canalschiffahrt teil.

In seiner Forschungstätigkeit und seinen Schriften befasste er sich insbesondere mit der Regulierung von Flussläufen und der Verbesserung der Schiffbarkeit von Flüssen. Nach seinem frühen Tod wurde 1895 Johann Friedrich Bubendey zu seinem Nachfolger berufen.

Schlichtings Sohn aus seiner Ehe mit Georgine Goppelt war der Künstler Max Schlichting.

Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Sterberegister StA Charlottenburg, Nr. 1758/1894
  2. ↑ Vermischtes. In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 28, 1892, S. 296 (zlb.de).
  3. ↑ Der erste internationale Congress für Binnenschiffahrt in Brüssel. In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 24, 1885, S. 247 (zlb.de – Fortsetzung).
  4. ↑ Sympher: Der II. internationale Binnenschiffalirts-Congress in Wien. In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 28, 1886, S. 270–272 (zlb.de).
  5. ↑ Vermischtes. In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 49, 1887, S. 482 (zlb.de).
  6. ↑ Vermischtes. In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 5, 1895, S. 56 (zlb.de).
Personendaten
NAME Schlichting, Julius
KURZBESCHREIBUNG deutscher Wasserbauingenieur und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 1835
GEBURTSORT Gemünd, Kreis Schleiden
STERBEDATUM 18. November 1894
STERBEORT Charlottenburg