| Jundiaí | |||
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| Koordinaten | 23° 11′ S, 46° 53′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 1655 | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | São Paulo | ||
| ISO 3166-2 | BR-SP | ||
| Höhe | 761 m | ||
| Fläche | 432 km² | ||
| Einwohner | 357.909 (2010) | ||
| Dichte | 828,6 Ew./km² | ||
| Postleitzahl | 13201–13219 | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | jundiai.sp.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
Jundiaí, amtlich portugiesisch Município de Jundiaí, ist eine Großstadt im brasilianischen Bundesstaat São Paulo, etwa 50 km von São-Paulo-Stadt entfernt. Im Jahr 2010 lebten in Jundiaí 357.909 Menschen auf 432 km².
Die Gemeinde ist nicht in Distrikte unterteilt, es gibt nur den Hauptdistrikt.
Die Besiedlung entwickelte sich im 17. Jahrhundert aus einem religiösen und landwirtschaftlichen Siedlungskern. 1656 wurde der Ort als Vila Formosa de Nossa Senhora do Desterro de Jundiaí zur Vila erhoben.
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Jundiaí ist regional besonders mit Weinbau, Traubenproduktion und der Festa da Uva verbunden. Außerdem prägen Theater, Museen, historische Bauten und italienische Einwanderungstraditionen das kulturelle Profil der Stadt.
Die Wirtschaft entwickelte sich von Subsistenzlandwirtschaft über Zuckerrohr und Kaffee hin zu Industrie, Handel und Dienstleistungen. Heute gilt Jundiaí als wirtschaftlich starkes Zentrum im Binnenraum des Bundesstaats São Paulo.
Jundiaí ist der Endpunkt der Bahnstrecke Santos-Jundiaí. Bis 1971 war die Companhia Paulista de Estradas de Ferro Inhaberin der Strecke. Heute ist es die Ferrovia Paulista SA (FEPASA).
Der lokale Fußballverein Paulista FC gewann 2005 den Copa do Brasil. Er spielt zurzeit in der Série D.
Das christentum ist in der Stadt wie folgt vertreten:
Die römisch-katholische Gemeinde ist Teil des Bistums Jundiaí.
In der Stadt gibt es die unterschiedlichsten evangelischen Glaubensrichtungen, hauptsächlich Pfingstler, darunter die brasilianischen Assemblies of God, die Christliche Kongregationalistische Kirche in Brasilien, und andere.