Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Zenaide Vieira im Jahr 2003, als sie bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in Guayaquil in 10:37,85 min die Goldmedaille über 3000 m Hindernis gewann und sich im 3000-Meter-Lauf in 9:59,86 min die Silbermedaille sicherte. Im Jahr darauf belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Grosseto in 10:10,84 min den siebten Platz im Hindernislauf, ehe sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Huelva mit 10:22,48 min auf den fünften Platz gelangte. Zudem wurde sie dort in 9:30,80 min Siebte über 3000 Meter. 2006 siegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Ponce in 9:55,95 min im Hindernislauf und belegte in 9:20,58 min den vierten Platz über 3000 Meter. Im September gewann sie bei den Südamerikameisterschaften in Tunja in 10:56,16 min die Silbermedaille im Hindernislauf hinter der Kolumbianerin Bertha Sánchez, ehe sie bei den U23-Südamerikameisterschaften im Rahmen der Südamerikaspiele in Buenos Aires in 17:11,75 min den fünften Platz im 5000-Meter-Lauf belegte und über 10.000 Meter nicht ins Ziel kam. Im Jahr darauf siegte sie bei den Südamerikameisterschaften in São Paulo in 10:07,93 min im Hindernislauf und sicherte sich im 1500-Meter-Lauf in 4:22,08 min die Bronzemedaille hinter der Kolumbianerin Rosibel García und Marian Burnett aus Guyana. Anschließend gewann sie bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro in 9:55,71 min die Bronzemedaille im Hindernislauf hinter ihrer Landsfrau Sabine Heitling und Talis Apud-Martínez aus Mexiko. Daraufhin schied sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 10:04,40 min im Vorlauf aus. Bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 2008 in Asunción gewann sie in 28:51 min die Silbermedaille über die Langdistanz hinter der Peruanerin Inés Melchor und sicherte sich in der Teamwertung die Goldmedaille. Kurz darauf wurde sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Edinburgh nach 28:45 min 70. im Einzelbewerb. Im August nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil, kam dort aber im Vorlauf nicht ins Ziel. Bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 2009 in Coronel siegte sie in 28:08 min im Einzelbewerb sowie auch in der Teamwertung. Im Jahr darauf belegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in San Fernando in 4:15,32 min den fünften Platz über 1500 Meter und gelangte über 3000 Meter mit 9:14,57 min auf Rang sechs. Bei den Marathon-Südamerikameisterschaften 2019 in Buenos Aires wurde sie nach 2:48:23 min Zwölfte und 2022 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 37 Jahren.
In den Jahren 2007, 2009 und 2010 wurde Vieira brasilianische Meisterin im 3000-Meter-Hindernislauf.