Junkershausen Gemeinde Hollstadt | |
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| Koordinaten: | 50° 21′ N, 10° 20′ O |
| Höhe: | 293 m ü. NHN |
| Fläche: | 5,25 km² |
| Einwohner: | 113 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg] |
| Postleitzahl: | 97618 |
| Vorwahl: | 09762 |
Die Dorfstraße in Junkershausen | |

Junkershausen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Hollstadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Die Gemarkung Junkershausen hat eine Fläche von 5,252 km². Sie ist in 703 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7470,72 m² haben.
Das Pfarrdorf liegt etwa zehn Kilometer östlich der Kreisstadt Bad Neustadt an der Saale und vier Kilometer östlich des Gemeindezentrums, mit dem es durch die Kreisstraße NES 5 verbunden ist.
Bereits in der Gründungsurkunde des Klosters Bildhausen aus dem Jahre 1156 ist Ingersfeld-Junkershausen erwähnt. Es war vertreten mit einem großen Klosterhof, der sich zum bedeutendsten Teil des Klosters Bildhausen (er wird in den Annalen als „Kornkammer des Klosters“ bezeichnet) entwickelt hatte und den die Mönche anfänglich selbst bewirtschafteten. 1472 wurde der Klosterhof an sechs Lehensleute verpachtet. Der Ort gehörte zum Hochstift Würzburg und kam 1815 zu Bayern.
Die Gemeinde Junkershausen wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Januar 1978 in die Gemeinde Hollstadt eingegliedert.
Der Nachbarort Wargolshausen gilt als Fastnachtshochburg. Der Rosenmontagsumzug, der in Junkershausen startet, ist der größte seiner Art im Landkreis Rhön-Grabfeld.
In der Liste der Baudenkmäler in Junkershausen sind die Filialkirche (errichtet 1947 bis 1949) sowie elf weitere Objekte eingetragen.
Junkershausen ist der Geburtsort des Benediktinerpaters Anselm Grün und des Informatikprofessors Manfred Warmuth (University of California, Santa Cruz). Auch Ruppert May, Vorsitzender der Altphilologen im Bezirk Emsland-Bad Bentheim (Landkreis Emsland) und Oberstudienrat i. R. am Gymnasium Marianum (Meppen), stammt aus Junkershausen.