Justin Manual Aronfreed (* 1930 in Philadelphia; † 18. August 2012 in Wynnewood, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Psychologe und emeritierter Professor an der University of Pennsylvania.
Er erwarb 1951 seinen Bachelor-Abschluss in Psychologie an der University of Pennsylvania; 1956 promovierte er an der University of Michigan. Danach wurde er Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Menschliche Beziehungen der Yale University und anschließend Senior Research Fellow am Eastern Pennsylvania Psychiatric Institute. 1959 wurde er Assistenzprofessor an der University of Pennsylvania und stieg bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999 zum Professor auf.
Er war bekannt für seine entwicklungspsychologische Forschung zur moralischen Entwicklung von Kindern und die Entstehung von moralischen Reaktionen auf Grenzüberschreitungen und Fehlverhalten. Seine Arbeiten konzentrierten sich maßgeblich auf die Frage, wie Kinder moralisches Verhalten und interne Selbstkontrolle erwerben, wobei er untersuchte, wie äußere Strafen und soziale Einflüsse in ein inneres Gewissen übergehen. Dabei machte er von Konzepten der sozialkognitiven Lerntheorie Gebrauch. Sein Hauptwerk Conduct and Conscience ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Thermen Charakterentwicklung, Empathie und Altruismus. Er war an seiner Universität bekannt für seinen Einführungskurs in die Entwicklungspsychologie und wurde von seinen Studierenden als „beliebtester Dozent“ bezeichnet.
Er war verheiratet mit Cecilia Aronfreed, geb. Palmerio; aus der Ehe gingen die Kinder Leslie Martin, Jessica Aronfreed, Eric Aronfreed, Karen Bompadre, Andrea Finamore und Joan Roseberry hervor.
| Personendaten | |
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| NAME | Aronfreed, Justin |
| ALTERNATIVNAMEN | Aronfreed, Justin Manual (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Entwicklungspsychologe und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1930 |
| GEBURTSORT | Philadelphia |
| STERBEDATUM | 18. August 2012 |
| STERBEORT | Wynnewood, Pennsylvania |