Kai Ruffing

Kai Ruffing (* 5. Januar 1967 in Ahlen/Westf.) ist ein deutscher Althistoriker. Seit 2013 lehrt er als Professor für Alte Geschichte an der Universität Kassel.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur 1986 und dem anschließenden Wehrdienst studierte Kai Ruffing von 1988 bis 1995 die Fächer Geschichte und Lateinische Philologie für das gymnasiale Lehramt an der Universität Münster. 1994 erfolgte das Staatsexamen. Danach studierte Ruffing von 1995 bis 1997 die Fächer Alte Geschichte, Lateinische Philologie und Neue Geschichte. Im Jahr 1997 wurde er bei Hans-Joachim Drexhage mit der Arbeit Der Weinbau im römischen Ägypten in Münster promoviert. Im Jahr 2005 erfolgte die Habilitation mit der Arbeit Die berufliche Spezialisierung in Handel und Handwerk. Untersuchungen zu ihrer Entwicklung und zu ihren Bedingungen in der römischen Kaiserzeit im östlichen Mittelmeerraum auf der Grundlage griechischer Inschriften und Papyri an der Universität Marburg und die Ernennung zum Privatdozenten. 2009 lehrte Ruffing als Gastprofessor an der Universität Innsbruck. Von 2010 bis 2013 war er als Akademischer Oberrat am Seminar für Alte Geschichte an der Universität Marburg tätig. Im Jahr 2010 wurde er in Marburg zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Seit Oktober 2013 lehrt Ruffing als Professor für Alte Geschichte an der Universität Kassel. Er lehnte Rufe an die Universität Trier (2016) und an die Universität Innsbruck (2017) ab.

Ruffing ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift Marburger Beiträge zur Antiken Handels-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Schriftenreihen Empires through the Ages in Global Perspective, Philippika. Altertumskundliche Abhandlungen, Classica et Orientalia (Cleo), Karum – Emporion – Forum (KEF) und Universal- und kulturhistorische Studien. Studies in Universal and Cultural History. Im Jahr 2021 wurde Ruffing zum ordentlichen Mitglied der European Academy of Sciences and Arts ernannt.

Schriften (Auswahl)

Monografien

Herausgeberschaften

Anmerkungen

  1. ↑ Vgl. dazu die Besprechung von Eva Jakab in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Romanistische Abteilung. 119, 2002, S. 425–431.