Die Einöde liegt in einer Waldlichtung und ist unmittelbar von Weihern (Stockweiher, Krummweiher, Bierweiher, Kaltenkreuthweiher) umgeben. Es entspringt dort der Mühlgraben, ein rechter Zufluss der Wieseth. Im Westen grenzen die Waldgebiete Ellenhof und Lehenholz an, im Nordosten das Finsterholz und im Osten die Obere Heide. Die Kreisstraße AN50 führt zur Staatsstraße2220 bei Oberkönigshofen (1km nördlich) bzw. nach Beyerberg zur Staatsstraße2248 (2km südwestlich).
Geschichte
Kaltenkreuth war ursprünglich Besitz Heinrichs von Lentersheim. 1423 wurden die Ansprüche an Hans und Friz Brecht zu Altemuhr verkauft. Das Kloster Heilsbronn erwarb den Hof 1470/84.
Georg Muck:Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S.509 (Volltext[Wikisource]– Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
↑G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd.2, Sp.509.
12T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 432.
↑Johann Bernhard Fischer:Kaltenkreuth. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.381 (Digitalisat). (= J.K.Bundschuh, Bd.3, Sp.56).
12T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 551.
↑T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.